Die drei Worte für September 2026 sind:
Herr Freundlich kam gut gelaunt aus seiner Stammkneipe und war wie immer Granatenvoll. Wo er die Trommel her hatte wusste er nicht mehr. Auf alle Fälle lief er damit auf dem Heimweg herum und trommelte was das Zeugs hielt. Klar, um 3 Uhr morgens machte er sich nicht nur Freunde damit. Fenster wurden aufgerissen und wüste beschimpfungen schallten ihm entgegen. Doch das konnte ihn nicht davon abhlaten weiter kräftig auf die Trommel zu schlagen. Ein besonders aufgebrachter Mensch, riss das Fenster auf und warf ein Glas heraus indem noch einige Fische schwammen. Nur um haaresbreite verfehlte das Aquarium ihn. Er konnte noch soeben ausweichen, doch durch seinen reichlichen Alkoholgenuss kam er ins wanken und rannte gegen die nächste Laterne, die sich ihm einfach in den Weg stellte, durch den heftigen Aufprall wackelte das Glas und fiel herunter und traf Herrn Freundlich genau auf den Kopf. Erst einige Stunden später, als der Wagen der Straßenreinigung vorbei fuhr und ihm eine ordentliche Ladung Wasser verpasste wurde der wieder wach und schankte nach Hause.
Wir hatten vor , mal mit den Kids einen Laternensumzug zu veranstalten . Denn Kids lieben es , wenn es am Abend auf die Strasse geht und die Laternen spendieren das Licht dazu.Den Umzug führte eine Reihe von Trommlern mit Trommeln an vorne .
Am Ende wurde auf einer Sammelstelle inzwischen alles vorbereitet, für eine Grillecke für leckere Fische. Wer es mag, mußte nur rufen ,, Ich möchte auch gerne ''.
Am Schluß war es ein gelungener Laternenumzug
Ob ihr wollt- oder auch nicht,
es folgt wieder ein Gedicht.
Ich erzähl heut von ner kleinen Gurke,
manchmal schüchtern, manchmal Schurke.
Sie ist oft ein bisschen faul-
und hält ganz selten mal das Maul ;)
Oft primitiv- manchmal vulgär
und keiner weiß- wo kommt das her.
Ist gewiss nicht die hellste Kerze-
und macht ganz oft dumme Scherze.
Kommt aus dem Norden- doch Fische
siehst bei ihr nicht auf dem Tische.
Hat ne Laterne im Wohnzimmer stehn-
"komm" zu mir dann kannst se sehn ;).
Hm.. wie bring ich nun die Trommel ein?
Die passt bei mir so gar nicht rein...
Und nun hoffe ich ganz schlicht,
ihr hattet Spaß an dem Gedicht.
Das Rauschen des Meeres klang beruhigend in meinen Ohren, als ich mich im Abendrot auf der Terrasse des kleinen Restaurants niederließ. Die Laternen erleuchteten den Küstensaum, der schon in dunklen Schatten verschwand und schmückten diesen wie eine leuchtende Perlenschnur. Ich ließ meine Augen über das sanfte Meer gleiten, sah noch ein paar Möwen dahinsegeln und ein paar kleine Segelboote in die nahe Marina einlaufen. Dieses Idyll genoss ich und versank in Gedanken.
»Kalispera«, sagte plötzlich eine zarte Frauenstimme und ich schreckte ein bisschen zusammen. Dabei sah ich von unten zu ihr auf.
Georgia, die Bedienung des Restaurants, stand an meinem Tisch und schaute mich erwartungsvoll an. Ihr Anblick elektrisierte mich. Die langen schwarzen Haare umkränzten ihr herzförmiges Gesicht, die neugierigen Augen funkelten hinter den Gläsern ihrer schwarzen schmetterlingsförmigen Brille, die auf ihrer geraden kurzen Nase saß. Die zarten Lippen ihres Mundes weinrot geschminkt. Ihr sehr schlanker Körper wirkte elfenhaft, fast zerbrechlich und hatte dennoch eine deutliche Weiblichkeit zu bieten.
Mein Herz schlug unerwartet wie eine Trommel und ich sog ihren Anblick in mir auf, während sie immer noch auf meine Antwort wartete.
»Guten Abend«, stammelte ich vor mich hin und fasste mich dann doch wieder. »Was können Sie mir denn empfehlen?«
»Die Fische sind hier immer fangfrisch. Wie wäre es mit der gegrillten Dorade?«, sagte sie mit ihrer weichen Stimme und das Lächeln, das diese Empfehlung begleitete, nahm mir augenblicklich die Entscheidung ab.
»Ja, die nehme ich«, sagte ich sofort.
»Und danach einen Ouzo?«, fragte sie mich mit einer aufreizenden tieferen Stimme.
»Unbedingt!«, rief ich lauter aus, als ich wollte.
Georgia lachte und sagte: »Kommt sofort« und ging.
Mein Blick verfolgte sie bis sie in der Küche verschwand.
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