Heute habe ich dieses unbändige Gefühl, es ist als wandle ich durch den Tag wie eine feste Instanz, an der alles abprallt. Egal wer etwas fordert, er erhält klare Weisungen. Bin versunken in Dominanz. Mir ist danach, ich will jemanden packen und berühren.
Es passiert, sie steht da und es beginnt kommentarlos. Ihre Augen weit aufgerissen. Ihr Körper an der eiskalten Mauer. In ihren Pupillen spiegelt sich Lust, Überraschung und ein Feuer der Geilheit wider. Ich weiß ganz genau es gilt dem Wunsch gefickt zu werden. Und ich, ich erfüllt ihr den heute. Aber nur zufällig, den sie interessiert mich nicht.
Es geht um mich. Meine Hand an ihrem Hals, ganz nah vor ihrem Gesicht. Mein Atem streift ihre Wangen, Resonanz durch eine unaufhaltsame Gänsehaut ihrerseits. Sie muss schon die erste Nässe verspüren, ist mir bewusst, denn es ist so gewollt. Ihre Wangen werden rot. Leicht raube ich ihr den Atem und halte den Blick, ich mag es dem Menschen in die Augen zu sehen, wenn ich ihn anfasse. Mir aneigne.
Sie stellt sich ein darauf von mir genommen zu werden, dass ich mir Zeit lasse und sie sanft streichle, ihr die Knospen zwirble zwischen den Fingern oder auch noch Küsse und Zungenspielereien schenke. Doch von mir heute nicht.
"Ich will dich", hauche ich ihr klar in ihr Ohr, ein leises Aufseufzen und das Wissen, das sie weiterhin unter mir dahinschmilzt. Alles liegt in meiner Hand an ihrem Hals, sie, ihr Wille und mein Egoismus. Ich muss sie hören, fasse mich kurz im Handeln. Kleidung, egal, ich fahre direkt in ihr Tal, es ist nass, geplant, es erstaunt mich nicht.
Unsere Augen immer noch ineinander versunken, ihre leicht offen stehenden Lippen, minimal bebend. Der Atem, tiefgehender und nasal werdend flach. Ich will etwas auslösen, einen Menschen um den Verstand bringen, meine Befriedigung. Und ich fahre ein in sie, winkle meine Finger leicht an, spüre es ist warm, es geht von allein. Ihr innerliches pulsieren begrüsst mich.
Ihr lautes aufstöhnen, nichts nimmt meine kalte Mimik aus ihrem Blickfeld. Kalt, Konzentriert, darauf das ich meinen Höhepunkt kriege. Ihren, er ist mein, denn ich brauche ihn gerade...
Sie schaut mich kalt und leblos an, ihre Finger in mir sprechen aber was anderes.
Immer fordernder stößt sie sie in mein warmes nasses Loch, ich kralle mich in die kalte Wand.
Nur das sie wärmer erscheint als diese Frau vor mir....
In mir verkommt alles zu einem orgastischen Wirbel, atemlos und ohne Kraft gehöre ich ihr.
Mein Kommen befriedigt sie mehr als mich, sie raubt mich unten aus, nimmt Besitz von meinem Körper.
Sie weiß nicht, das Rache und Wut mich beherrschen.
Ihr Körper wird leiden, ihr Geist aber dann feiern....
ich schweige und warte,
geniesse ihre Fürsorge....
aber bald....
