Jetzt sitze ich hier mit Tim in dieser Gott verdammten Hütte, ich glaube ihm kein Wort aber ich lass mich überraschen. Martina kommt mir sehr mysteriös vor ich Trau ihr nicht über den Weg, aber eins nach dem anderen. Boris hat Rache geschworen, und ich weiss mit ihm ist nicht gut Kirschen essen. Aber wir sind hier ja in Sicherheit, ich muss selber darüber lachen. Tim guckt mich nur verdutzt an, ich winke ab und geh meine Tasche auspacken. „Tim? Möchtest du dich nicht bei definieren neuen Freundin melden? Nicht das sich das Mädchen Sorgen macht!" mit noch mehr Ironie konnte ich das nicht sagen. Ich lachte laut auf und wartete auf seine Antwort. „Oh das könnte ich." und schon sucht er sein Handy. Und ich lache noch lauter weil er wohl wieder vergessen hat das sie ihm das Handy abgeknöpft haben.
Ich gammle die ganze Zeit auf dem Sofa rum, bis Schlafenszeit ist geh ins Bad und zieh mich um mach mich bettfertig und geh ins Bett. Tim wollte es mir gleich tun. Ich guckte ihn böse an und lache daraufhin. „Tim träum weiter ich schlafe nicht im selben Bett wie du! Geh zu Martina und schlaf da. Ich kann es kaum erwarten das sich Boris beruhigt und ich dich nie wieder sehen muss!" er sagt gar nichts mehr nimmt das Kissen und ne Decke und geht. Ich habe gewonnen und recht gehabt da ist mehr als er mir sagt! Ich kuschle mich ins Kissen und falle in einen traumlosen Schlaf.
Am frühen Morgen wache ich auf gehe in die Küche und mache mir einen kaffee, laufe raus in die Natur und denke nach. Ich liebe diesen Mann aber er hat mir weh getan, und er verdient ein sorgenfreies leben. Ich möchte das er glücklich ist, auch wenn es heisst das ich ihn in Martinas arme treibe aber das ist nur für sein bestes. Ich laufe eine Runde und weiss genau das ich schuld an allem bin. Ich laufe weiter immer tiefer in den Wald hinein, ich möchte ihm nicht weiter weh tun. Ich weiss das es das Ende sein muss. Also nehme ich meinen ganzen Mut zusammen und geh zurück in die Hütte.
Tim schläft noch, ich schreitet an das Sofa und streichle sein Gesicht flüstere ganz leise das ich ihn liebe. In dem Moment wo ich aufstehen will hält Tim meine Hand fest, zieht mich zu sich und gibt mir einen leidenschaftlichen Kuss auf meine Lippen. Den ich ohne es zu wollen erwiderte. Er zog mich auf sich und ich spürte sein Glied an meinen Oberschenkel, ich wollte liegen bleiben aber dennoch stand ich auf. „Tim wir müssen reden!" er guckt mich an zieht mich wieder zu sich und küsst mich wieder. Ich versuche mich zu befreien aber nicht mit allen Mitteln weil ich diesen Mann über alles liebe und eigentlich bei ihm bleiben will. Ich stemmte mich gegen ihn, und versuchte mich zu befreien. „Tim, bitte das macht alles kein Sinn!" er lächelte mich an und küsste mich. Und automatisch erwiderte ich den Kuss, ich will ihn aber ich werde ihn nur unglücklich machen. Also löste ich mich von ihm und ging wieder nach draussen, was will ich hier ich muss so oder so wieder zurück zu ihm in die Hütte.
Ich stand da, wusste nicht was ich tun soll. Also lief ich um diese Hütte rum eine Runde, dann die zweite und immer weiter. Bis es anfing dunkel zu werden, also ging ich rein und sah den frischgeduschten Tim nur mit Badetuch um die Hüfte. Er trat zu mir, starrte mir tief in die Augen und küsste mich am Hals. Und wieder verschwamm alles um mich rum nur ich und Tim, dieser Mann ist perfekt. Ich lies mich fallen und genoss jede Berührung, er hob mich hoch und lies mich aufs Bett nieder wir liebten uns die ganze Nacht und schliefen nackt aneinander gekuschelt ein.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und Tim war nicht mehr da. Ich stand auf guckte ins Wohnzimmer, ins Bad und in die Küche keine spur von Tim. Ich machte die Kaffeemaschine an und sprang unter die Dusche. Immer noch kein Tim, langsam aber sicher fühlte ich mich komisch also lud ich meine Dienstwaffe. Hört sich bisschen paranoid an, aber ich kannte Boris ich kannte seine Männer, er wird mich mit gleichem Schmerz verletzen wie ich ihn. Ich muss mit Tim reden, falls das nicht schon zu spät ist. Ich war unruhig konnte keinen klaren Gedanken fassen und Tim war weder im Haus noch im Garten, wenn ihm was zugestossen ist könnte ich mir das nie verzeihen. Also wartete ich, eine andere Wahl hatte ich ja nicht.
Zwei Stunden sind vergangen immer noch keine Spur von Tim meine Angst wandelte sich in Sorgen um. Wo ist er nur? Nicht mal eine Notiz hat er mir hinterlassen. Ich stand wieder vom Sofa auf Ging in dem kleinen Wohnzimmer auf und ab, und plötzlich hörte ich was. Ich versteckte mich um die ecke damit ich ausser Schussweite bin und richtete die Pistole auf die Eingangstür, ich wartete gespannt und schussbereit auf den Eindringling. Die Tür ging auf, ich fasste die Pistole noch fester und mein Zeigefinger war bereit zu schiessen. Doch dann erkannte ich Tim, und er stand wie angewurzelt an der Tür. „Alissa, was ist bloss los mit dir?" da merkte ich das ich am ganzen Körper zitterte und Schweiss lief mir das Gesicht runter. Tim kam auf mich zu nahm mir die Pistole ab und legte sie auf den Tisch. Mich umarmte er und drückte mich fest an sich, sagte mir leise das alles gut wird. Ich konnte nicht mehr, ich kann nicht mich und ihn beschützen, das geht nicht. Ich guckte ihn an mit Tränen in den Augen, ich weiss nicht wie ich ihm das sagen soll aber er ist besser ohne mich dran. „Tim, ich kann das nicht mehr! Ich werde zurück in meine Wohnung gehen! Du bleibst hier, ich komm alleine klar." ich schaute ihn an und hoffte das er keine weiteren Fragen stellt, nichts wissen will und es einfach so hinnimmt.
„Alissa ich komme mit! Egal wo du hin gehst ich komme mit." ich schüttelte meinen Kopf „Tim ich will das alles nicht mehr! Ich will alleine sein. Das was wir hatten war schön aber es ist falsch." „Bitte? Alissa ich liebe dich doch!" ich lachte auf ich muss ihn verletzen, ich muss ihm weh tun! „Tim ich liebe dich nicht! Ich habe dich nie geliebt. Und ich werde dich nie lieben! Du warst nur Mittel zum Zweck ich musste irgendwie an Boris ran! Und du warst der perfekte und einfachste Weg! Du bist naiv genug, du hast gedacht das ich dich liebe und dich für immer an meiner Seite haben möchte." ich lachte noch lauter auf, doch ich würde nun lieber weinen ihm sagen das ich ihn liebe und wenn es sein muss mit ihm sterben. Ich stürmte ins Schlafzimmer und packte meine Sachen, und verschwand ohne einen blick zurück.
Den ganzen Weg zurück liefen mir die Tränen runter, ich schütze ihn nur.
Luftmatratze 34
