Ich bin abends platt.
Tagsüber munterer denn je, aber abends kaum die Sporttasche aus der Hand gelegt, will ich so gut wie nichts mehr. Außer mich vielleicht noch berieseln und beschallen lassen.
Ob von TV, Podcast, Chat oder sonst einem Medium. Hauptsache weg mit dem Kopf vom Alltag und umschwärmenden Hobbywelten.
Dann gähne ich über Stunden hinweg.
Irgendwann schaffe ich meinen müden Körper ins Bett.
Lese einige Seiten, schlafe ein.… dann geht's von vorne los.
Klingt monoton? … vielleicht ist es das sogar, aber so mag ich es richtig gerne.
Wie die Tage an mir vorbeifliegen. Die Kurzweiligkeit der Tage ist sensationell. Gefühlt bestehen die Tage aus sechs bis acht Stunden. Also Fade ist mir wirklich nicht, derzeit.
Das gab es die sieben Monate zuvor nicht.
Corona bremste mich. Schenkte mir auch Mal flüchtige Momente der Langweile. Abends saß ich mehr bei der Familie oder vorm Computer war oft bis in die Nacht hinein kreativer.
Das Länderspiel am Montagabend war gut anzusehen. 7:1 klingt gut! – War es mit kleineren Abstrichen gegen Lettland auch. Ich freue mich auf die bevorstehende EM.
Ich hörte eine Frage, die mich seit einigen Tagen beschäftigt?
„Wenn Geld eine Person wäre? Welche Person wäre Geld für dich?
Für mich nach ersten Überlegungen wäre wohl Geld ein alter Freund zudem der Kontakt Mal mehr Mal weniger intensiv ist. Ist Not am Mann ist er jedoch ein zuverlässiger Freund, der nur selten zulässt, dass man ins Hintertreffen gerät. Man freut sich den alten Freund auf seiner Seite zu wissen. Eine insgesamt zuverlässige Person, die dem (eigenen) Leben Stabilität und machen Möglichkeit verleiht.
Wenn ich heute Menschen interviewen würde, würde ich Sie fragen: „Wenn Geld eine Person wäre? Welche Person wäre Geld für dich?"
„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?!"
