Lunaria-Galaxie
Blog Übersicht»Luftmatratze 31
Zurück

Luftmatratze 31

blossem
8. August 2021(bearbeitet)
5 Aufrufe
Noch nicht bewertet

Ich lag da und konnte mich nicht bewegen, aber ich hörte jeden Tag Tims stimme. Ich wollte ihm so gerne sagen das ich hier bin aber ich konnte nicht. Ich spürte seine Hand an meiner, seine Lippen an meiner Stirn. Ich vermisse ihn aber ich kann meine augen nicht öffnen. Ich werde aber für ihn und seine Liebe kämpfen mich zurück ins leben kämpfen.

Es vergingen Tage und ich konnte mich immer noch nicht bewegen. Ich hörte Tim wie er mit einem Arzt sprach, er weinte und ich verstand nichts mehr. Er trat an mein Bett und nahm meine Hand in seine. Erzählte mir von seinem Tag, und dann vom Gespräch mit dem Arzt. Sie wollen mich nicht mehr quälen sondern die Maschinen abstellen, aber ich bin doch da. Sehen sie das nicht? Ich nahm meine ganze Kraft zusammen, versuchte seine Hand zu drücken, schaffte es nicht.

Ich wollte ihm sagen das ich da bin, doch das geht nicht. Und ich versuchte wieder wenigstens einmal den Finger zu bewegen. Ich konzentriere mich nur dadrauf und da passierte es, die Hand immer noch auf Tims Hand und ich bewegte meinen kleinen Finger. Tim sprang auf und schrie nach Ärzten und Krankenschwestern, ich verstand nichts mehr ich wollte meine augen öffnen ihn sehen ihm sagen das alles gut wird. Plötzlich hörte ich mehrere Stimmen und Tim sagte ich soll das noch mal machen ich soll doch bitte noch mal meinen Finger bewegen. Ich nahm wieder meine ganze Kraft und konzentrierte mich dadrauf. Und wieder schaffte ich es ich schaffte es meinen Finger zu bewegen. Ich selber war stolz auf mich, und jetzt versuche ich meine augen zu öffnen.

Zwei Wochen später kam Tim immer noch jeden Tag zu mir. Die Schläuche waren weg und ich war wieder Herr meiner Sinne. Ich war so glücklich Tim zu haben und ihn lieben zu dürfen. Alles ist gut verlaufen und bald kann ich nachhause gehen endlich zu Tim und ohne Boris den er steht vor Gericht und wird wohl eine lange Zeit hinter Gitter sein. Also können ich und Tim endlich ein neues leben starten, ein leben weit weg von dem Reich der Verlierer. Aber eins nach dem anderen, ich will es mit Tim geniessen.

Endlich ist es so weit, ich kann nachhause und in meinem eigenen Bett schlafen und das an Tim gekuschelt. Er bemuttert mich total, und das nervt. Schon im Krankenhaus durfte ich nicht mal meine Tasche tragen. Geschweige den das Auto fahren nein Tim übernimmt alles ich hoffe mal das er mich nicht noch füttert. Bei diesem Gedanken muss ich lachen, Tim schaut zu mir rüber und muss auch lächeln. Er nimmt meine Hand in seine und küsst sie, ich geniesse seine Lippen auf meinem Handrücken. Er lässt meine Hand nur los wenn er schalten muss und das fühlt sich so schön an. Bei dem Wohnhaus angekommen steigen wir aus dem Auto aus und laufen Hand in Hand zu unseren Wohnungen. Ich suche meinen Schlüssel und schliesse auf Dreh mich zu Tim und will meine Tasche an mich nehmen aber nein Tim schüttelt den Kopf und nickt mir zu das ich in die Wohnung treten kann.

In meiner Wohnung angekommen, stellt er meine Tasche ins Zimmer und wir setzten uns aufs Sofa. Ich legte meine Lippen auf seine und küsste ihn. Er ist das beste was mir je passieren konnte. Als ich einen Schritt weiter gehen wollte brach er ab, und ich guckte ihn verdutzt an. „Tim? Was ist los mit dir?" „Schatz, du wurdest vor einigen Wochen schwer verletzt." und dann erzählte er mir alles ich mochte seine Stimme und genoss jedes einzelne Wort aus seinem Mund. Mitten im Reden unterbreche ich ihn zieh hoch vom Sofa und hinter mir her ins Schlafzimmer. Er legte sich in mein Bett und ich auf seine Brust er erzählte weiter und irgendwann schlief ich auf seiner Brust und in seinen Armen ein.

Nach einigen Stunden wachte ich auf, ein wohlriechender Duft stiess mir in die Nase. Mühselig stand ich vom Bett auf trabte in die Küche und sah Tim am Herd stehen. Ich schlich mich an ihn und umarmte ihn von hinten gab ihm ein Küsschen auf seinen Rücken. Er ist ein Engel auf Erden, er drehte sich zu mir hab mir ein Küsschen auf die Stirn und schloss mich in seine Arme. Ich flüsterte an seine Brust „Ich liebe dich Tim" und löste mich von ihm. Guckte an ihm vorbei um zu sehen was er gekocht hat. Ich leckte mir über die Lippen weil er mein Lieblingsessen gemacht hat. Also ging ich an den Tisch zu decken und wollte eine Flasche Wein aufmachen. Doch bevor ich das tun konnte nahm er mir den Korkenzieher aus der Hand. „Tim was wird das?" „es gibt für dich momentan kein Wein." ich guckte ihn an und wusste nicht wie ich dadrauf reagieren soll. Also lies ich es zu, setzte mich an den Tisch und wartete dadrauf das sich Tim zu mir gesellte. Wir liessen uns Zeit mit dem Essen plauderten über dies und das. Ich genoss es in vollen Zügen und er auch. 

...

Luftmatratze 30

Tim: Ich erwachte und wusste zuerst gar nicht, wo ich eigentlich war. Nachdem sich der Schlaf aus meinen Augen und aus meinem Verstand verabschiedet hatte, erkannte ich Alissas Wohnzimmer. Ich musste wohl auf ihrem Sofa eingeschlafen sein. „Alissa?,
...

Luftmatratze 32

Tim: Ich konnte die Freude darüber, Alissa mir gegenüber am Tisch sitzen zu sehen, gar nicht in Worte fassen. Sie saß genüsslich kauend in einem weißen Herrenhemd da, das sie sich locker überwarf und die hereinfallenden Sonnenstrahlen des Morgenlicht


Kommentare (3)

Fizzy Lemon
08. Aug. 2021, 15:34
Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass Boris zwar eine lange Zeit einsitzen muss, aber sein Arm weit über die Gefängnismauern hinaus reichen wird.^^
Der nächste Teil kommt...
Hasal
09. Aug. 2021, 09:03
Oh , das Liebesglück geht weiter , bin mal gespannt echt , was Lemon und Blossem sich noch alles so , zu der Geschichte einfallen lassen .
Jenny
19. Aug. 2021, 22:30
Endlich hab ich wieder mal Zeit weiter zu lesen :D. Freu mich auf die Fortsetzung.
Einloggen um zu kommentieren.