Langsam weitet sich das Hochzeitsfieber in der Familie aus.
Am Samstag heiratet ja eine meiner Lieblingscousinen. Dafür gilt es für das Brautpaar noch einiges zu organisieren.
Man bat uns den Pavillon und sämtliche verfügbare Stühle, Stehtische, Bierzeltgarnituren zur Verfügung zu stellen.
Die benötigten Dinge hatten wir auf den Hänger geladen, dass das Brautpaar keine Arbeit damit hatte und gleich voll in Hochzeitsplatz-Vorbereitungen durchstarten kann.
Das Brautpaar möchte nach der klassischen Kirchlichen Hochzeitszeremonie ein lockeres Hochzeits-Sommerfest im freien feiern.
Wir warteten und warteten - auf das beliebte Brautpaar.
Das auf dem Geburtstag meinte, es hole die gewollten Sachen am Dienstagabend ab - vergebens.
Na klar, hätten wir anrufen können.
Uns nach ihrem Verbleib erkundigen können. Aber das Brautpaar steht sicher auch gerade so ohne unser Zutun genug in jeder Hinsicht unter Spannung.
… und genauso weit kam ich mit meinem Blogeintrag am Dienstag, 10. August 2021 … da ich … ratet Mal? – Richtig! … Einmal mehr ein äußerst erholsames Nickerchen in meinem Schreibtischsessel machte. … ich muss echt aufpassen, das wird langsam zur Gewohnheit …
… so nun zu: „Mittwoch, 11. August 2021".
Mittlerweile brachten Bruder und Vater den Anhänger zum Brautpaar.
Um die zukünftigen Eheleute zu entlasten.
Den Mittag verbrachte ich mit meinem Bruder in der Wormser Innenstadt. Bisschen bummeln. Bisschen Eis-Essen im Außenbereich des Cafés.
Was durchaus Laune machte. – Da wir Beide völlig ohne Zeitdruck agierten. Somit viel Zeit zur Verfügung stand, durch die Gänge der Geschäfte langsam zu tapsen und über das Riesen-Warenangebot ausführlich zu staunen.
Eigentlich mochte ich ein wenig Blickschulung betreiben.
Mich etwas mit dem Foto für Samstag eingrooven. Mit Bruder im Schlepptau fiel das allerdings flach, weil ich ihn jetzt bei der Hitze nicht zumuten mochte, meinen Rucksack zu schleppen, während ich zum Millionsten Male zwischen Dom und Rhein die schönsten Motive – aus einem neuen Blickwinkel – fotografiere.
Mit Bruder spielte ich Lotto. Ich wäre nie auf die Idee gekommen. Ich bin einfach hierzu viel zu geizig.
Er macht es immer wieder gerne. Er fünf Kästchen mit zahlen zwischen 1 und 49 tippen, plus zwei Superzahlen, dann gilt es für mich denselben Tippspielablauf zu bewältigen.
Ne gegen 90 Millionen Gewinn würde ich mich auch nicht wehren.
Wobei ich selbst fünfzig Euro abfeiern würde, da dies mehr als das doppelte des erbrachten Einsatzes meines Bruders wäre.
Das Fotografieren holte ich später mit selbstverständlich anderen Motiven auf den Rasenflächen des Elternhauses nach.
Ein Song, der momentan nicht meine Ohrmuschel verlässt, ist von „Jax" – „like my father". Den ich einfach nur schön und grandios gesungen finde.
Worüber ich ausgesprochen schmunzeln musste. Da traut man mir doch echt zu wissenschaftliche und Reihenweise Sachbücher zu verschlingen. … nein, nein ich liebe Geschichten!
Zu 99,9 % greife ich zur Unterhaltungslektüre und das wahnsinnig gerne!
„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?!"
