Mein Bruder hat demnächst Geburtstag.
Da ich mich nun bekanntlich wieder bei den Eltern zu 100% einquartiert habe, heißt es, mitgegangen mitgefangen.
Mein Bruder möchte und wird auf dem Grundstück der Eltern seinen Geburtstag feiern.
Die Party soll, nachdem Willen meiner Eltern und Bruder auch mir zugutekommen. Es wäre ja auch viel zu Schade mir nicht nachträglich noch von allen zu einem Geburtstag gratulieren zu lassen, der doch eigentlich schon längst in der Vergangenheit liegt; ganz tief und ermüdend gähn.
Im Gegensatz zu mir, sind meine Eltern & Bruder von dieser Idee ausgesprochen angetan mit der Verwandtschaft und Freunden diesen Tag zu begehen. - Richtige Feierbiester sind das in meiner Familie.
Ich liebe meine Familie, Freunde und Bekannten sehr!
Aber ich mag sie – die liebe Verwandtschaft, bekannte & Freunde - nun einmal lieber Einzeln oder in überschaubaren Gruppen um mich herum.
Die Gespräche sind deutlich intensiver. Man erfährt mit etwas Glück sogar wirklich welches Glück derjenigen Person derzeit widerfährt oder wo „der Schuh gezielt drückt".… sorry, aber so bin ich (seit frühester Jugend schon immer gewesen).
Die engste Familie ist ab sofort im Vorbereitungsmodus für das Wiegenfeste meines Bruders.
Wenn meine Eltern nur fünfzehn Jahre jünger wären, würde ich mich versuchen (mehr) aus der Verantwortung zu stehlen.
Vielleicht sogar vor dieser anstehenden Feier zu drücken?
So bin ich voll gefordert und das ist gut so.
Der Außenbereich muss in einen Topzustand versetzt werden.
Aufräumen hier und da. Tische und Stühle für den Außenbereich herbeigeschleppt und gesäubert werden, der große Pavillon aufgebaut und der „Partyraum" muss auch erst ausgeräumt werden – dort lagere ich u.a. gerade meine Sporttaschen – und Sachen – und für den Fall von Unwetter mit ausreichend Tischen und Sitzgelegenheiten bestückt werden.
Nicht das die Party abgebrochen und möglicherweise viel früher endet als geplant.
Einkaufen und Co., die auch dazu gehören, nehme ich jetzt nicht die Liste der auszuführenden Tätigkeiten mit hinein. Sonst werde ich nämlich mit dem ermüdenden Aufzählen von Aufgaben nicht mehr fertig.
Nun einmal in die Hände spucken und los geht's!
Oder vielleicht besser doch nicht?Denn Corona ist ja immer noch unterwegs. Leider derzeit wieder verstärkt. Seit Wochen steigen wieder die Inzidenzen.
Ich bewege meinen Körper nun umgehend in den „Partyraum".
; Den Raum den wir innerhalb der Familie alle nur liebevoll „Spielzimmer" nennen. Da dort früher, Regale mit unseren Spielsachen an der Wand hingen und uns der Raum zur Verfügung stand zum Spielen, toben, Tischtennis und anderen Vergnügungen.
Mit diese zusätzlichen Raum für unsere Bedürfnisse waren wir echt gesegnet und wurden oft von Freunden hierfür beneidet;
Sammele meine Sportsachen ein und verstaue sie - bis nach dem Geburtstag - vorübergehend in meinem „Privatraum".
„Guten Abend! – Was auch immer für eine Art von „Feierbiestern" Ihr seid?!" ?
