Nun stehe ich fest im neuen Lebensjahr!
Was ich abstellen muss im kommenden Lebensjahr meine derzeitige Ungeduld gegenüber aller Personen. Diese Ungeduld schleppe ich seit Wochen mit mir herum.
Ich bin am Arbeiten, lesen, mache irgendetwas konzentriert, schaue einen Film, höre ein Podcast und mich spricht jemand an, ich wünsche die Person zu oft und zu schnell direkt in die Sahara.
Egal wann! Egal wo!
Ich möchte dann auf der Stelle meine Ruhe.
So bin ich eigentlich nicht!
Normal finde ich eine innere Stopptaste. Halte meine Tätigkeit an. Höre mir normalerweise ((wenn auch nicht immer) gerne) an was die Person möchte. Nur zurzeit eben nicht! … das ist das Problem!
Derzeit machts dann, wenn der vermeidliche Störenfried mir sein Anliegen näher bringen möchte in meinem Kopf nur; bla, bla, bla, bla.
Der Geburtstag an sich verlief ruhig.
Schon vor Wochen entschied ich mich dafür meiner Verwandtschaft nicht die Möglichkeit einzuräumen mich persönlich hochleben zu lassen.
Stattdessen lieber als Übungsleiter in der Halle zu stehen.
In diesem Jahr wirklich nur mit der engsten Familie bei Kuchen und Grillen Zeit zu verbringen.
Das ist kein Dauerzustand!
Dennoch fühlte sich dieser Geburtstag in diesem Jahr genauso ideal an.
Für einen kleinen Eurobetrag entstand ich das Buch: „Jene Nacht ist unser Schatten" von „Amy Giles".
Darin geht es um eine junge Frau und einen jungen Mann die damit klarkommen müssen, dass ihre Brüder und Freunde bei einem Amoklauf in einem Kino erschossen wurden. Sie jedoch durch glückliche Umstände verschont blieben. – Der Erzählton, die Protagonisten und sämtliche Beobachtungen wirken trotz des heiklen Themas extreme frisch.
„Guten Tag! – Wer immer Ihr auch seid?!"
