Juni 2026

2 Wochen 6 Tage her #7854
Juni 2026 wurde erstellt von Fizzy Lemon
Die drei Worte für Juni 2026 sind:
  • Grillabend
  • Junikäfer
  • Rose
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2 Wochen 6 Tage her #7855
Jenny antwortete auf Juni 2026
Herr Freundlich hatte sich fest vorgenommen einen Grillabend zu organisieren, er dachte dabei an sich und seine stille Liebe Frau Luni von nebenan. Dazu fuhr er fix an den nahegelegenen See um sich rasch einen Fisch zu angeln. Er hatte Glück nach ein paar Minuten hatte er einen verzehrfertig an Haken. Die letzten Wort seines schuppigen Freundes waren "Ich hab mich schon mal vorbereitet", dann traf ihn der Holzknüppel. Am Abend warf er den Fisch gekonnt auf den Grill, die Holzkohle brannte fröhlich vor sich her, jetzt fehlte bloß noch Luni. Und wie aufs Stichwort kam sie elegant die Treppe herunter in einem langen Kleid, das einen Schlitz hatte bis zur Hüfte. Herr Freundlich fiel beinahe die Kinnlade herunter und selbst der Fisch hatte Mühe auf dem Grill zu bleiben. Er schnappte sich die Rose, die er kurz zuvor noch besorgt hatte und steckte sie sich in den Mund. "Lasse mich deine Bätschelor sein" sagte er auf italienisch. Jedenfalls glaubte er das es italienisch wäre. Luni hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Wange, da wurde ihm ganz heiß und kalt, er bot ihr an sich zu setzen, dann legte er gekonnt seinen Arm um sie. Als er sich traute und ihr ebenfalls einen Kuss aufdrücken wollte, krabbelten über Lunis Gesicht jede Menge Junikäfer, sie schrie, sprang auf und rannte so schnell zu konnte davon. 
Herr Freundlich war bedient und trappte mit hängendem Kopf davon, bis seine Oma ihn weckte. "Hömma Jung hasse die Käfers kaputt gemacht, wie ich dich dat gesacht hab" sagte sie. "Nee Omma dat hab ich ganz vergessen gehabt" jammerte er. "Ach nich so schlimm, ich hab dich lecker Frikadellckes gemacht, die machse doch so gääärne"  

 
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2 Wochen 5 Tage her #7859
Fizzy Lemon antwortete auf Juni 2026
Ein lauer Juniabend ließ uns vor dem Stick der allzu frühen Hitze in den Garten fliehen. Etwas besorgniserregend ist es schon, dass so früh im Jahr hochsommerliche Temperaturen herrschen. Und das wird vermutlich in Zukunft noch schlimmer werden. Zu trocken und zu heiß. Das macht einem schon Angst. Wir wollten einen entspannten Grillabend einlegen und feuerten die Kohlen an. Dabei dachte ich mir noch, wie paradox das sei, dass man der Hitze entfliehen möchte und dabei erst einmal ein Feuer entfacht. Als ich in die dampfende und zu glühen beginnende Kohle blickte, dachte ich kurz darüber nach, dass genau das einer der Hauptprobleme unserer Welt ist. Das Verbrennen. Warum denken die Menschen nicht um? Warum ergreifen sie nicht Mittel und Wege, die man schon längst geplant und umsetzungsfähig in der Schublade hat? Richtig, weil es Geld kosten würde und die gesetzte Industrie ihren Profit machen will. Was kümmert einen die Zukunft, die man selbst nicht erlebt? Das dürfte wohl das Motto der meisten Manager sein und leider sitzen die an den Hebeln der Macht. Wodurch sich vermutlich nichts ändern wird. 
Ich atme tief durch und lege die Eitrigen, also die Käsekrainer, auf den Rost. Der erste Duft steigt mir in die Nase und macht mir Appetit. Dabei schaue ich zu meiner Frau, die gemütlich im Gartenstuhl sitzt und eine kühle Limonade trinkt. Auf ihre Schulter ließ sich ein Marienkäfer nieder und krabbelte dort umher. Warum auch immer fiel mir dabei ein, dass diese kleinen Käfer in Teilen Bayerns auch Junibummerl genannt werden. Man könnte es auch als Junikäfer bezeichnen, wobei der eigentliche Junikäfer ein ganz anderer ist, der in unseren Breitengraden gar nicht vorkommt.
Ein Zischen erinnerte mich an die Würste und ich drehte sie schnell um, bevor noch mehr Käse verloren ging. Einem inneren Impuls folgend ging ich zu dem großen Rosenstock am Rande der Terrasse und schnitt eine der gelb-rosé-farbenen Blüten ab. Ich roch daran, sog das süßliche Odeur ein und ging dann auf meine Frau zu, die mich aus ihren grünen Augen ansah und steckte ihr die Rose ins brünette Haar, gleich oberhalb ihres linken Ohres. Sie lächelte mich an mit einem Blick, in den ich mich immer wieder aufs Neue verliebe. Egal, wie tief die Falten um die Augen im Laufe der Zeit auch werden.
Fast hätte ich die Würste vergessen! Schnell ging ich zum Grill, schnappte die teilweise schon schwarz Angekokelten und legte sie auf einen Teller. Nun ja.... man kann sie noch essen.^^ 
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2 Wochen 1 Tag her - 2 Wochen 1 Tag her #7861
punktal antwortete auf Juni 2026
Es war an einem lauen Sommerabend wo Erik wieder einmal alleine in seinem Garten den Sternenhimmel beobachtete, und der rauchige Duft vom gut bestückten Holzkohlengrillwagen des Nachbarn, seine Sinne zum Träumen verleitete.
In der linken Hand hielt er ein Glas Malt Whiskey und in seiner Rechten eine Pfeife mit ausgesprochen edlem Tabak. Erik setzte sich in seine Hollywoodschaukel nippte am Glas und dachte so bei sich: Das Leben könnte im Moment nicht besser sein. Naja, gut vielleicht noch ein schönes großes Steak mit allem was dazu gehört. Jetzt musste er über seine Gedanken schmunzeln. Denn er dachte eben an eine Angel, und wie er versuchen würde ein Stark vom Grill zu fischen. Als könnte sein Nachbar Theo diese lesen, äugelte er übern Zaun grüßte Erik und meinte salopp: „Also wennst einen von deinen guten Whiskeys mitbringst, bist herzlich zum Grillabend eingeladen.“ „Du, sehr gerne. Ich mach mich gleich aufn Weg.“, erwiderte Erik freudig zurück. Erik sprang fast schon auf, und dann fiel ihm noch Susanna ein. Der Gastgeberin muss er ja auch etwas mitbringen. Da war doch noch was… es wollte ihm beim besten Willen nicht einfallen. Egal zuerst einmal frisch machen und umziehen, denn im Jogginganzug geht er bestimmt nicht rüber. Und als Erik nach der Rasur sein After Shave auftrug, fiel es ihm plötzlich ein. Susanna liebt Rosen und sie bewunderte erst vorige Woche den Rosenstock in seinem Garten.  Der Abend war gerettet, Er ging mit einer Gartenschere bewaffnet in seine blühende "Wohlfühloase" und schnitt Rose um Rose ab, bis es ein prächtiger Blumenstrauß war. Damit sich Susanna nicht an den Dornen verletzen konnte, schnitt Erik auch diese gekonnt an den bestimmten Stellen ab. Schnell noch ein Band darum herum gebunden und schon ging er beschwingt zu seinen Nachbarn.
Es war zu schön um wahr zu sein, denn genau bei der Begrüßung und der Übergabe seiner Geschenke an die Gastgeber, bzw. an die Gastgeberin, flog ein Junikäfer auf den Rosenstrauß. Susanna war so erschrocken, dass sie die Blumen fallen ließ, einen Schrei los ließ, der spätestens jetzt alle aufweckte. Daraufhin blieb sie kreidebleich und stocksteif stehen.
Die beiden Männer entschuldigten sich im Duett, und dennoch fanden sie die Situation ausgesprochen witzig, und sie kicherten ungeniert weiter.
Susanna drehte sich am Absatz um und ließ sie einfach stehen. Das Hausmädchen kam räumte alles auf und stellte die Blumen in eine Vase. Danach gab es beschwingte Musik, und noch mehr Steaks am Grill. So wurde es doch noch eine gelungene und fröhliche Gartenparty.
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