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Late Ray Of Sunshine

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Clouds Moving

Anat Fort (* 8. März 1970 nahe Tel Aviv) ist eine israelische Pianistin des Modern Jazz und eine Komponistin.
Fort...
Anat Fort (* 8. März 1970 nahe Tel Aviv) ist eine israelische Pianistin des Modern Jazz und eine Komponistin.
Fort wuchs als Kind mit klassischer Musik auf und erhielt Klavierunterricht. Schon früh begann sie zu improvisieren und zu komponieren. Auf den Rat ihres Klavierlehrers hin studierte sie seit Anfang der 1990er Jahre an der Eastman School of Music und der William Paterson University, wo sie von Rufus Reid und Harold Mabern unterrichtet wird. 1996 zog sie nach New York City, wo sie bei Paul Bley und bei Harold Seletsky studiert. Die Musikerin gründete eine eigene Band und wurde ein wichtiger Teil der alternativen Jazzszene von New York. Auf ihrem zweiten Album interpretierte sie mit einer hochkarätig zusammengestellten Band ihre Kompositionen; diese Eigenproduktion wurde von Manfred Eicher ins Programm des von ihm geleiteten Labels ECM übernommen. Auf ihrem 2010 erschienenen dritten Album “And If” präsentiert sich die Pianistin mit ihrem regulären Trio, mit dem sie bereits seit zehn Jahren in New York arbeitet.
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God give me Strenght - Anouk Live - Jazz Version

Questo brano è stato registrato durante un Live di Anouk, una serata interamente dedicata alla musica Jazz durante...
Questo brano è stato registrato durante un Live di Anouk, una serata interamente dedicata alla musica Jazz durante la quale Anouk ha reinterpretato molti dei...
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Bag´s Groove

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The Nearness of You

Milton „Milt“ Jackson (* 1. Januar 1923 in Detroit, Michigan; † 9. Oktober 1999 in New York City, New York), war...
Milton „Milt“ Jackson (* 1. Januar 1923 in Detroit, Michigan; † 9. Oktober 1999 in New York City, New York), war ein amerikanischer Vibraphonist und gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Modern Jazz.
Jackson, der die Miller High School in Chicago absolvierte, spielte dort Klavier, außerdem Violine und Pauke im Schulorchester, trommelte in der Marching Band, war Gitarrist im Schultanzorchester und sang außerdem im Gospel-Chor. 1939 wurde er durch einen Lehrer auf das Vibraphon aufmerksam gemacht und entwickelte auf dem Instrument einen eigenen, recht warmen Klang. Dann studierte er Musik am Michigan State College. Er kam durch Dizzy Gillespie, der ihn 1944 bei einer Jamsession entdeckte und im Jahre 1946 in sein Sextett aufnahm, nach New York. Er sammelte schnell Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den wichtigsten Persönlichkeiten des Jazz in jener Zeit, darunter Dinah Washington, Lucky Thompson, Howard McGhee, Coleman Hawkins, Charlie Parker und Thelonious Monk. Es war vor allem Jacksons Spiel bei der legendären Blue Note Session vom 8. Juli 1948, veröffentlicht unter dem Titel Genius of Modern Music, als er mit Titeln wie „I Should Care“, „Evidence“, „Misterioso“, „Epistrophy“ und „I Mean You“ mit Monk Klassiker einspielte, die ihn berühmt machten.

Von 1949 bis 1950 spielte er bei Woody Herman, um anschließend wieder bei Gillespie in dessen Dizzy Gillespie Big Band zu wirken. Die damalige Rhythmusgruppe des Orchesters waren er, John Lewis, Percy Heath und Kenny Clarke. Aus dieser Gruppe entstand zunächst das Milt Jackson Quartet (allerdings mit dem Bassisten Ray Brown), aus dem dann 1952 als kooperative Band das Modern Jazz Quartet entstand. Mit ihm hat Jackson bis zu seiner Auflösung 1974 und nach seiner Neugründung (1981 bis 1993) gespielt. Legendär war auch seine Mitwirkung an dem Konzert im Dezember 1954 mit Thelonious Monk und Miles Davis, das auf den Davis-Platten Bags Groove und Miles Davis and the Modern Jazz Giants veröffentlicht wurde. 1955 entstand in All Star-Besetzung das Prestige-Album Miles Davis and Milt Jackson Quintet/Sextet mit Jackie McLean und Ray Bryant. 1956 wirkte er bei Quincy Jones’ Debütalbum This Is How I Feel About Jazz mit. 1957 wurde er Dozent an der Lenox School of Jazz und wirkte bei John Lewis’ Filmmusik zu Odds Against Tomorrow (1959) mit. Er ist auch auf Platten von B. B. King und Ray Charles zu hören.

Zwischen 1975 und 1985 hat Jackson für Pablo Records von Norman Granz Platten mit Gillespie oder Oscar Peterson, aber auch „Jackson, Johnson, Brown & Company“ (mit J. J. Johnson, Ray Brown sowie Pianist Tom Ranier, Gitarrist John Collins und Drummer Roy McCurdy, 1983) aufgenommen.
Jackson war der erste Vibraphonist im Bebop und ist lange einer der führenden Instrumentalisten auf diesem Instrument im Modernen Jazz geblieben. Sein Können zeigt sich bei der souveränen melodischen Beherrschung komplexer Akkorddurchgänge.

Seine 1952 verfasste Komposition Bags’ Groove („Bags“ war sein Spitzname wegen seiner etwas herabhängenden Backen) ist zu einem Jazzstandard geworden. Milt Jacksons 1952 erschienenes Album Wizard of the Vibes (mit Thelonious Monk am Piano) war die erste 20-cm-LP des Labels Blue Note Records.
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You did it

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Serenade to a Cuckoo

Rahsaan Roland Kirk (eigentlich Roland T. Kirk; * 7. August 1936 in Columbus, Ohio; † 5. Dezember 1977 in...
Rahsaan Roland Kirk (eigentlich Roland T. Kirk; * 7. August 1936 in Columbus, Ohio; † 5. Dezember 1977 in Bloomington, Indiana) war ein US-amerikanischer Saxophonist, Flötist und Multiinstrumentalist des Modern Jazz.
Ab 1951 spielte er als Berufsmusiker, u. a. als Sideman mit Charles Mingus, Gil Evans, Quincy Jones und noch 1962 im Roy Haynes Quartett (Out of the Afternoon), arbeitete aber Anfang der 1960er Jahre meist mit eigenen Gruppen wie der Vibration Society. Den Beinamen Rahsaan verwendete er seit dem Ende der 1960er Jahre.

Hauptinstrumente des im Alter von zwei Jahren erblindeten Musikers waren das Tenorsaxophon sowie zwei historische Varianten des Saxophons, nämlich Manzello (eigentlich ein umgebautes King-Saxello) und Stritch (eigentlich ein Buescher-Es-Altsaxophon in gerader Bauform, ausgestattet mit Extraklappen für sein Einhandspiel und vergrößertem Schalltrichter). Diese drei spielte er häufig gleichzeitig. Er war bekannt dafür, mit Hilfe von Zirkularatmung längere Stücke im Dauerton, das heißt ohne Absetzen zu spielen (z. B. in dem 21-minütigen Saxophone Concerto auf dem Album Prepare Thyself to Deal with a Miracle). Es gibt auch Stücke, wo er auf zwei Instrumenten im Dauerton spielt. Außerdem spielte er auch Querflöte, elektrische Kalimba, Mundharmonika, Englischhorn, Kazoo, Nasenflöte, Melodica. Zudem summte er während des Spiels auf einem Blasinstrument gelegentlich parallel dazu eine zweite Stimme.

Seine Musik ist gekennzeichnet durch die nahtlose und scheinbar selbstverständliche Verbindung sowohl traditioneller als auch sehr moderner Spielweisen des Jazz wie Soul Jazz, Boogie-Woogie oder Free Jazz.

Trotz einer halbseitigen Lähmung infolge eines Schlaganfalls Ende 1975 absolvierte er 1976 erneut Auftritte, u. a. mit Charles Mingus und Gil Evans, bei denen er nur mit der linken Hand spielte. Ein zweiter Schlaganfall 1977 führte zu seinem Tod im Alter von 41 Jahren.

Eine seiner bekannteren Kompositionen ist Serenade to a Cuckoo, das von Jethro Tull auf ihrem ersten Album This Was gecovert wurde. Mit dem Produzenten Joel Dorn spielte er über 15 Alben ein.

Das Magazin Rolling Stone wählte sein Album Blacknuss 2013 in seiner Liste Die 100 besten Jazz-Alben auf Platz 49 und sein Album Volunteered Slavery auf Platz 71.
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Dreamer

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Inner Urge

Joe Henderson (* 24. April 1937 in Lima, Ohio; † 30. Juni 2001 in San Francisco, Kalifornien) war ein...
Joe Henderson (* 24. April 1937 in Lima, Ohio; † 30. Juni 2001 in San Francisco, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophonist).
Joe Henderson wuchs als eines von fünfzehn Kindern in ärmlichen Verhältnissen auf. Der erste Kontakt zur Musik fand sich nach seinen eigenen Worten in den „Jazz at the Philharmonic“-Platten eines seiner Brüder. Nachdem ihm gelungen war, den Vater zum Kauf eines Saxophons zu überreden, gab die Musik Lester Youngs die ersten Stücke zur Übung; weitere frühe Vorbilder waren Charlie Parker, Dexter Gordon und Stan Getz.

In der Highschool schrieb Henderson erste Stücke für die Schulband, studierte dann Musik am Kentucky State College und der Wayne University in Detroit; erste Aufnahmen entstanden im Probenraum von Joe Brazil. Er leistete dann von 1960 bis 1962 seinen Militärdienst ab, wo er Mitglied einer Army-Band in Fort Benning (Georgia) war. Bei einer Talentshow der Army gewann er mit einer Vier-Mann-Band den ersten Platz und tourte weltweit mit einer Band zur Truppenunterhaltung. Dabei kam es in Paris zu einer Session mit Kenny Clarke und Kenny Drew.

Nach seiner Entlassung aus der Army im Spätsommer 1962 ging er nach New York, wo er den Trompeter Kenny Dorham kennenlernte und mit ihm und Jack McDuff zusammenarbeitete. 1963 nahm ihn das Label Blue Note unter Vertrag und im April entstanden die Aufnahmen zu Kenny Dorhams Album Una Mas. Blue Note veröffentlichte aber zuerst das im Juni aufgenommene Album Page One, das das erste Album Hendersons unter eigenem Namen war. Es wurde zu den erfolgreichsten des Labels und gehört zu den klassischen Alben der Hardbop-Ära. Insgesamt nahm das Dorham/Henderson-Quintett fünf Alben auf, mit einer Rhythmusgruppe aus McCoy Tyner bzw. Herbie Hancock am Klavier, dem Bassisten Butch Warren und Pete LaRoca bzw. Tony Williams am Schlagzeug.

In den folgenden Jahren wirkte er als Sideman bei zahlreichen Alben, u. a. von Horace Silver, in dessen Quintett er Junior Cook ersetzte (Song for My Father, 1963), Grant Green (Idle Moments, 1963), auf Lee Morgans Soul-Jazz-Klassiker The Sidewinder und Andrew Hills legendärem Point of Departure (beide 1964) sowie bei Blue Mitchell, Woody Shaw und anderen mit; in dieser Zeit brachte er auch eigene Veröffentlichungen heraus. Henderson spielte nun an der Seite von Herbie Hancock, Andrew Hill und kurzzeitig auch mit Miles Davis und der Gruppe Blood, Sweat & Tears. 1967 wirkte er an McCoy Tyners Schlüsselwerk The Real McCoy mit.

Ab Ende der 1960er Jahre erschienen auf Orrin Keepnews Label Milestone Platten von Henderson, auf denen er der von Miles Davis initiierten „Fusionierung“ des Jazz mit Elementen des Rock folgt und mit Herbie Hancock, Ron Carter, Jack DeJohnette und Airto Moreira auch teilweise mit denselben Musikern agierte. Henderson erweiterte das Instrumentarium um einen oder mehrere Perkussionisten und ein Fender Rhodes-Piano, dann auch Synthesizer, und er experimentierte für kurze Zeit mit seinem eigenen Sound, verfremdete sein Tenorsaxophon mit Effektgeräten und spielte daneben verschiedene Flöten und Sopransaxophon. Titel wie Power to the People (1969) und Black Is the Color (1972) widerspiegeln zudem seine Identifikation mit der afroamerikanischen Emanzipationsbewegung jener Zeit. Von der Jazzkritik wurden diese Alben jedoch zwiespältig aufgenommen. 1979/1980 arbeitete er u. a. mit Chick Corea und Ron Carter (Mirror, Mirror) zusammen; 1985 trat er mit Carter und Al Foster im Trio auf, veröffentlicht als The State of the Tenor – Live at the Village Vanguard. 1987 folgte ein Gastspiel auf dem Jazzfestival von Genua, bei dem er von Charlie Haden und Al Foster begleitet wurde.

Nach einer längeren Zeit ohne Veröffentlichungen unter eigenem Namen, in der er u. a. mit der Paris Reunion Band, McCoy Tyner, Herbie Hancock und auch mit eigener Band tourte und an Aufnahmen zu Wynton Marsalis' Album Thick in the South beteiligt war, schloss Henderson einen Plattenvertrag mit dem Verve-Label ab und legte im Laufe der 1990er Jahre drei Konzeptalben vor, die Billy Strayhorn, dem Komponisten Duke Ellingtons (Lush Life, 1992), Miles Davis (So Near, So Far, 1993) und Tom Jobim (Double Rainbow, 1995) gewidmet waren. Das Tribut-Album für Jobim bestand aus zwei Suiten, die eine mit einer brasilianischen Band um den Gitarristen Oscar Castro-Neves, die andere von einem US-amerikanischen Quartett mit Herbie Hancock, Christian McBride und Jack DeJohnette eingespielt.

Zwischen 1992 und 1996 entstand außerdem eine Bigband-Produktion unter der Leitung von Arrangeur und Produzent Bob Belden (Big Band, 1996). 1997 folgte eine Interpretation von George Gershwins Porgy and Bess, bei der unter anderen Tommy Flanagan, Dave Holland (Bass) und Jack DeJohnette mitspielten und Chaka Khan „Summertime“ und Sting „It Ain’t Necessarily So“ sangen.

Joe Henderson, der sich stets als einen Lernenden und Suchenden sah, erlitt Anfang 1998 einen schweren Schlaganfall und musste seine musikalische Karriere beenden. Am 30. Juni 2001 verstarb er in San Francisco an Herzversagen.

Benny Golson würdigte den Kollegen: „Joe had one foot in the present, the other in the future, and he was just a step away from immortality“.
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Fugue No.5

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Toccata & Fugue in D Minor

Jacques Loussier (* 26. Oktober 1934 in Angers; † 5. März 2019[1] in Blois) war ein französischer Pianist, Komponist...
Jacques Loussier (* 26. Oktober 1934 in Angers; † 5. März 2019[1] in Blois) war ein französischer Pianist, Komponist und Arrangeur. Er war vor allem für seine Reihe Play Bach bekannt.
Ab dem Alter von zehn Jahren nahm Loussier Klavierunterricht. Stundenlang spielte er ein Präludium aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach – „und dann ist es passiert; ich habe kleine Änderungen ausprobiert, das Thema umspielt“. Diese Eigenart sowie die große Liebe zu Bach behielt Jacques Loussier auch bei, als er seine Geburtsstadt Angers verließ, um am Pariser Konservatorium bei Yves Nat zu studieren.

Bekannt wurde er mit seinen verjazzten Interpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs. Auf diese ungewöhnliche Kombination war Loussier 1959 während seines Studiums gestoßen und gründete dazu mit dem Bassisten Pierre Michelot und dem Schlagzeuger Christian Garros das Play Bach Trio. Schnell entstanden fünf Schallplattenalben, die sich allein bis 1999 sechs Millionen Mal verkauften.

1978 löste Loussier die Gruppe auf wegen zu hoher Tournee-Belastung („Ich bin reisemüde“) und dem Willen, sich eigenen Kompositionen und dem Weinbau zu widmen. Er zog sich in sein Chateau Miraval in der Provence zurück. Dort richtete er ein eigenes Aufnahmestudio ein, in dem er an Kompositionen für akustische und elektrische Instrumente arbeitete. In dieser Zeit entstand u. a. seine „Barocke Messe des 21. Jahrhunderts“ namens Lumières. Er arbeitete auch mit Musikern und Bands wie Elton John, Sting, Sade, Steve Winwood, Pink Floyd und Yes.

1985 gründete er das „Play Bach Trio“ erneut mit zwei im Jazz ausgewiesenen Partnern, Vincent Charbonnier (Bass) und André Arpino (Schlagzeug). Als Charbonnier 1997 einen Schlaganfall erlitt, trat Benoît Dunoyer de Segonzac an seine Stelle. Loussier nahm Interpretationen anderer Komponisten auf wie Erik Satie, Claude Debussy, Maurice Ravel, Antonio Vivaldi. 2010 erhielt er für sein Lebenswerk den German Jazz Trophy A Life for Jazz.

Loussier komponierte auch für über 67 Filme und Serien den Soundtrack, unter anderem die Titelmusik für die populäre französische Serie Thierry la Fronde und die Musik für den britischen Kriegsfilm Katanga (1968).
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Angel

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You are so Beautiful

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Polygon

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Lady Madonna

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´Tain´t What you Do

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Lunceford Special

James Melvin „Jimmie“ Lunceford (* 6. Juni 1902 in Fulton, Missouri; † 12. Juli 1947 in Seaside, Oregon) war ein...
James Melvin „Jimmie“ Lunceford (* 6. Juni 1902 in Fulton, Missouri; † 12. Juli 1947 in Seaside, Oregon) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Altsaxophon) und Bandleader.

Lunceford ging in Denver zur Schule, studierte bei Wilberforce Whiteman (dem Vater von Paul Whiteman) und anschließend an der Fisk University (Master of Arts-Abschluss 1926) und am City College in New York Musik. Zwischen 1924 und 1926 spielte er mit Elmer Snowden und Wilbur Sweatman. Im Jahre 1927 als er an der High School in Memphis, Tennessee Sport unterrichtete, gründete er eine Schülerband, die Chickasaw Syncopators aus dem das spätere Jimmie Lunceford Orchester hervorging. Das Orchester machte seine erste Plattenaufnahme im Jahre 1927 und war mehrere Jahre auf Tournee. Erste Erfolge feierte es Anfang der 1930er Jahre in Buffalo und trat dann im Raum New York auf; erste Aufnahmen entstanden in dieser Zeit für Victor, die sich jedoch schlecht verkauften. Erste Erfolge in den Charts hatte er 1934/35 mit den für Decca eingespielten Ellington-Nummern „Mood Indigo“ (#19) und „Black and Tan Fantasy“ (#19). Sein einziger Nummer-1-Hit wurde im Mai 1935 Luncefords Komposition „Rhythm Is Our Business“, die fortan einer der Erkennungsmelodien des Orchesters wurde.

1934 löste das Jimmie Lunceford Orchestra, nachdem sie dort schon 1933 erfolgreich auftraten, die Band von Cab Calloway als Hausband des bekannten Cotton Club ab, was Lunceford den Durchbruch brachte. Sein Arrangeur war ab 1934 der Trompeter Sy Oliver; im Herbst nahm das Orchester für Decca auf; diese Schallplatten machten es in den Vereinigten Staaten bekannt. Ihr „Lunceford two beat“-Swing in moderatem Tempo wurde später zum Vorbild für andere Bands wie die von Tommy Dorsey. Zur Band gehörten u. a. der Tenorsaxophonist Joe Thomas, Posaunist Trummy Young (ab 1937), Altsaxophonist Willie Smith, Schlagzeuger Jimmy Crawford und Eddie Durham (Posaune und elektrische Gitarre). Mehrere Bandmitglieder sangen auch, neben dem Hauptsänger (und Saxophonisten) Dan Grissom. Zur großen Popularität der Band trug auch ihr Manager Harold Oxley bei; jede wichtige Tournee kündigte er mit Postkarten an die Tanz-Promoter an.

1937 unternahm Lunceford eine ausgedehnte Europatournee. 1940 verließ Sy Oliver die Band, um für Tommy Dorsey zu arbeiten (der ihm 5000 Dollar pro Jahr mehr bot) und wurde durch Gerald Wilson ersetzt. Lunceford setzte weniger auf Radioauftritte wie die anderen Swing-Bands, sondern tourte im Mittel 40.000 Meilen im Jahr, was viele Bandmitglieder an die Belastungsgrenze brachte. Da er außerdem nicht sonderlich gut zahlte, verließen weitere Mitglieder die Band; Lunceford erhielt jedoch 1940 schon ein Honorar von 500 $ für einen One-Nighter. Jimmie Lunceford starb 1947 unerwartet an Herzstillstand während einer Autogrammstunde in Seaside, Oregon. Eine Weile versuchten Joe Thomas und der Pianist Eddie Wilcox ,der Arrangeur der Band war noch erfolglos, die Band weiterzuführen.

Lunceford selbst spielte nicht nur Saxophon, Klarinette, Flöte und Posaune, sondern auch Gitarre. Er ist aber selten auf Aufnahmen der Band zu hören (so auf einer Aufnahme von „Liza“ (1939) an der Flöte).

Jimmie Lunceford war ein begeisterter Pilot. Nach Willie Smith war das ein Grund, warum er seine Musiker relativ schlecht bezahlte, da er ständig neue Flugzeuge kaufte (nachdem er sein altes Flugzeug ruiniert hatte).

Die von Jimmie Lunceford geleitete Band gehörte zu den herausragendsten der Swing-Ära. Bigband-Historiker George T. Simon nennt sie sogar die aufregendste Bigband aller Zeiten, weniger wegen ihrer Musik als ihrer Showmanship, in der sie den anderen Swing-Top-Bands nach Simon weit voraus waren. Die Band war für ihre perfekten Showeinlagen und humorvollen Liedtexte bekannt. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten auch die Arrangements von Sy Oliver und eine legendäre Disziplin und Exaktheit die das Zusammenspiel der Musiker kennzeichnete, und für die vor allem der ehemalige Lehrer Lunceford verantwortlich war.
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Harlem Congo

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St.Louis Blues

William Henry „Chick“ Webb (* 10. Februar 1905) in Baltimore, Maryland; † 16. Juni 1939 ebenda) war ein...
William Henry „Chick“ Webb (* 10. Februar 1905) in Baltimore, Maryland; † 16. Juni 1939 ebenda) war ein amerikanischer Schlagzeuger.

Er gilt als Vorbild für alle großen Drummer nach ihm, wie etwa für Gene Krupa, Jo Jones und Buddy Rich, obwohl er selbst nur 1,30 m groß war. Als Bigband-Leader war er der anerkannte „König des Savoy“ (zit. Mary Lou Williams, „König“ seit 1931), da er im berühmten Savoy Ballroom in Harlem mit seinem Orchester jeglichen Band Battle mit anderen berühmten Bigbands zu gewinnen pflegte. Das waren zu dieser Zeit unter anderen Fletcher Henderson, Count Basie und Duke Ellington, letzterer ein ernster Konkurrent. Jede neu nach New York kommende Band musste sich durch Vermittlung von Charlie Buchanan mit seiner messen. Für die Begeisterung seiner Zuhörer sorgte er mit Spezialeinlagen und perfekt eingeübten neuen Arrangements. 1931 arrangierte Benny Carter, ab 1933 Edgar Sampson für die Band. In den „Battles“ scheint sich die Band vor allem rhythmisch gegenüber den anderen Bands ausgezeichnet zu haben. Chick Webb war ständig auf der Suche nach neuen Talenten. Im Juni 1934 hatte Webb mit „I Can’t Dance (I Got Ants in My Pants)“ und der Donaldson/Kahn-Komposition „Stompin’ at the Savoy“ die beiden ersten von insgesamt 18 Hits in den Billboard-Charts; seiner Band gehörten zu dieser Zeit u. a. Mario Bauzá, Reunald Jones, Sandy Williams, Edgar Sampson und John Kirby an.

1934 wurde Ella Fitzgerald bei ihm zum Star, in seiner Band hatte sie den Hit „A-Tisket, A-Tasket“. Webbs Ansagen hatten Entertainerqualität, sein Spiel bestach durch Drive, neuartigen Hi-Hat-Gebrauch und Präzision bei den Trommelwirbeln, seine Bigband verband die Qualitäten rhythmischer schwarzer und präziser weißer Bigbands. Die Ingenieurstechnik bei den Aufnahmen war damals sehr beschränkt und konnte das Schlagzeug erst adäquat aufnehmen, als Chick Webb schon an Knochentuberkulose erkrankt war, was seine relative Unbekanntheit gegenüber den anderen Bands erklären könnte.
Leben

Chick Webbs Krankheit und Missbildung wurden kompensiert durch seine anziehende fröhliche Persönlichkeit.

Als Zeitungsjunge leistete er sich nur ein rudimentäres Schlagzeug, das er dann in der Folge auf den Bürgersteigen Baltimores spielte. Sein augenfälliges Talent mit den Schlägeln zog die Aufmerksamkeit von Brown und Terry’s Jazzola Boys auf sich, einer der frühen frei improvisierenden Livebands der Stadt und Webb schloss sich ihnen vermutlich 1922 an.

Mit dem älteren Jazzola Banjospieler John Truehart, mit dem er an Wochenenden in den Tanzbands auf Ausflugsschiffen spielte, entwickelte er eine lebenslange Freundschaft. 1924 verließen beide Männer Baltimore, angelockt durch fantastische Erzählungen vom aufsprießenden Harlemer Nachtleben. In Harlem hatte Webb zuerst kurzlebige Jobs war ständig auf Jamsessions anzutreffen, und er erzählte lange Geschichten vor dem Addington Major’s Band Box. „Spinning the Webb“ bezeichnet seine Entertainerqualitäten. Die Band Box war ein Vorläufer des berühmten Rhythm Clubs. Die Band Box war ein Ort, wo Ideen und Informationen ausgetauscht wurden. Dort wurde der schon erfolgreichere Duke Ellington auf ihn aufmerksam und vermittelte ihm ein von Ellington abgelehntes Engagement im Black Bottom Club bis Ende des Sommers 1925. Bis Ende des Jahres spielte Webb mit einer Band im Paddock Club im Erdgeschoss des Earl Carrol Theaters.

Im Januar 1927 wurden Webbs „Harlem Stompers“ angestellt, um abwechselnd mit den Savoy Bearcats und Fess Williams im Savoy Ballroom zu spielen. Es entstanden erste Aufnahmen für Brunswick. Die Harlem Stompers musste Webb im Laufe der Jahre mehrmals wieder zusammenstellen. Als Webb im Herbst entschied, seine Band zu vergrößern, entließ ihn das Savoy und er musste sich wieder mit wenigen Kurzzeitauftritten durchschlagen.

Zukünftige Stars wie Johnny Hodges, Bobby Stark, Benny Morton, Cootie Williams, Hilton Jefferson und Ward Pinkett zierten alle Webbs Bands in den späten Zwanzigern, aber ohne dauerhafte Arbeit, verlor er sie alle an die besser etablierten Bands wie denjenigen von Fletcher Henderson und Duke Ellington. Diese Verluste entzündeten Webbs Ehrgeiz und den Wunsch, eines Tages eine Band zu haben, die diesen ebenbürtig wäre.

Für unterschiedlich lange Zeit während der nächsten mehreren Jahre arbeitete Chick Webb auf der westlichen 125sten Straße, damals eine rein weiße Nachbarschaft im Rose Danceland. 1929 nahm er wieder für Brunswick auf unter dem Namen Jungle Band, die durch sein durchdringendes Beckenspiel oder die wilde Trompete von Ward Pinkett oder Elmer Williams’ klagendes Saxophon leicht zu erkennen sind. Es fanden ausgedehnte TOBA-Tourneen durch die Vaudevilles statt, die alle finanziell ziemlich desaströs endeten. In diese Zeit fielen auch Tourneen mit den Revue Hot Chocolates. Ein wiederholter Aufenthalt im Savoy 1930 war unterbezahlt, weil dieser Auftrittsort 1930 sich von finanziellen Rückschlägen zu erholen versuchte und oft ermäßigt bezahlte Bands spielen ließ, um aus den Folgen der Depression herauszukommen.

Im März 1931 ging Webbs Stern dramatisch auf, als seine Band jene von Fletcher Henderson im Roseland Ballroom ablöste, einem begehrten Innenstadtjob. Weiter gelang es Webb, Benny Carter und Jimmy Harrison aus Hendersons Band loszubekommen, im Gegenzug überließ er ihm Russell Procope und Benny Morton. Das Timing war perfekt, denn Brunswick brachte Webb wieder in die Aufnahmestudios und nahm drei von Carters vorzüglichen Partituren (Scores) auf. Die gute Soloarbeit darauf machte Louis Bacon mit einem Trompetensolo wie auch mit Gesang und Jimmy Harrisons mit einem Schlusssolo. Elmer Williams war am Tenorsaxophon und am Klavier Don Kirkpatrick. Eines der Stücke, Soft and Sweet, war von Edgar Sampson geschrieben worden, aber ausgearbeitet hatte es Carter, denn der Autor konnte zu dieser Zeit noch nicht arrangieren. Carter musste auch sein eigenes Stück „Blues in my heart“ an den Verleger Irving Mills verkaufen – der wurde als Co-Autor geführt – für nur 25 $ Entgelt.

Webbs Euphorie war nur kurz: Er verlor den Job im Roseland im Juni 1931 an Claude Hopkins, und da Harrison in dieser Zeit nicht viel spielen konnte, verließ er die Band und ging wieder stadtaufwärts in den Savoy Ballroom für ein wesentlich geringeres Gehalt. Benny Carter ging im August, um die McKinney’s Cotton Pickers zu übernehmen.

Webb war wieder auf Tournee und erst Ende 1932 erhielt er wieder öffentliche Anerkennung, als Louis Armstrong seine Band benutzte, um einige Aufführungen für RCA zu machen. Charlie Green war jetzt an der Posaune. Armstrong hatte seine eigene Band schon früher aufgelöst und ging danach auf Solotournee nach England.

Webb kam wieder an die 125ste Straße zurück für eine Anstellung im neuen Dixie Ballroom an der Stelle des alten Rose Danceland. Er hatte jetzt Tommy Ladnier an der Trompete, aber der Ballroom musste nach nur drei Monaten schließen. Ladnier verließ mit Abscheu bald die Stadt.

Im Herbst war das Savoy wieder aktiv, und der Besitzer Moe Gale entschied, Webbs Band als eine der Hauptattraktionen anzustellen und eine eigene Buchungsagentur für stadtauswärtige Jobs zu eröffnen. Webb baute seine Band wieder auf und fand seinen persönlichen Stil, indem er Altsaxophonist Edgar Sampson als Saxophonist, Arrangeur und Komponist anheuerte, dessen Partituren Rex Stewarts kurzlebige Bigband im Empire Ballrom stadabwärts hatten schillern lassen. Der flexible und begehrte Trompeter Reunald Jones ersetzte Ladnier.

Sandy Williams wurde ein wertvoller Posaunenstar, nachdem er ein Jahr bei Fletcher Henderson war, und der einmalige Bandleader Joe Stelle saß am Soloklavier. Für Webb schien der 18-jährige Taft Jordan die Gelegenheit zum Erfolg zu sein. Jordan hatte mit dem ehemaligen Kontrabassisten aus Webbs Band Leon Englund im Radium Club gearbeitet und sang und spielte in einem klaren breiten Ton ganz genauso wie sein Idol Louis Armstrong, soweit es ihm in diesem Alter möglich war. Armstrong war im Frühling nach Übersee gegangen, wo er 18 Monate blieb. Jordans Nachahmungen kamen beim Savoy Publikum ganz gut an.

Auf Chick Webb Instrumentalstücken zeichnen sich die Musiker Taft Jordan (t), Sandy Williams (Posaune), Edgar Sampson (as), Reunald Jones (t), Bobby Stark(t), Elmer Williams (ts) aus.

Das Carterarrangement, z. B. Darktown Strutter Ball, hebt sich in seiner quirligen Art von den in mittelschnellem Tempo fröhlich leicht swingenden Sampsonsarrangements ab.

1934 wurde das berühmte Stompin’ at the Savoy aufgenommen, das Webb zusammen mit Sampson komponiert hatte.

Die meisten der Aufnahmen für Columbia und Okeh dieser Zeit wurden von John Hammond beaufsichtigt. Diese Firmen gingen in der Depression pleite und Webb hatte keine andere Wahl als zu den Kapps zurückzukehren, die nun ein Plattenlabel betrieben, die britisch finanzierte Deccafirma. Fast sieben Monate würden vergehen nach diesen ersten zwei Deccaaufnahmen, bis der nächste Termin 1935 Ella Fitzgerald einführt, und deren Popularität von nun ab über das Schicksal der Band entscheidet.
Musik

Chick Webb konnte auf der Basstrommel Wirbel spielen und hatte eine wunderbare Konzeption in seinem Spiel, wie Cozy Cole ihm bescheinigt. Drive und Präzision, langsame und schnelle Wirbel, die auf Platten kaum eingefangen sind, weil die „Singleaufnahmen“ nur rund 3 ½ Minuten Zeit boten, waren weitere Kennzeichen; er spielte keine Unsauberkeiten. Explosive Presswirbel, wovon man sich bei Art Blakey und Buddy Rich noch ein Bild machen kann, und Bassdrumattacka, wie Louie Bellson und Gene Krupa, waren weitere Bestandteile. Ellington bescheinigte ihm, er sei einer dieser Musiker, die auch Tänzer sind. Chick malte Tänze auf seine Trommeln.

Webb war ein Präzisionsfanatiker, weshalb er, nach anfänglichen Headarrangements, andere Bands in perfekt intonierter Satzarbeit mit schwarzer Qualität übertraf, z. B. Goodmans Band.
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Nature Boy

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