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BOBBY ENRIQUEZ - Misty (1989)

From the album Live! In Tokyo (1989) Roberto Delprado Yulo Enriquez (1943–1996), better known as Bobby Enriquez, was...
From the album Live! In Tokyo (1989) Roberto Delprado Yulo Enriquez (1943–1996), better known as Bobby Enriquez, was a Filipino jazz pianist who became promi...
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Trumpet and Guitar Workshop-Newport 1966

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Newport Jazz Festival 1962

Das Newport Jazz Festival ist ein Jazzfestival, das jedes Jahr im Sommer in Newport in Rhode Island stattfindet. Ab...
Das Newport Jazz Festival ist ein Jazzfestival, das jedes Jahr im Sommer in Newport in Rhode Island stattfindet. Ab den 1970er Jahren fand es auch zusätzlich in New York statt (u. a. unter dem Namen Kool Jazz Festival und JVC Jazz Festival).

Das Newport Jazz Festival wurde 1954 von George Wein ins Leben gerufen und später zusammen mit seiner Frau Joyce Wein und Charlie Bourgeois organisiert. Es fand anfangs üblicherweise an drei bis vier Tagen im Juli statt.

Finanziert wurde das Festival 1954 mit 20.000 Dollar des Ehepaars Elaine Lorillard (1914–2007) und Louis Lorillard, einem Unternehmer aus der Tabakindustrie. Beide wohnten in Newport und kontaktierten Wein, der den Jazzclub Storyville in Boston besaß, um ein Jazzfestival zu organisieren. Sie unterstützten das Festival auch danach finanziell bis 1961. Bis 1960 wurde es auch von der Non-Profit Organisation Newport Jazz Festival Board geleitet, dem Louis Lorillard vorstand und das auch ab 1959 das Newport Folk Festival veranstalteten. Ab 1962 übernahm eine Gesellschaft von George Wein die Leitung, bis dieser sie Ende der 2000er Jahre wieder einer Non Profit Organisation übergab, der er vorstand. Der New Yorker Ableger des Festivals, das spätere JVC Festival, wurde dagegen 2007 von George Wein verkauft und wurde ein Jahr später eingestellt.

Das erste Newport Jazz Festival am 17. Juli 1954 lockte 11.000 Jazz-Fans nach Newport. Es spielten u. a. Dizzy Gillespie, Gerry Mulligan, Eddie Condon und Oscar Peterson.

1957 trat dort auch der Posaunist Marshall Brown mit einer Schülerband aus Long Island auf; er wurde danach Mitglied der Festival-Organisation und erhielt den Auftrag, mit G. Wein nach Europa zu reisen und dort Mitglieder für eine international besetzte Jugendband zu finden. Diese International Youth Band trat dann von 1958 bis 1960 in Newport auf. In den verschiedenen Ausgaben der Youth Band spielten u. a. Eddie Gomez, Dusko Goykovich, George Gruntz, Roger Guérin, Albert Mangelsdorff, Hans Salomon, Erich Kleinschuster, Jimmy Owens, Gábor Szabó und Jan Wróblewski.

Im Laufe der Zeit kamen alle Jazz-Größen zum Festival, darunter Louis Armstrong (1956, 1958, 1960–1963, 1970), Ella Fitzgerald (z. B. 1958), Duke Ellington (besonders 1956, ein großer Erfolg und Wiederbelebung von Ellingtons Karriere), John Coltrane, Miles Davis (der einen enormen Erfolg hatte mit seinem Solo auf Round Midnight 1955), Cannonball Adderley (z. B. 1957, 1961) und Dave Brubeck (z. B. 1958, 1959, 1961), um nur einige zu nennen. Die meisten der frühen Konzerte wurden von Voice of America im Radio übertragen.


Jazz on a Summer’s Day (1960) ist ein Film über das Festival von 1958 von Bert Stern, bei dem so bekannte Größen wie Louis Armstrong, Thelonious Monk, Chuck Berry, Mahalia Jackson, Chico Hamilton, Anita O’Day, Gerry Mulligan u. a. auftraten. Auch vom Festival 1960 existiert ein Fernsehfilm; außerdem wurde 1970 der Film Salute to Louis Armstrong auf dem Festival, einer großen Geburtstagsparty für Armstrong, aufgenommen.

1960 wurde das Festival nach Schlägereien zwischen alkoholisierten, unzufriedenen Jugendlichen, die in großer Zahl angereist waren, aber keine Konzertkarten mehr bekamen, und der Polizei abgebrochen (Newport Riots) und stand auf der Kippe. 1962 konnte George Wein jedoch das Festival fortsetzen, nachdem es 1961 vorübergehend (und mit weniger Erfolg) von Sid Bernstein geleitet wurde, und die Bewohner von Newport in einer Volksabstimmung für einen Erhalt gestimmt hatten (mit 70 % für das Jazzfestival und 60 % für das Folkfestival). 1969 wurde Jazz und Rock zusammen präsentiert (James Brown, B. B. King, John Mayall, Sly Stone), wobei der Jazz in der Minderheit war (Sun Ra, Sunny Murray) und es wiederum zu Ausschreitungen kam. 1971 randalierten Rockfans, die freien Eintritt forderten; Wein lud zu dieser Zeit Rockbands wie Led Zeppelin, Jethro Tull und Blood, Sweat & Tears ein. In den darauffolgenden Jahren wurde das Festival deshalb nach New York verlegt und kehrte erst 1981 zurück, wobei es von da an zwei Parallel-Festivals in New York und Newport gab (das New Yorker Festival nannte sich 1972 bis 1979 Newport Jazz Festival New York und danach nach den Sponsoren Kool Jazz Festival (bis 1985) und JVC Jazz Festival New York, 1984 bis 2008).

Nach der turbulenten Zeit Ende der 1960er Jahre und Anfang der 70er kehrte das Festival zu seinen Jazz-Wurzeln zurück. 2004 wurde das 50. Jubiläum gefeiert, mit einer US-weiten Tour und einer CD-Ausgabe der Höhepunkte des Festivals, kommentiert von George Wein. 2016 übergab Wein die künstlerische Leitung des Festivals an Christian McBride, der auf eine behutsame Modernisierung des Festivals setzt.
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Back at the Chicken Shack

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Jumpin´the Blues

Jimmy Smith (eigentlich James Oscar Smith) (* 8. Dezember 1928 in Norristown, Pennsylvania; † 8. Februar 2005 in...
Jimmy Smith (eigentlich James Oscar Smith) (* 8. Dezember 1928 in Norristown, Pennsylvania; † 8. Februar 2005 in Phoenix, Arizona) war ein US-amerikanischer Jazzorganist.

Smith gilt als der bedeutendste Erneuerer des Orgelspiels im Modern Jazz. Den Einsatz der B-3-Hammondorgel revolutionierte er in einer Weise, die eine Einteilung der Geschichte der Orgel im Jazz in eine Periode vor Jimmy Smith und eine Periode mit und nach ihm rechtfertigt. Er machte den Hammond-Sound weltweit populär und ist Vorbild vieler späterer Organisten und Keyboarder. Sein Trio-Konzept mit der Besetzung Orgel, E- Gitarre und Schlagzeug (ohne Bass) wurde häufig kopiert und führte in den 50er und 60er Jahren zu einer wahren Flut von Kombos mit gleicher Besetzung, die in dieser Zeit sehr populär waren. Das Orgel-Trio gilt heute als klassisch.

Smith studierte in seiner Geburtsstadt nach dem Militärdienst 1948 Kontrabass an der Hamilton School und 1949/50 Piano an der Horenstein School of Music. Er war dann in regionalen Bands und von 1951 bei Bobby Edwards, Herb Scott, Johnny Sparrow und Don Gardner als R&B-Pianist tätig. Erst um 1954 wandte er sich, nachdem er Wild Bill Davis gehört hatte, der Orgel zu. Dabei zog er sich zunächst für ein Jahr in ein Lagerhaus zurück und erprobte für sich neue Sounds und Spieltechniken auf dem Instrument, das damals als „Arme-Leute-Orgel“ angesehen wurde und fast nur in Kirchen eingesetzt wurde. Nachdem er in Philadelphia gut damit ankam, gab er seinen Auftritt im Café Bohemia in New York City. Die ersten Aufnahmen als Leader machte er 1956 auf dem Blue Note-Label. Seine erste LP trug den vielsagenden Titel A New Sound... A New Star... Jimmy Smith At The Organ. Der Legende nach war der Plattenproduzent und Inhaber von Blue Note Alfred Lion von Jimmy Smiths Musik so begeistert, dass er erklärte, er wolle seinen Beruf an den Nagel hängen. Stattdessen wolle er in Zukunft mit dem Organisten auf Tour umherreisen, um ihn jeden Abend spielen hören zu können. Er machte seine Drohung jedoch nicht wahr. Von 1956 bis 1961 spielte Jimmy Smith Material für mehr als 30 LPs auf Blue Note ein. Als Höhepunkt seiner Schallplattenkarriere gelten die LPs Back At The Chicken Shack und Midnight Special von 1960. Im Jahr 1962 wechselte Jimmy Smith zum Label Verve, bei dem er zahlreiche auch kommerziell sehr erfolgreiche Platten aufnahm, darunter etliche mit Big Band-Begleitung (darunter viele mit Oliver Nelson und etlichen anderen, wie etwa Billy Byers, Claus Ogerman, Lalo Schifrin und Tom McIntosh).

Mit seiner von Blues und Gospel stark geprägten funky Spielweise gilt er als ein wichtiger Vertreter des Hard Bop und Soul Jazz. Er nahm in seiner mehr als 50 Jahre langen Karriere mehr als 150 Platten auf. Mit Hits wie Got My Mojo Workin oder Walk on the Wild Side hatte Jimmy Smith für einen Jazzmusiker außergewöhnliche Erfolge auch beim breiten Publikum. Unter seinen musikalischen Partnern waren unter anderen der Tenorsaxophonist Stanley Turrentine, die Gitarristen Kenny Burrell, Thornell Schwartz und Grant Green sowie die Arrangeure Oliver Nelson und Lalo Schifrin. Auch die Schlagzeuger Donald Bailey und Grady Tate sollten hier unbedingt genannt werden. Er hat auch mit Wes Montgomery aufgenommen (Jimmy & Wes – The Dynamic Duo; Further Adventures of Jimmy and Wes, 1966). Als zu Beginn der 1970er Jahre die Synthesizer die Hammond verdrängten, zog er sich nach Los Angeles zurück, wo er einen Supper Club leitete und sporadisch neue Alben veröffentlichte. Erst als mit dem Acid Jazz die Orgel einen neuen Boom erlebte, kehrte er in den 1990er Jahren auf die internationalen Bühnen zurück.
Spielweise

Smith pflegte drei grundsätzlich verschiedene Spielweisen, die er je nach dem Charakter seiner Songs einsetzte. Bei schnellen Stücken legte er die Basslinie in die linke Hand und setzte die Pedale der Orgel nur zum Erzeugen kurzer Akzente auf die Viertelnoten bzw. zum Markieren hervorzuhebender Bassgänge ein. Mit der Improvisation der rechten Hand setzte er Melodielinien dagegen, die ihre Spannung aus dem Gegensatz von lange ausgehaltenen Liegetönen und rasantem Laufwerk bezogen. Die Akkorde der Mittelstimmen wurden bei solchen Stücken vorwiegend vom Gitarristen getragen. In langsameren Stücken fiel die Basslinie komplett an das Pedal, wodurch die linke Hand zum Spielen kurzer, perkussiver Akzente mit wenigen Tönen freiwurde. Einen auf den ersten Blick verwirrenden Individualstil verwandte Smith in sehr langsamen Balladen (Laura): Da vielstimmige Akkorde in der Lage der linken Hand mulmig klingen würden, verlegte Smith diese Akkorde in die rechte Hand und führte die Melodie mit seiner Linken. Andere Jazzorganisten erreichen denselben Effekt durch Überkreuzen der Hände.
Preise und Auszeichnungen

Jimmy Smith war jahrelang auf den Poll-Gewinn des Jazzmagazins Down Beat in der Kategorie Orgel abonniert, die die Zeitschrift erst 1964 extra für ihn eingeführt hatte. 2005 erhielt er die NEA Jazz Masters Fellowship.

Das Magazin Rolling Stone wählte sein Album The Sermon! 2013 in seiner Liste Die 100 besten Jazz-Alben auf Platz 84.
Wirkung
Jimmy Smith lebt vor allem durch seinen Song Root Down (And Get It) in der jüngeren Generation weiter. Die Beastie Boys, eine New Yorker Hip-Hop-Band, griffen Root Down 1994 wieder auf und veröffentlichten ihre Version auf dem Album Ill Communication. Auch diese neu aufgelegte Version von Root Down errang bald Kultstatus, war sie doch nicht zuletzt auch mit Originalsamples aus Jimmy Smiths Stück gespickt. Das Video zu Root Down zeigt u. a. auch das Schallplattencover von Jimmy Smiths Root Down (And Get It), während Beastie Boy MCA die Zeile "Jimmy Smith is my man, I want to give him a pound" rappt.
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Fly Away

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Hammond Night

Barbara Dennerlein (* 25. September 1964 in München) ist eine deutsche Jazzmusikerin.

Mit 11 Jahren erhielt...
Barbara Dennerlein (* 25. September 1964 in München) ist eine deutsche Jazzmusikerin.

Mit 11 Jahren erhielt Dennerlein als Weihnachtsgeschenk eine einmanualige elektronische Orgel und begann unmittelbar mit Orgelunterricht. Dort konfrontiert mit einer Hammond-Orgel B3, einem Instrument mit zwei Manualen und Pedal, bat sie ihre Eltern kurz nach Weihnachten, eine größere Orgel zu kaufen, um das Orgelspielen richtig lernen zu können.

Nach etwa eineinhalb Jahren bildete sich Dennerlein autodidaktisch weiter. Bald folgten erste Auftritte bei unterschiedlichen Veranstaltungen sowie mit 15 Jahren das erste professionelle Engagement in einem Jazzclub in den Schulferien. Früh übernahm sie die Funktion der Bandleaderin in einem Umfeld meist männlicher und deutlich älterer Musikerkollegen mit langjähriger Berufserfahrung.

Ihr früher Ruf als Orgeltornado aus München führte 1982 zu ersten Fernsehauftritten, etwa in Michael Schanzes Sendung Hätten Sie heut’ Zeit für uns? zur Förderung junger Musiktalente (1984). 1983 wurde die erste Schallplatte als Konzertmitschnitt aufgenommen, ein Jahr später das erste Studioalbum. Das dritte Album Bebab erschien 1985 auf dem gleichnamigen Eigenlabel der Musikerin und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, was sie einem breiteren Publikum bekannt machte.
Wirken

Europaweite Konzerttourneen folgten, 1988 gab sie in Ost-Berlin ein vom Fernsehen der DDR ausgestrahltes Konzert, das später unrechtmäßig auf CD erschien. 1989 wurde ihre Hammond-B3 mit MIDI-Technik ergänzt, so dass über Pedal und Manuale nun auch zusätzlich fremde Tonerzeuger (Synthesizer, Sampler) angesteuert werden konnten. Der ein- oder beidfüßig auf dem Pedal gespielte Bass erhielt dadurch mehr Biss und gehört seitdem mit zum Dennerlein-Sound. Diese Spieltechnik unterscheidet Dennerlein von früheren Jazz-Organisten wie z. B. Jimmy Smith, die mit der linken Hand die kontinuierliche Bassbegleitung spielen. Den gewonnenen Freiraum nutzt Dennerlein für häufigere Änderungen der Klangeinstellungen während der Darbietung, die ebenfalls für ihr Spiel charakteristisch sind.

Ende der 1980er Jahre entstanden verschiedene Band-Projekte und Kooperationen, u. a. mit Jürgen Seefelder, Andreas Witte, Peter Herbolzheimer und mit Friedrich Gulda, Enfant terrible der Klassik-Szene und Grenzgänger zum Jazz, 1989 erschien die CD „Live On Tour“ mit dem Trompeter Oscar Klein und dem Drummer Charly Antolini (CD Bebab 250965, aufgenommen im Jazzland in Wien). 1994 setzte sie sich erstmals bei den Bach-Tagen in Würzburg mit der Kirchenorgel auseinander. In den Folgejahren entstand eine Konzertreihe mit Jazz auf der Kirchenorgel, die 2002 in der Produktion eines Albums mündete. Seit 2003 entwickeln Barbara Dennerlein und ihr Arrangeur und Saxofonist Peter Lehel mit Hammond meets Orchestra ein weiteres Jazz-Format in Kooperation mit Symphonieorchestern.

Hauptsächlich spielt Dennerlein Jazz auf der Hammond-Orgel, sowohl solo als auch im Duo mit Schlagzeugbegleitung sowie mit ihrer Formation Bebab in Trio- bis Quintett-Besetzung. Ihre inzwischen internationale Präsenz festigte sie in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre mit drei bei dem internationalen Jazz-Label Verve erschienenen Alben. Für diese Aufnahmen gewann sie so renommierte Jazzmusiker wie Ray Anderson, Randy Brecker, Dennis Chambers, Roy Hargrove, Mitch Watkins oder Jeff Tain Watts.

Dennerlein komponiert seit Beginn ihrer Karriere. Bereits ihr mit 18 Jahren eingespieltes erstes Album enthielt vier Eigenkompositionen. Stilistisch beschreitet sie mehrere Wege vom klassischen Blues-Schema über romantisch-melancholische Balladen bis hin zu Tempo getriebenen Kompositionen, die Elemente des Swing, des Bebop und lateinamerikanischer Rhythmen aufgreifen. Dennerleins Spiel orientiert sich, anders als das vieler ihrer Kollegen, nicht an Jimmy Smith. Das schnelle Tempo, häufiges Kennzeichen ihrer Interpretationen bekannter Standards zu Beginn ihrer Karriere, fordert in zahlreichen eigenen Stücken zum anspruchsvollen Basspedalspiel heraus. Mitunter mit Tempo gepaart, aber auch in langsameren Stücken, setzt Barbara Dennerlein gerne gezielt ungerade Taktarten und Taktwechsel ein. In den Balladen entfalten unkonventionelle Harmoniewechsel eine erzählende, bildhafte Wirkung.
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1959-The Year that Changed Jazz Part 2

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1959-The Year that Changed Jazz Part 1

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Billie Holiday 1956

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Ella Fitzgerald 1969

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Oscar Peterson Trio 1965

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Bill Evans Trio 1966

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Modern Jazz Quartet 1958

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John Coltrane Quartet

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Miles Davis Quintet 1967

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Thelonious Monk Live in Oslo 1966

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Jazz From Studio 61

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Jazz on a Summer´s Day (1958)

Jazz on a Summer’s Day ist ein 1960 veröffentlichter Dokumentarfilm, der auf dem Newport Jazz Festival am Sonntag,...
Jazz on a Summer’s Day ist ein 1960 veröffentlichter Dokumentarfilm, der auf dem Newport Jazz Festival am Sonntag, dem 6. Juli 1958 spielt. Regisseur und Kameramann war der angesehene Werbe-, Mode- und Pressefotograf Bert Stern, dessen einziger Film das ist. Der Film gilt allgemein als einer der schönsten Jazz-Filme, in dem die unterschiedlichsten Stile „zu Wort“ kommen, vom Bop und Cool Jazz, der Avantgarde bis zum traditionellen Jazz, außerdem Gospel, Rock und Rhythm and Blues.

Der Film vermischt Bilder von Wasser und der Stadt mit den Musikern und dem Publikum auf dem Festival. Außerdem werden Szenen des America’s-Cup-Yachtrennens 1958 verwendet. Der Film kommt weitestgehend ohne Dialoge oder Offtext aus, abgesehen von gelegentlichen Anmerkungen des MC Willis Conover. Daher ist es sinnvoll, die Gruppen in der Reihenfolge, in der sie erscheinen, aufzuzählen:

Jimmy Giuffre Trio: Giuffre, Bob Brookmeyer, Jim Hall (The Train and the River),
Thelonious Monk Trio: Monk, Henry Grimes, Roy Haynes (Blue Monk)
Sonny Stitt und Sal Salvador (Blues),
Anita O’Day (Sweet Georgia Brown, Tea for Two, mit Max Roach),
George Shearing Quintett (Rondo)
Dinah Washington (All of me), mit Terry Gibbs, Urbie Green, Max Roach
Gerry Mulligan Quartett: Mulligan, Art Farmer (Catch as catch can)
Big Maybelle Smith (Ain’t mad at you),
Chuck Berry (Sweet little sixteen, begleitet von Teagarden und Jo Jones)
Chico Hamilton Quintet (Blue Sands, mit Eric Dolphy), John Pisano (Gitarre)
Louis Armstrong and his All-Stars: Jack Teagarden, Trummy Young (Posaune), Danny Barcelona (Schlagzeug), Billy Kyle (Klavier) (Up a Lazy River, Tiger Rag, Rockin’ Chair, When the Saints Go Marching In)
Mahalia Jackson (Didn’t it rain, Shout all over, Lords prayer)

Außerdem zu sehen sind u. a. Buck Clayton, Peanuts Hucko, Ray Mosca, Bill Crow und Armando Peraza.

Das Drehbuch des Films wurde von Albert D’Annibale und Arnold Perl geschrieben. 1999 wurde er in das National Film Registry aufgenommen.
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The Sound of Jazz (1957)

The Sound of Jazz war eine Jazz-TV-Sendung von CBS, die am 8. Dezember 1957 live aus dem CBS Studio 58 (Town...
The Sound of Jazz war eine Jazz-TV-Sendung von CBS, die am 8. Dezember 1957 live aus dem CBS Studio 58 (Town Theater, 10. Avenue) in New York City übertragen wurde. Der Film ist bekannt für das geballte Aufeinandertreffen von Jazz-Legenden der unterschiedlichsten Stilrichtungen und gehört mit „Jazz an einem Sommerabend“ vom Newport Festival 1958 zu den klassischen Jazzfilmen der 1950er Jahre.

Die Sendung ist insbesondere berühmt dafür, dass sie einige der besten erhaltenen Filmdokumente von solchen Jazzgrößen wie Billie Holiday und Lester Young zeigt und unverfälscht ihre Reaktionen aufeinander einfing – teilweise als Zuhörer im Hintergrund. Holiday und Young, deren Zusammenarbeit in den 1930er Jahren berühmt war, treffen hier nach langer Zeit wieder aufeinander, beide schon durch Drogenprobleme gezeichnet. Lester Young konnte (aus gesundheitlichen Gründen) nur in „Fine and Mellow“ mitspielen und ist auf dem Rest der Aufnahme nicht mehr vertreten. Beide starben weniger als zwei Jahre später 1959. Im Film sieht man ein zustimmendes Nicken von Billie Holiday am Ende von Lester Young´s Solo.

Das Spektrum reichte von einer Swing All-Star Bigband unter Leitung von Count Basie, über Thelonious Monk, der mit eigenem Trio seinen Klassiker „Blue Monk“ spielte, und West-Coast-Musiker wie Gerry Mulligan (der in der Count Basie All-Star Bigband mitspielte) und Jimmy Giuffre (mit seinem Klassiker „The Train and the River“) bis zu Dixieland Jazz unter Leitung von Henry „Red“ Allen.

Die Sendung fand im Rahmen der CBS-Sendereihe „The Seven Lively Arts“ statt. Moderator der anspruchsvollen Reihe, die nur 1957 bis 1958 lief und u. a. auch die erste Fernsehübertragung von Tschaikowskis Nussknacker-Suite brachte, war der damals sehr bekannte TV-Kritiker (New York Herald Tribune) John Crosby. Die musikalische Beratung für den Film lag bei den Jazz-Kritikern Nat Hentoff und Whitney Balliett, von denen auch zusammen mit Herridge die Initiative ausging.

Insgesamt nahm das Treffen zwei aufeinanderfolgende Tage in Anspruch, am Tag zuvor waren die Proben, nachdem Billie Holiday viele der Musiker zu sich zum Essen einlud (sie war bester Laune und ausgelassen). Die Stimmung der Musiker war wegen des unerwarteten Wiedersehens und Zusammenspiels oft nach vielen Jahren gut. Das Wetter in New York war an beiden Tagen allerdings schlecht (Schneesturm) und einige Musiker fühlten sich nicht gut. Lester Young war gedrückter Stimmung, zu den Proben erschien er in Pantoffeln und auf die anschließende Party von Billie Holiday ging er nicht mit.

Der einstündige Film ist auch als VHS/DVD herausgekommen, von dem allerdings verschieden geschnittene Versionen existieren (CBS ließ das Copyright auslaufen).
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