Letzte Forenbeiträge
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- Wurmlöcher
- »So? Und was ist nun mit ihr?«, wollte AquaWurm nonchalant wissen. »Sie ist weg! Das sagte ich doch eben. Und ich kann nicht nach ihr suchen, weil ich euch klar machen muss, in welcher Lage wir stecken!«, echauffierte sich Wurm. »Nun mal mit der Ruhe«, sagte Drebin, »mach Dein Briefing und dann suchen wir Wurmina. Also die, die wir erübrigen können.«
- 2 Stunden 21 Minuten her
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- Mai 2026
- John Baker Sander saß mal wieder in der Küche vor seiner Sanduhr und las in einem Buch über die Venus. Mit großen Augen las er von üppigen Dschungeln und barbusigen Frauen, die die Oberfläche des Abendsterns bevölkern sollen. Er kicherte leise in sich hinein und überlegte, ob man als Mensch je zur Venus fliegen können würde. Seine Gedanken kreisten weiter und eine Idee jagte die nächste. Voller Tatendrang ging er in den Keller und bastelte sich aus einer alten Waschmaschine eine Venuslandesonde mit Möbelsprayantrieb. Stolz betrachtete er sein Werk und ließ einen Juchitzer los, weil er das ganz alleine und ohne Hilfe zustande brachte. Sodann packte er seinen Rucksack und überlegte, was er denn alles brauchen würde. Eines war John jedenfalls klar: Eine Strickweste muss mit. Er hat IMMER eine Strickweste in seinem Rucksack - egal wie warm es draußen auch sein würde! Dass auf der Venus im Schnitt eine Temperatur von ca. 460 Grad Celsius herrscht war ihm wurscht. Als er genug in seinem Rucksack verstaut hatte, also getrocknete Steaks, Schuhdeo und Shampoo, nahm er die Waschmaschine - pardon, seine Venuslandesonde - auf eine Sackkarre und brachte sie hinaus in den Garten. Dort zwängte er sich durch das Bullauhe, schloss es und drückte auf den Startknopf. Mit einem ungeheuren Zischen und dem Duft von Tannennadeln, die dieses Möbelspray ihr Zuhause olfaktorisch in einen Wald verwandelt^^, schoss die Polyboy 1 - wie John seine Sonde nannte (er nennt ja auch sein Bett Bettina oder seinen Christbaum Tannja) in die Stratosphäre. Noch ein beherzter Schuß Möbelspray und es ging geradewegs zu unserem Nachbarplaneten: Der Venus! Doch zu Johns Bedauern gibt es auf der Venus keine Dschungel und keine barbusigen Frauen. Die toxische Atmosphäre stank nach faulen Eiern (EIER!!) und die schwefligen Stürme peitschten einem nur so um die Ohren. Die giftige Gashülle, die die Atmosphäre des Planeten bildet, drück mit dem 92-fachen Gewicht der Erdhülle auf einen. Noch bevor Johns Polyboy 1 landen konnte, wurde sie und damit auch er wie eine Energydrink-Büchse zerdrückt. Was als kleiner Metallknäuel auf dem felsigen Grund aufkam, wurde von der Atmosphäre binnen Minuten zu kleinen Semmelbröseln verwittert. »Essen ist fertig"«, rief es aus der Küche und John schrak auf. Er ist doch tatsächlich am Küchentisch beim Lesen eingeschlafen und hatte alles nur geträumt. Erleichtert atmete er auf, jedoch schluckte er, als seine Mutter ihm Venusmuscheln servierte.
- 2 Stunden 25 Minuten her
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- Die Luder-Akademie
- Nanna dachte angestrengt nach, was man an ihrem immer röter werdenden Kopf bemerkt. Luni beratschlagte sich mit Jenny, ob man Little nicht mit ein paar Broten vom Dach locken könnte. Aber man hatte Angst, dass sie sich wirklich für einen Vogel hält und herunterfliegen wollte. Also verwarf man diesen Gedanken gleich wieder. »I hab a Idee«, sagte der Gärtner grinsend und ging zu gemächlich zu seiner Gartenhütte. »Macht nichts, wenn’s schnell geht!«, rief ihm Senor Freundcha nach und schüttelte den Kopf. Little taumelte auf dem Giebel herum und sang noch immer so schräg, dass sich der Giebel bog. »Was soll nur der Graf denken?«, jammerte Jenny und war den Tränen nahe, weswegen sie Prof. Lemon liebevoll tröstend in den Arm nahm. »Zu befürchten hast nix«, lachte Nanna dann zu Jenny, »Er kennt sich mit Vögeln nicht aus.« »Pfft, aber mit Fummeln schon«, gab Lemon trotzig zurück, bevor er sich eine Ohrfeige von Jenny einfing. »Ferkel!«, sagte Jenny pikiert, aber ging gleich wieder zum Ernst über. »Wie kriegen wir Little nun da runter? Irgendwelche Ideen?« »Der Gärtner wollte doch… wo ist der denn?«, maulte Senor Freundcha. Während immer noch alle Augen gebannt auf Little Angel gerichtet waren, erschütterte plötzlich eine kräftige Explosion die Luder-Akademie. Mit eingezogenem Genick drehten sich alle in Richtung der Gartenhütte um, wo man nur noch Rauch und einen Erdkrater sah. Als sich die Rauchschwaden langsam lichteten, segelte einsam eine rosa Latzhose vom Himmel herab und landete auf dem Boden. »Was war das denn nun?«, fragte Luni erschrocken. »Keine Ahnung, was der Kerl da trieb? Vielleicht Gas von Düngemittel oder so? Sowas kann schnell detonieren«, meinte Lemon. Jenny drehte sich zu Nanna um und war wieder ganz Dekanin. »Nanna, wir brauchen einen neuen Gärtner. Einen mit Humor, hörst Du? Besorg gleich morgen einen, der das da aufräumen kann.« »Wird gemacht!«, gab Nanna zur Antwort und salutierte wie ein Soldat. »Hiiiiiilfeeeeeeee!«, rief nun Little Angel vom Dach und alle Augen drehten sich wieder zu ihr, die man wegen der Explosion ganz vergessen hatte. »Holt mich hier runter!« »Scheinbar hat der Knall sie wieder ins Hier und Jetzt befördert«, murmelte Lemon. »Wie auch immer… ich gehe und mache die Dachluke auf. Das Luder kriegen wir schon wieder rein«, sagte Senor Freundcha und schritt zur Tat. Kaum war im Gebäude verschwunden wartete man ab, was nun passieren würde. Jedoch verlief die Rettung des Engelchens reibungslos. Senor Freundcha öffnete die Dachluke, stieg hinaus, balancierte wie ein Seiltänzer über den Giebel, nahm Little bei der Hand und geleitete sie sicher zurück zur Luke. Als dann beide durch diese verschwunden waren, applaudierte die Menge. »Rettung geglückt«, sagte Luni nun einigermaßen beruhigt. Endlich konnte das Fest beginnen. Man schwieg zwar anstandshalber eine Minute zum Gedenken an den eben verflossenen Gärtner, aber dann ging das große Fressen los. Alle packten mit großem Appetit zu und das Luder-Bräu floss in Strömen. Graf Gurke pfiff auf Etikette und fragte mit vollem Mund Dekanin Jenny: »Und wie geht es weiter?« »In der Akademie? Nun ja, wir erwarten demnächst neue Lehrkräfte. So zum Beispiel einen Gastdozenten aus Italien. Prof. Günther Eisack, ein Experte in Mösologie und Dr. Madde Madsen, der derzeit auf Expedition im wilden Saarland ist, wo er sich der Erkundung von Yetiweibchen verschreibt«, sagte Jenny nicht ohne Stolz. Der Graf staunte, wen man alles zur Wissensvermittlung anheuert und freute sich, dass er das alles mit seinen Mitteln möglich machen konnte. In sicheren Händen wusste er die Nachwuchsluder ja. Das sah man an der Rettung von Little. Bis spät in die Nacht ging das Fest und mit vollen Bäuchen und einem ordentlichen Rausch vom Luder-Bräu ging man anschließend in die Betten.
- 2 Stunden 41 Minuten her
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- Witze
- 19 Stunden 39 Minuten her
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- Wo ist Schorsch?
- Genug vom Entenfurz obwohl er angeblich ein interessanter Drink ist, in dem drei unterschiedliche Liköre miteinander kombiniert werden, ohne sie jedoch zu vermischen. Manche Leute behaupten, dass der Duck Fart für Alaska das ist, was der Mai-Tai für Hawaii oder der Margarita für Mexiko ist. Trotz seines eigentümlichen Namens schmeckt der Duck Fart angeblich ziemlich gut und süß. Somit reist Schorsch weiter nach Eleusis um sich dort den Tempel des Poseidon anzusehen.
- 19 Stunden 42 Minuten her
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14 Mai 2026
Ich habe mich nicht – wie man es hier aus hunderten von Blogs kennt – durch mein Schlafzimmer geputzt, gestaubt und gesaugt, sondern durchs gesamte Haus. In letzter Zeit habe ich möglicherweise auch meinen Eltern ein wenig mehr zugemutet, als hätte e...
13 Mai 2026
Ich mag es unendlich gerne, neben Papa im Auto zu sitzen und dabei den weltgrößten Unsinn zu verzapfen. Ja, ich fürchte, da spielt bei mir das Alter keine Rolle. Ich mag es und ich werde es wohl auch nicht mehr sein lassen. Dann wiederum können wir v...
12 Mai 2026
Früher hätte ich mich über die fallenden Temperaturen nach warmen Tagen gefreut. Alleine weil meine Augen sich gefreut hätten, ohne Sonnenbrille auskommen zu können. Auch gestern trug ich außerhalb des Hauses immer die Sonnenbrille. Nach 26 Grad und ...
11 Mai 2026
Bei 26 C lief ich am Samstag durch eine sommerliche Wormser Innenstadt. Ein Indiz dafür, dass Sommer wird – mehr als gefühlt 90 % der Menschen trugen T-Shirt. Außerdem waren erstmals wieder vermehrt sommerliche Kleider in der Wormser Stadt zu sehen. ...
09 Mai 2026
Das war einer dieser Freitage, die einfach da waren. Zu mehr wird dieser Freitag vermutlich auch irgendwann in einer Rückblende nicht taugen. Es gab ein paar Up and Downs, die dazu führten, dass ich den Abend mehr stänkernd im Kopf als mit „Let's Dan...
08 Mai 2026
Die Wormser Innenstadt war voller als an einem normalen Donnerstag. Was wohl auch daran lag, dass ein neuer „REWE" im ehemaligen „Kaufhof"-Gebäude eröffnete. Auch ich war gucken. Ein Riesenladen, der „Kaufland" und Co. in nichts nachsteht. Dunkelbrau...















