Er küsste mich einfach, seine Lippen auf meinen fühlen sich so gut an. Ich könnte ihm eh nicht lange Wiedersehen also zog ich ihn an mich, legte alle Gefühle in den Kuss u d fühlte mich wieder zuhause. Ich liebe diesen Mann, ich zog ihn weiter zu mir und legte mich auf den Rücken der Kuss wurde wilder. Ich genoss jede Berührung, jedes streicheln und jede Liebkosung meines Körpers. Wir kuschelten auf dem Sofa und ich fühlte mich wohl, ich vergass alles und die Zeit schien stehen zu bleiben. Ich hätte nichts dagegen den mehr als Tim brauch ich nicht. Ich streichelte seine Brust und genoss die Zeit mit ihm. Irgendwann hörte ich ein leises schnarchen und musste lächeln. Ich stand auf und deckte ihn zu, setzte mich an den Küchentisch und stellte mein Laptop an, die Wanzen habe ich nicht ohne Grund platziert. Ich steckte meine Kopfhörer in den Laptop und hörte gespannt mit es wäre natürlich ideal das er ein krummes Ding dreht.
Zwei Stunden schlief Tim auf meinem Sofa und ich sass zwei Stunden und hörte Boris zu wie er mit seiner Frau sprach. Mir tat mein Hinterteil schon weh und wollte aufstehen, doch dann hörte ich plötzlich ein weinen ein wimmern und eine Frau die um Hilfe schreit. Ich alarmierte Verstärkung und schrieb Tim eine Notiz, zog meine Weste an und schnappte mir meine Dienstmarke und meine Pistole. Auf dem Weg zu Boris seiner Villa hörte ich über Funk das die Verstärkung eine Umleitung nehmen müssen also später als ich eintreffen. Ich fuhr ohne nachzudenken zu Boris, ich sah nur noch vor meinem inneren Auge wie das Auto gegen uns fuhr.
Ich stand vor dem Tor des Anwesens, ich wartete auf die Verstärkung plötzlich fuhr ein Auto zum Tor ich versteckte mich hinter die Säule und wartete das das Auto reinfuhr damit ich mich reinschleichen kann. Über Funk hörte ich meinen Chef schreien ich soll nichts unüberlegtes machen und warten. Nein die Zeit meiner Rache ist gekommen ich werde ihn mit dem gleichen Schmerz bestrafen. Also schlich ich mich weiter zum Eingang durch die zwei besuche weiss ich wo die Kameras sind und durch langes recherchieren wusste ich wo die Totenwinkel sind.
Ich platzierte mich vor seiner Arbeitstage und lauschte den Stimmen meldete in der Zentrale meinen Standpunkt und hörte das die Verstärkung nun eingetroffen ist. Also wartete ich dadrauf das ich die Frau noch mal höre und ich ins Arbeitszimmer platzen kann. Ich wartete sehnsüchtig auf den Moment. Ich hörte ein poltern und die Tür wurde geöffnet ein mir unbekannter Mann trat aus der Tür mit einer etwa 20 jährigen gefesselten Frau. Da haben wir ihn, da steht er wo ich ihn haben wollte. Ich wusste das ich keine keine Chance hätte für einen Angriff aber ich konnte nicht warten zog meine Pistole und war bereit gegebenenfalls mir den Weg zu Boris frei zu schiessen.
Ich richtete die Pistole auf den Mann mit der Frau und kam aus meinem Versteck. Durch meine Unachtsamkeit und meinem Adrenalin Schub sicherte ich nicht die ganze Umgebung aber ich hatte Boris im Blickfeld, er starrte in meine Richtung ich sah Wut in seinen Augen. Ich sah wie er zu seiner Schreibtischschublade griff. „Boris wag es nicht ich will die Hände sehen!" Da ist das schmierige Lachen wieder. Ich war bereit abzudrücken, ich wollte ihn bluten sehen. Ihn da sehen wo ich vor all den Jahren war.
Ich war auf Boris konzentriert und fragte mich wo meine Verstärkung bleibt. Ich hörte schnelle Schritte hinter mir und wusste das ich es geschafft habe. Ich ging an dem Mann mit dem Mädchen vorbei zu auf Boris ich wollte ihn festnehmen. In diesem Moment hörte ich einen Schuss, für Schuss war aber nicht aus meiner Pistole. Dieser eine Schmerz, ich hatte meine Schutzweste nicht richtig angezogen und der Schütze sah seine Chance. Ich sackte in mir zusammen, fasste an meine Seite spürte etwas warmes. Und das letzte was ich sah war Boris sein siegessicheres Lachen. Doch ich wusste meine Leute sind nicht weit. Ich hörte noch stimmen und wusste ich habe es geschafft. Da kommt Boris nicht mehr raus. Und dann kam Dunkelheit, Einsamkeit und Kälte. Ich hörte nur noch eine mir vertraute Stimme, die meinen Namen rief. „Alissa bleib bei uns, gib dein bestes die augen offen zu halten." Mit meiner letzten Kraft die in mir war rief ich seinen Namen und er war mein letzter Gedanke.
Ich hörte stimmen, stimmen die meinen Namen riefen aber ich konnte meine augen nicht öffnen. Zeit? Was bedeutet Zeit? Wie viele kostbare Zeit wir Menschen verfliegen lassen ohne zu wissen das die Zeit irgendwann vorbei ist. Ich hörte die Sirenen eines Krankenwagens konnte mich aber nicht bewegen geschweige den meine Augen öffnen. Ich konzentrierte mich dadrauf zu leben. Ich kann und will Tim nicht alleine lassen, ich habe ihn doch erst jetzt gefunden den Mann meines Lebens, den Mann den ich für immer lieben werde.
Luftmatratze 28
