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"Zwei Welten in einer"

John Baker Sander
22. Juli 2021(bearbeitet)
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Ich bin immer wieder von der Wormser Innenstadt begeistert.

Zwei Welten in einer.
Unten herrscht die Geschäftswelt.
Oben hingegen gibt's eine Wohnwelt mit Menschen wie „Du" & „ich".
In der sicher manchmal auch gestritten wird, man Beieinander ist, Freundschaften und Trennungen beschließt, Hoffnungen und Trauer teilt, geliebt und vor allem ganz viel gelebt wird.
Zumindest vermute ich das. Mehr bleibt mir ja nicht, da mir jede Form des Mietwohnens fremd ist.

Ich stelle mir das toll vor. In solch einem Gebäude „Mitten in der „City" zu wohnen.
Vom Fenster herabschauen, was sich unten in der Stadt tut. – Das würde auch mir sehr gefallen.
Vielleicht in aller Stille den Beat der Stadt aufnehmen. Oder gemochte Songs ablaufen zu lassen beim hinabsehen aufs Leben, um die Stadt den eigenen Beat unbemerkt unterzujubeln.

Menschen beim Leben zusehen, sowas konnte ich schon immer recht gut und stundenlang.

Das könnte im Winter sogar noch viel mehr Spaß machen wie im Sommer?
Besonders (wenn es schneit und) dunkel wird, verschiedenste Lichter die Innenstadt beleuchten.
Der Blick von oben aus dem Fenster nach unten auf das Leben das sich dann für die Augen und Seele auftut muss einfach herrlich sein.

Ich überromantisiere dies gerade völlig. Bin mir dessen bewusst.
Dennoch trage ich eine riesige Leidenschaft für genau diese Lebensphantasie in mir.


Passend zu Olympia wurde mir heute der Trailer zum Russischen Fechtfilm: „Rivalinnen – Duell auf der Klinge" (2020) beim Videoportal meines Vertrauens vorgeschlagen. Denn ich gerne ansah.

Ich habe schon viele Sportler-Filme gesehen.
Der Fechtfilm hingegen ist mir rundherum etwas Neues.
Damit meine ich natürlich Fechten als olympische Disziplin und nicht die klassischen „Mantel und Degen-Streifen" in denen bis aufs Leben der Gewinner ausgefochten wird. – „Errol Flynn" und Co. lassen grüßen.

Der Trailer wirkt atmosphärisch, frech und lebendig. Gut gespielt.

Andersartig finde ich, dass zwei Frauen im Mittelpunkt stehen. Wie oft sieht man das? … äh viel zu selten!

Dazu könnte der Plot zwischen dem alternden Star, der seinen Platz an der Sonne versucht zu verteidigen und dem Emporkömmling der genau diesen einnehmen will wirklich für beste Heimkino-Unterhaltung sorgen.

Ich hätte Lust darauf!


Eine mehr als annehmbare Wochenmitte!
Ich hoffe, dieser Donnerstag meint es ähnlich gut mit mir?!
?




„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"




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