Der Aufwand und Arbeit hatten sich durchaus gelohnt.
Die Party war ein voller Erfolg. Was uns von allen Seiten bestätigt wurde.Vom Essen bis zum Ambiente hätte man sich rundum wohlgefühlt.
Das alles trotz so manch leichter Wetterkapriolen und unnötigem Gemecker im Vorfeld des Geburtstages.
Meine Mama. Natürlich die allerbeste auf der Welt. ?
Neigt dazu, sich aber trotz fortgeschrittenen Alters gerne einmal zu übernehmen. Alles zu perfekt machen zu wollen. Was ihr natürlich logischerweise schwerer fällt als noch vor zehn Jahren.
Dann hat sie manchmal vereinzelte Minuten – wohlgemerkt nur im Vorfeld – wo man meint, sie ist am Durchdrehen.
Dann schimpft sie und regt sich kurzzeitig über Sachen auf, die absolut lächerlich sind. – Das weiß sie auch, sieht sie auch im Nachhinein ein.
Je später es wurde, desto gnädiger wurde der Wettergott.
Gut das wir den großen Pavillon mit einer Höhe von fast 3 Meter 50 und einer Länge von ca. 8 m aufgestellt hatten.
So blieben Gästeschar und Familie trocken. Zwischendurch setzte immer Mal wieder leichter Regen ein. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.
Wir waren ca. 40-45 Personen. Familie, Freunde, Arbeitskollegen meines Bruders und ihre Familien.
Gut, dass das Grundstück groß ist.
Meine Eltern im Vorfeld dafür sorgten in dem sie Bälle und kleine Stelzdosen herauslegten, dass sich auch die zahlreichen Kids nicht langweilten.
Was nichts daran änderte, dass der ein oder andere Erwachsene zum Fußballspielen einfinden oder als Pferd herhalten musste oder in meinem Fall, das Bewegungs- und Stopp-Spiel „Ochs hinterm Berg" mit den Kids spielte.
Bisher blieben wir von Mücken verschont. … die Betonung liegt auf bisher. Pünktlich am Freitagabend, ich hielt Training auf dem Sportplatz ab, da die Hallen geschlossen sind, tauchten die Stechviecher in Scharen auf. Die Trainingsteilnehmer und ich fingen uns unzählbare Stiche ein.
Am Samstag setzte sich das während der Party nicht fort. Mein Bruder hat seit Jahren solche Lämpchen, in die ein spezieller Duft gefüllt wird, den Mücken und anderes nerviges Getier nicht mögen, so blieben wir verschont.
Ich mochte die Atmosphäre sehr. Alle schienen sich wohlzufühlen.
Dazu zählten auch eine meiner beiden Lieblingscousinen und ihr Freund, die sich am kommenden Samstag hoffentlich wie geplant das „Ja-Wort" geben. – Die zwei sind seit knapp 14 Jahren zusammen und wollen nun den Bund fürs Leben knüpfen.
Ich freue mich so sehr für die beiden Sympathieträger. … und ein wenig auch, dass ich die Bilder auf der Feier mache. Nicht in der Kirche aber auf der Feier. … immerhin!
Apropos Fotoaufträge es läuft richtig rund, einige kleinere Fotoshootings, Abiball, eine Hochzeit und Geburtstage, das klingt gut. Gerade, da so extreme wenig innerhalb der Corona-Blase in Sachen Fotografie passierte.
Vater stand am Grill. Mama kümmerte sich um Salate und Co. Ich räumte auf und ab. Führte die in oder andere heiterere und ernsthaftere Konversation. So verflogen Stunden.
Mein Patenonkel nahm sich seine Olympia-Auszeit.
Ist es nicht seltsam, dass er genau alle 4-Jahre zu Olympia an einer heimtückischen Erkältung leidet?
Gegen Abend wurde es dann doch ziemlich frisch, so dass wir kurz vor 22 Uhr den letzten Gast ordnungsgemäß verabschiedeten.
Bis wir wieder einigermaßen klar Schiff hatten vergingen weitere eineinhalb Stunden, bevor wir uns dann nochmals als Familie bei Steaks und Nudelsalat zusammensetzten und herrlich miteinander flachsten.
Das war ne schöne Feier. Familie ist eben doch was Geiles! ?
„Guten Tag! – Wer immer Ihr auch seid?!"
P.s: Meinen Bruder hat dieser Tag sichtbar viel bedeutet, dass alleine war das alles wert. Letztendlich ging es ja auch darum, ihm was Gutes zu tun!
