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„Unbekanntes Wunderland“

John Baker Sander
21. Mai 2021(bearbeitet)
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Noch nicht bewertet

Der Tod begleitete mich mit durch den Donnerstag.
Sowohl beim Austausch mit einem Freund, der einen lieben Menschen verloren hat.
Als auch in einem gesehenen Film.

Ich versuche gerne Trost zu spenden. Fühl bei Verlusten heftig mit. Sowas erschüttert mich immer, ob ich den Menschen kenne oder nicht. Manchmal auch nur, weil ich weiß, ein Freund leidet durch den Verlust.

Wenn ich höre, ein Mensch hat sein Leben gelassen, selbst wenn es in der Zeitung steht oder andere Medien berichten. Da schüttelt es mich. Mal mehr und natürlich auch Mal weniger durch.
Anmerken lasse ich mir das nicht immer.

Ich frage mich da stets, was kann man den tun, dass sich der andere nicht mehr ganz so mies fühlt?
Reicht da zuhören, mitfühlen und leiden und zureden aus?
Kann man überhaupt durchs Telefon eine wirkliche Stütze sein?
Gibt's da ein Patentrezept? Oder kommts wirklich immer auf die Person an, der man Trost spendet?
Wozu, welchen Themen hält man denn da besser komplett seinen Mund? Ist es okay, zu versuchen, dem anderen ein Lächeln abzuringen auf andere Themen einzulenken?

Das gesamte Thema ist für mich ein Wunderland!


Am fortgeschrittenen Abend sah ich den Film: „Die Magie der Träume."
Ein Fantasievoller wie trauriger Film mit froher Botschaft? – Nein, ich werde diesmal nicht Spoilern.
Das klingt als Fazit sicher leicht schräg, dennoch so und nicht anders empfand ich das angesehene Filmwerk.

Der Film ist Großartig besetzt und ausnahmsweise nerven die Kinderdarsteller gar nicht.
Dazu eine „Angelina Jolie", einen „David Oyelowo" und weitere starke Schauspieler.

Im Zentrum der Geschichte steht die Frage, was wäre denn, wenn „Alice (im Wunderland)" und „Peter Pan" Geschwister gewesen wären?
Sie innerhalb ihrer Familie Schicksalsschläge und Verluste erlitten hätten, die ihre Fantasie anregten, die sie so gewisse Abenteuer erleben ließen?
Die traurigen Familienereignisse standen im klaren Vordergrund.

Ich hätte dem Film eine andere Altersfreigabe verpasst. Meiner Meinung ist der Film nichts für Kids. Jugendliche und Erwachsene finden aufgrund der Familien-Thematik, da bin ich sicher, relativ leicht Zugang. Selbst wenn er nur Erinnerungen anheizt.

Der Film wurde 2020 gedreht. Hat eine angegebene Lauflänge von ca. 91 Minuten, die sich kurzweilig anfühlten und längst nicht wie eineinhalb Stunden.



Freitag, Wochenende!
Die Eishockey-WM in Lettland steht an.
Auch wenn hier wohl beim Eishockey nur die Spiele der deutschen Nationalmannschaft aufmerksam verfolgen werde, plus Finale!

Ansonsten laufen die Vorbereitungen für meine Sportgruppen auf Hochtouren. Ich bin selbst erstaunt, wie Fleißig ich beim Trainingspläne schreiben bin. Für fast zwei Wochen habe ich nun schon Anleitungen für die Trainingsstunde vorgeschrieben.

Sonst, na klar! – Familie, Familie … nochmals Familie!



„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?"


Kommentare (3)

John Baker Sander
21. Mai 2021, 06:14
:( -)
Hasal
21. Mai 2021, 10:33
Alice im Wunderland ist eine sehr schöne Geschichte , habe ich damals auch gelesen. ;)
Ja, leider ist jeder Verlust eines Menschen sehr schmerzhaft. Es kann helfen , wenn man mit dem Hinterbliebenden redet und für Ihn da ist. Nur den Schmerz kann man leider dem Jenigen nicht nehmen. :(
Jenny
21. Mai 2021, 18:09
Der Verlust eines lieben Menschen ist immer schlimm,ich habe mich über jeden Trost gefreut,egal welcher Art.Ich denke wenn man darüber mit jemandem reden kann lenkt das ab und man fühlt sich ein bissi besser danach.
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