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Die Psyche der eigne Clown

G
Gelöschter User
17. Juni 2021(bearbeitet)
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Wenn man älter wird, erreicht man immer mehr und man hat scheinbar alles im Griff. Das Leben läuft so vor sich hin in seinen geregelten Bahnen. Heute erzähle ich mal etwas. So wie andere Geschichten schreiben oder Themen die sie betreffen aufgreifen, verlass ich mal die Gedichte und Ero-Geschichten und sehe mal wie ihr das seht. 

Man ist so fest im Leben stehend und macht sein Ding, den Job und die Freunde, die Hobbys und den Haushalt. Es haut einen einfach aus allem raus und in allen Belangen um. Da kommt dieses zweite Traumatische Erlebnis und man kennt die Krankheiten die man hat und seine Emotionen dazu. 

Du wirst zur Maschine. Nein nein nein, dieses mal nicht. Du lachst und wächst und gedeihst. Alles wird größer, besser, schneller und erfolgreicher was du anpackst und womit du dich umgibst.  

Kurz gesagt, neues Auto, neue Wohnung, neue Freunde, neue Ansichten, neue Optik und neues Leben. Sogar ein Buch entstand, und nun bin ich gespannt wer es kennt. 

Es überrollt und überrascht einen, man wird aufgedreht,  man wird nervös, everybodys darling oder eben der beste Kumpel. Und plötzlich passiert es, im schwanken der Krankheiten und dem Halten der Waage des Lebens bricht es raus. Man steht da mit seinem neuen Lebensstandard auf den man stolz ist.  Erbaut aus Trümmern,  traumhafter als das Leben das man vorher hatte sogar. 

Und du kippst aus den latschen, dein Körper will nicht mehr,  kein Schlaf, kein Hunger, kein fühlen, kein wort und kein wahrnehmen. Es ist schwarz. 

Du traust dich nicht raus, du traust dich nicht zu sprechen, nicht mal schreiben. Nicht mal telefonieren, alte Freunde treffen,  Mama sprechen,  mit jahrelangen Bekannten chatten. Dich plagt die Angst ums Leben, obwohl es abgeschlossen bei dir zuhause extrem sicher ist. Sogar die Angst wenn dir etwas begegnet das dich erinnert. Es spukt und überall ist Gefahr, Geräusche um dich, die Dunkelheit, das klingeln an der Tür,  fremde User. Überall siehst du Dämonen, überall Silhouetten. Jeder unbekannte ist dein stiller Untergang. 

Dein Kopf ist konsequent "Mensch so gehts nicht, du bist zu schnell, du bist zu aktiv,  du bist zu übergehen."

Dein Kopf haut dir die bremse rein, so wie er will. Er hat dich in der Hand und sagt dir, "Du hast jetzt alles getan, aber nichts geheilt! DU   gibst mir keine Ruhe! DU verlangst immer mehr und mehr, was ich gerade nicht kann!"

Er geht sogar noch weiter, er lässt dich leben, lachen, lieben, feixen, scherzen und arbeiten. Aber Wehe es kommt was anderes, was neues, jemand den du nicht kennst, oder eine Anforderung die du noch nie erfüllen solltest.  Er wirft dich nieder und versetzt dir Stress.

Aufwieder sehen verstand, Gedächtnis und Kompetenzen.  Willkommen Rehlein auf der Aurobahn. 


Keine Ahnung warum ich das schreibe. 

Vielleicht damit es Verständnis hat, schreibe ich ab und an mal plötzlich nichts mehr, weil ich emotional beschäftigt bin. Oder wenn ich neuen mitchattern und chatterinnen vorsichtig begegne. Nicht weil ich sie nich da haben will, oder nicht mag, sondern weil ich angst hab...



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