Die drei Worte für Oktober 2026 sind:
Oh, welch Freude hält die Ehe bereit!
Da fällt mein fettes Weib von der Kloschüssel und liegt da wie ein Wal am Strand herum, dreht und wälzt sich auf dem Badteppich und quiekt um Hilfe. Ja und ich Depp renne gleich und versuche ihr aufzuhelfen. Man ist ja irgendwie Gentleman und selbst einem Eheweib gegenüber hilfsbereit. Heldenhaft trete ich die Badezimmertür zur Seite - ungeachtet dessen, dass sie ihren Schädel gerade dahinter hatte --- es wunderte mich auch nicht, dass ein hohles DOOOONG, gefolgt von einem jammervollen AUAAAAAA ertönte. Breitbeinig stellte ich mich über ihren massigen Leib, packte sie am Speck und hob sie hoch... okay, nicht wirklich... also es blieb beim Versuch, denn als ich ihre (gefühlt) tonnenschwere Fettansammlung zu bewegen versuchte, hörte ich ein dumpfes Knacken in meiner Leistengegend. Der Schmerz schoss mir sofort bis in die Haarspitzen, mein Darm quoll mir in den Sack und ich fiel schreiend zu Boden. Da guckt mich mein Weib blöde an - ja, das kann sie - steht von alleine auf - guck an: DAS KANN SIE!! - und watschelt in die Küche, wo sie ihr Handy nahm und einen Krankenwagen rief!
Wozu der ganze Zinnober?! Pfft... Weiber! Ich lag also noch ein Weilchen auf dem Boden rum. Gemütlich wars nicht gerade und die Schmerzen waren auch nicht die angenehmste Gesellschaft... also was anderes wäre mir lieber gewesen. Nach einer Ewigkeit tauchten dann die Sanitäter auf, die mich ebenso blöde anglotzten, wie die Frau, zu der ich im falschen Moment JA sagte und fummelten mir in meiner Intimzone rum, wo mein Sack mittlerweile auf Orangengröße anschwoll. Irgendwie war es mir peinlich, dass diese recht hübsche Sanitäterin mir da am Gemächt rumfummelte und ihr schien es sichtlich Freude zu machen, mir mit ihrer Hand noch mehr Schmerzen zuzufügen, indem sie kräftig auf meinem Leistenbruch rumdrückte und mich dabei auch noch diabolisch fragte: "Tut das weh?"
UND OB DAS WEHTUT!!!! Lass mich raten: Die ist auch verheiratet und lässt ihren eheweibischen Männerhass nun an mir aus!!
Am Ende packten die beiden mich in ein Tragetuch und schleppten mich wie einen nassen Sack in den Krankenwagen, wo ich unsanft auf die Liege bugsiert wurde. Ab ging die Fahrt ins Krankenhaus. Über Straßen, die als Testgelände für Offroader geeignet wären und der Fahrer ließ auch wirklich keines der millionenfach vorhandenen Schlaglöcher aus. Der Krankenwagen hatte dank meines Weibes und ihres Gewichts, das sich seit der Hochzeit mindestens vervierfacht hat, deutliche Schlagseite und ihr Speck wellte sich mit jedem Rummser, der dank offensichtlich kaputter Stoßdämpfer ungefiltert an uns weitergegeben wurde. Wie gerädert kamen wir in der Notaufnahme an.
Endlich!
Doch gings da hoch her. Wo kommen die Leute eigentlich alle her? Gefühlt tausend Menschen saßen dort im Wartebereich herum, quatschten, tranken, glotzten auf ihre Smartphones oder taten sonst was. Sogar Kinder sprangen schreiend im Spiel herum. Das war doch keine Notaufnahme! Eher der Wartesaal eines Bahnhofs. Mit einem babylonischen Sprachgewirr. Zwei Inder mit Turban waren direkt neben uns und spielten Backgammon. Das Rütteln des Würfelbechers, den sie dazu benutzten, machte mich wahnsinnig und am gernsten hätte ich denen ihren Bechen ganz weit in den..... da kam ein Arzt mit einer Spritze und erlöste mich von meinen Qualen. Langsam wurde alles dunkel und friedlich um mich herum. Herrlich... ähm... mein Weib ließ mich nun aber nicht einschläfern, oder?
Ich besuchte meinen Sohn im Spital, denn er wurde an der Schulter operiert und bekam eine Platte hinein, da das Schlüsselbein gebrochen war.
Sein Zimmernachbar, ein 45 jähriger Spargelsultan. Wirklich erschreckend wie dürr der war. Nur noch Haut und Knochen, ausgetrocknet wie Dörrobst, läutete der Schwester. Ich wollte ihm schon helfen, denn ich befürchtete vom Arm heben bricht er sich vielleicht auch etwas? Man weiß es ja nicht. Gleichzeitig musste ich mir das Lachen verkneifen, denn meine Fantasie spielte mal wieder verrückt. Wenn er über ein Kanalgitter geht muss er aufpassen, dass er nicht hinein rutscht. Mit seinen Segelohren hat er jedoch bei Rückenwind Glück, da würd er drüber fliegen. Nein, aus, ich muss aufhören. Er kann ja nichts dafür.
Als die Krankenschwester endlich kam, mussten alle Besucher*innen das Zimmer verlassen, denn er brauchte einen Verbandwechsel.
Also gingen wir im Gänsemarsch aus dem Zimmer. Das Pärchen, das ihn besuchte, unterhielt sich im Wartesaal so laut, dass uns anderen nichts über blieb als alles mitzuhören. Verkrampft blätterte ich in so einer Illustrierten. Aber wenn man ihnen glauben darf, dann hat dieser Klaus, das war sein Vorname, an einem Würfelpokertournier teilgenommen. Beim letzten Pokergegner, als Klaus den Würfelbecher kräftig schüttelte, schrie er vor Schmerzen
plötzlich auf. Der Becher flog vom Tisch und die Würfel hinterher. Er krümmt sich scheinbar vor Schmerzen, denn er winselte sehr. Der Veranstalter rief sofort die Rettung. Als die Sanis eintrafen, wuselten 2 von ihnen um ihn herum, und 2 weitere richteten die Trage her auf den sie ihn legten. So schnell konnte man nicht schauen waren sie mit ihm auch schon unterwegs ins nächste Spital.
Also hier her, und nun halte dich fest, sagte sie zu ihrem Partner. Klaus hat einen Leistenbruch und wird jetzt über die Nadel zwangsernährt.
Um ehrlich zu sein wundert mich das gar nicht. Denn etwas übertrieben gesagt, so blass und dürr wie er ist, wenn dieser Klaus einen schwarzen Kaffee trinkt, und man ihn anleuchtet, kann man den Verlauf des Kaffees sehen.
So, daß Wochenende ist da, ich wollte jemanden meiner Kumpels in einem anderen Ort besuchen. Da ich aber erst schauen mußte, wann die Bahn fährt.Somit stellte ich fest, dass die Bahn erst in 2 Stunden abfuhr. Ich ging dann in den Wartesaal und wollte dort warten.
Es saßen mehrere Personen schon dort. Man kam ins Gespräch und dann wurde bekannt, dass wir alle mit der gleichen Bahn fahren mussten.
Hoffentlich wird es uns nicht langweilig, sagte ich dann. Eine Person meinte dann , ich habe für solche Fälle immer einen Würfelbecher bei mir.
Mit der Zeit kam dann an die Öffentlichkeit, dass eine Person , in ein größeres Krankenhaus mußte, zu einer OP . Diagnose Leistenbruch , dieser wird nicht im kleineren Krankenhaus operiert, da es dort keine OP Räume gab.
So ging auch die Wartezeit vorbei , da wir nette Gespräche zwischen den Würfelspielen hatten.
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