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Luftmatratze 7

blossem
8. Juli 2021(bearbeitet)
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Ich liege schlaflos auf meiner Luftmatratze. Wälze mich von links nach rechts, finde trotzdem keinen Schlaf. Ich stehe auf und gehe mühevoll zum Kühlschrank einzig was da drin ist ist eine Zitrone und ein Stück Butter. Essbar ist das nicht wirklich, also schlage ich die Tür wieder zu. Setze mich auf den Boden und gucke die leere Wand an, ich weiss nicht was los ist, alle sagen es sei nicht meine Schuld gewesen. Aber diese Schuldgefühle fressen mich auf, hätte ich besser aufgepasst wäre das alles nicht passiert. Ich sehe immer noch dieses eine Bild vor meinen Augen. Das ist alles meine Schuld, die Tränen sind nicht mehr zu stoppen sie fliessen und fliessen. Ich schluchze laut aber das ist mir im Moment egal. Ich hatte alles, alles was ich brauchte. Ob ich diese Welt hier brauche? Nein ich kenne etwas anderes, aber Die Schuldgefühle erlauben es mir nicht glücklich zu werden. Die Tränen werden immer mehr und aus dem Schluchzen wird ein leiser Schrei, ein Schrei der Verzweiflung des Schmerzes und der Wut mir gegenüber.

Ich sitze immer noch auf dem Boden heule und ein weiterer Schrei verlässt mein Mund. Plötzlich höre ich eine Stimme die meinen Namen ruft. Nein, nein, nein wie konnte ich nur? Nun wird er Fragen stellen, ich schleppe mich zur Tür mache sie aber nur einen Spalt auf. Und da stehen sie diese grünen Augen, dieses Mal strahlen sie nicht vor Freude sondern vor sorge. Ich will nicht reden also lasse ich ihn da stehen und mache die Tür wieder zu. Am liebsten hätte ich ihn in die Wohnung gezogen und ihn gebeten kein Wort zu sagen sondern mich einfach im Arm zu halten. Aber er verdient was besseres als mich, eine Frau die keinen getötet hat. Ich hasse mich dafür, und werde es für immer tun. Ich lasse mich mit dem Rücken an der Tür runtersinken, und wieder fliessen meine Tränen. Wie konnte das alles passieren ich mache meine Augen zu und erinnere mich an die schöne Zeit zurück. Ein perfektes leben, ein leben voller Liebe und Zuneigung. Ich spüre seine Hände an mir und ich fühle mich glücklich, seine Küsse waren so viel wert für mich hätte ich aber gewusst das ich die eines Tages nicht mehr spüren werde hätte ich sie ganz besonderes genossen. Und ich hätte viel mehr Zeit mit ihm verbracht, ihm öfters gesagt wie sehr ich ihn liebe und ihm intensiver meine Liebe gezeigt. Aber ich musste ihn verlassen, er ist noch weniger damit klar gekommen als ich, ich habe ihn enttäuscht. Er hat mich nicht mehr so angesehen wie am Anfang, die Liebe in seinen Augen ist verschwunden und wurde durch Enttäuschung ersetzt. Ich fasse es nicht, das ich ihn nicht mehr lieben darf aber er verdient nur das beste.

Nach einer gefüllten Ewigkeit hatte ich keine Tränen mehr, und was übrig blieb war der salzige Nachgeschmack auf meinen Lippen. Ich stand mühevoll vom Boden auf und schleppte mich in mein Zimmer setzte mich auf die Luftmatratze und atmete tief aus. Legte mich hin, und ich mit meinem Glück landete ich samt Luftmatratze auf dem Boden. Die Luft ist raus toll. Aber im nächsten Moment musste ich so laut auflachen das ich Angst hatte das das jemand hört. Naja nicht irgendjemand sonder Tim. Was würde er denken erst hört er mich schreien und danach lach ich mich Schrott. Ich schüttle über mich selber den Kopf und da ich zu faul bin jetzt noch mal aufzustehen lasse ich meine Luftmatratze so wie sie ist. Ich mache meine Augen zu und denke an Tim und wieder Bilder sich ein Lächeln auf meinen Lippen. Genau in diesem Augenblick höre ich es wieder an meiner Tür klopfen, mühselig stehe ich vom Boden auf und trappe zur Tür. Mache sie dieses Mal wieder ganz auf und ich gucke in das vertraute Grün.

...

Luftmatratze 6

Tim: Der zärtliche Kuss, den sie mir gab, überraschte mich. Ich wusste gar nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Zu keiner Regung fähig starrte ich Alissa hinterher, die durch ihre Wohnungstür schlüpfte und sie hinter sich schloss. Mit gerunzelter
...

Luftmatratze 8

Tim: Mit der Wut über die alte Kozlowski im Bauch schlurfte ich auf mein Sofa und ließ mich wie einen nassen Sack darauf plumpsen. Die Fahrigkeit von Alissa, die aus ihren verweinten Augen sprach, machte mir Sorgen. Nahm sie etwa Drogen? War das der


Kommentare (7)

Fizzy Lemon
09. Juli 2021, 08:36
Aber er verdient was besseres als mich, eine Frau die keinen getötet hat.


Wie nun? Alissa hat KEINEN getötet?
blossem
09. Juli 2021, 09:46
Lass dich überraschen lieber fizzy
Hasal
09. Juli 2021, 10:44
Was wer hat jemand getötet :o. Aber auch super wieder geschrieben. bin mal gespannt wann sie zusammen kommen
Jenny
09. Juli 2021, 20:41
Die Spannung ist kaum noch zu ertragen,also immer schön weiter schreiben :D.
blossem
09. Juli 2021, 20:47
Liebe Jenny ich lass mich eigentlich von fizzy inspirieren ich habe auch nur eine Ahnung was sie getan hat. Also schreibe ich eigentlich nur weiter und überlege mir eigentlich nichts eigenes. Ich muss aber sagen ich finde es extrem spannend und komme on nur um zu gucken ob fizzy weiter geschrieben hat.
Jenny
09. Juli 2021, 20:50
Hat er Mina,also bist Du wieder dran,ich freu mich schon drauf :D.
Marcus
12. Sept. 2021, 13:09
Niemand sollte eine Entscheidung für jemand anderen Treffen, weil er was besseres verdient hat ist kein grund, wenn er sich genau das wünscht.
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