Willkommen in der Lunaria-Galaxie!
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- Die Luder-Akademie
- In der Luder-Akademie herrschte immer noch hektische Betriebsamkeit wegen des Empfangs für Graf Gurke. Man putze aufwändig alles mögliche, insbesondere die Treppengeländer und die geschitzten Pinienzapfen an ihrem Ende. Damit Gärtner Guby nicht so alleine mit dem riesigen Park beauftragt war, beschloss man kürzlich, ihm eine Hilfe zur Seite zu stellen. Die Stellenausschreibung traf auf große Resonanz und Jenny pickte aus den vielen Bewerbern eine Person heraus. Heute nun sollte die Einstellung sein. Man hatte nur vergessen, es Guby rechtzeitig zu sagen. Nun ja, eigentlich sagte man gar nichts, weil man alles wegen dem Grafen tat und da wurde halt der Gärtner vergessen. Kurz nach Mittag klopfte es an die Schuppentür von Gubys kleinem Reich. Missmutig, wie immer wenn er Mittag machte, weil ihn die Pause von der Arbeit abhielt, öffnete er die Tür und sah zuerst Jenny in die blauen Augen und ließ dann seinen Blick auf die Person neben ihr gleiten. Voller Erstaunen riss er seine Augen auf, als er die graumelierte Frau sah, die ihn freundlich aus ihren hinter dicken Brillengläsern liegenden Augen anlächelte. Sprachlos betrachtete der Gärtner diese Frau und ließ seinen Blick über den dünnen schwarzen Rollkragenpulli gleiten, der nichts von den Reizen der Frau verdeckte. Im Gegenteil. Als er das Busengebirge der Fremden erblickte fuhren seine Gedanken Karussell und er dachte bei sich, dass es im Winter bestimmt schön warm zwischen diesen beiden sekundären Geschlechtsteilen sei und er dann keine kalten Ohren bekäme. Ohne auf die beiden Frauen zu achten, kicherte er und bekam rote Wangen. Dann ließ er seinen Blick weiter hinabgleiten zu dem dunkelgrauen Hosenrock und endete bei ihren schwarzen Stiefeln. In der Zwischenzeit traf Nanna am Schuppen ein und hatte einen Karton in der Hand. »Guby, damit Du mit der vielen Arbeit nicht so überlastet wirst, haben wir Dir eine neue Kollegin eingestellt«, sagte Jenny und zeigte mit der Hand auf die Frau daneben. »Hallo, ich heiße Coco und freue mich darauf, mit Dir zu arbeiten«, sagte die Neue und fing an kokett zu blinzeln. »Hehe, da hat er doch bestimmt Spaß mit«, sagte Nanna und bemerkte, wie Guby leicht zu sabbern anfing. »Ach, die Bestellung ist da.« Nanna gab Jenny den Karton und begrüßte ihrerseits erst einmal Coco. Jenny öffnete den Karton und sagte zu Guby: »Bevor wir es vergessen… wenn Graf Gurke dann kommt, muss natürlich alles tipptopp sein. Und...«, dabei schaute sie auf die alte zerschlissene grüne Latzhose von Guby, »deswegen habe ich Coco und Dir neue Arbeitskleidung bestellt. Probier mal an!« Guby schaute indigniert, nahm aber die Plastiktüte, die Jenny ihm reichte, in die Hand und verschwand in seinem Schuppen. Die Tür warf er kräftig zu und sperrte ab. »Er ist ein wenig genant«, sagte Jenny lächelnd zu Coco und gab ihr ebenfalls so eine Tüte. »Darf ich fragen«, begann Nanna an Coco gewandt, »wieso sie hier arbeiten wollen? Wie eine Gärtnerin kommen sie mir nicht vor.« »Ich bin schon gerne im Garten und würde mich als passionierte Hobbygärtnerin bezeichnen, aber gelernt habe ich tatsächlich was anderes. Gearbeitet habe ich aber etwas anderes und … um ehrlich zu sein… das lief nicht besonders. Also brauche ich einen Job, um mir etwas dazu zu verdienen… da kam mir diese Stelle gerade recht.« Guby hörte das natürlich im Schuppen und war ganz in Gedanken bei der neuen Kollegin, die ihn so eindringlich ansah. Vor seinem geistigen Auge lief ein ganzer Film ab, wie sie zusammen arbeiten und abends gemeinsam in den Sonnenuntergang gehen würden. Wie er sie seiner Mutter vorstellen und sie in seine Küche einziehen würde. Dabei schlüpfte er in dem dunklen Schuppen in die neue Arbeitskleidung, die Jenny besorgte. Doch, als er die Tür zum Schuppen öffnete und die ersten Lichtstrahlen hereinfielen, maulte er gleich los: »Das ist jetzt nicht euer Ernst, oder?« Da stand er nun. In himbeerfarbenem T-Shirt, kirschroten Gummistiefeln und rosa Latzhose. Nanna fiel vor Lachen auf den Boden und Coco sah amüsiert auf ihren neuen Kollegen und meinte nur: »Also ich find’s putzig!« »Wenn ich was bestelle«, sagte Jenny achselzuckend, »ist es meistens rosa oder pink.« Coco verschwand ebenso im Schuppen und zog sich um. Die Bewerbung hier war ein voller Erfolg für sie, dachte sie, während sie die Kleidung wechselte. Aus allem, was sie hier erleben wird, kann sie einen Bestseller schreiben! Und darauf freute sie sich schon ungemein. Und eben mit solch einem Lächeln im Gesicht trat sie aus dem Schuppen und stellte sich im Partnerlook neben Guby, dessen Augen auf ihren zwei herausragenden Merkmalen haften blieben. »Auf die Arbeit«, sagte Coco und knuffte Guby, während Jenny und Nanna lachend wieder ins Haupthaus verschwanden.
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- Die Luder-Akademie
- Punktal versprach Rainbow bei den Vorbereitungen in der Küche zu helfen. Als Schnippelhilfe eignet sie sich angeblich ausgezeichnet. Im Normalfall ist die kleine rundliche Frau für die Fertigung der neuen Kostüme, das Nähen der Berufskleidungen so wie z.B.: die Schürze für die Köchin,… zuständig. Zu Weihnachten bekam Prof. Dr. Lemon eine Krawatte, in einem herrlichen Giftgrün mit Zitronen als Aufdruck. Und auf der Karte stand: An schlechten Tagen umbinden, denn sauer macht lustig. Freundchen war punktals Neffe, nur wusste das niemand. Die Schneiderin war fest davon überzeigt, dass die Mädels auch Benimmunterricht benötigen und über die Etikette bescheid wissen müssen. Moderne, höfliche Umgangsformen, Stil, gesellschaftliche Sicherheit – mit Angeboten, Hintergründen und ausgewählten Themen sich aneignen sollten. Außerdem sollten die kleinen Luder sich grazil bewegen und die verschiednen Tänze erlernen. Luder sein kann nicht jede, und es verlangt eiserne Disziplin, damit das Alles spielerisch und verführerisch wirkt. Freundchen ist der ideale Lehrer für Disziplin und Etikette, Haltung und Benehmen. Und ein Tanzlehrer muss her. So ganz nebenbei landete unauffällig mit den Namen von Freundchen und dem Vorschlag betr. des Tanzunterrichtes ein gefalteter Zettel, der mit einer Schreibmaschine geschrieben wurde, im Büro am Schreibtisch. Und wie so oft war es niemand. Katharina liebte den Stiegenaufgang, denn so oft sie konnte, rannte sie die hinauf und rutscht am Geländer herunter. So schnell, dass ihr Minirock nur so flatterte. Dabei kicherte sie so herzhaft, dass die Köchin sie hörte und selber schmunzeln musste. Niemand kann doch einem jungen Ding böse sein, wenn es solchen Spaß hat. Popologie alleine ist nicht alles. Damit das Zungenspiel der Mädels verführerischer und erregender wird, bekommen beide einen Lolli zum Lutschen. Küsstechnik will gelernt, geprobt und perfektioniert sein. Am Besten immer vor dem Spiegel üben, oder wenn Guby in der Nähe ist. Ein bisschen Spaß muss ja auch sein. Und am Ende das Amen nicht vergessen, wenn Guby davon flitzt.
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