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Das Viertelstundenkreuz bei Stockerau

2 Jahre 9 Monate her - 2 Jahre 9 Monate her #2201
Das Viertelstundenkreuz bei Stockerau wurde erstellt von punktal
Nördlich von Stockerau, etwa eine Viertelstunde von der Stadt entfernt, erhebt sich auf einer Anhöhe eine Denksäule, das „Viertelstundenkreuz". Auf einem hohen Sockel mit unleserlicher Inschrift steht die Statue der schmerzhaften Gottesmutter.
Über die Entstehung dieser Säule berichtet eine Sage:
Früher gab es in der Gegend einen dichten Wald, dessen Reste heute noch beim Grummethof und an der Siersdorfer Straße zu sehen sind. Durch diesen Wald fuhr damals eine Gräfin aus Prag kommend mit einer Kutsche, um ihren schwerkranken Sohn in Wien zu besuchen. Die Straße war so schlecht, dass ein Wagenrad brach. Da die Herstellung des Wagens zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte, und es schon finster wurde, entschloss sich die Gräfin, den Weg bis Stockerau zu Fuß zu gehen. Der Kutscher sollte später nachkommen.
In der Dunkelheit aber verirrte sich die Frau und geriet immer tiefer in die Waldwildnis. In ihrer Angst betete sie und gelobte der Gottesmutter, sie wird an der Stelle, an der oder von der aus sie ein schützende Unterkunft sieht, zum Dank eine Mariensäule errichten lassen. Im selben Augenblicke hörte sie den Ton vom Aveglöckchen. Voll Zuversicht ging sie ihm  nach, kam so aus dem Wald und sah zu ihrer großen Freude die Lichter von Stockerau. Eine Viertelstunde später saß sie wohlbehalten in einer Herberge. Wie versprochen und zum Dank dafür ließ die Gräfin bald darauf das Viertelstundenkreuz errichten.
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