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Ella Fitzgerald - Taking a Chance on Love

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Dominik Hoyer Band - April Mood

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Ella at The Hollywood Bowl - Puttin´ on the Ritz

Ella Fitzgeralds "Songbook"-Alben mit ihren unvergleichlichen Interpretationen der besten Songs von berühmten...
Ella Fitzgeralds "Songbook"-Alben mit ihren unvergleichlichen Interpretationen der besten Songs von berühmten Komponisten wie Irving Berlin, Rodgers und Hart, Cole Porter, George und Ira Gershwin und anderen sind der Grundstein des Verve-Katalogs und der wahre Standard für Jazz-Gesangsaufnahmen. So einflussreich diese Alben für die Geschichte des Jazz und des American Popular Song auch waren, Ella Fitzgerald hat nie eine Live-Version dieser Songbooks veröffentlicht. Diese bahnbrechende Aufnahme, die in der Privatsammlung des Produzenten Norman Granz entdeckt wurde, ist das erste Mal, dass ein Songbook der First Lady of Song live veröffentlicht wird.

Auch in anderer Hinsicht ist dieses Album eine Premiere: Obwohl sie regelmäßig im Bowl auftrat, ist dies das erste Konzert von Ella in voller Länge, das an diesem legendären Ort veröffentlicht wurde.
Außerdem dokumentiert es das einzige Mal, dass Ella mit Paul Weston, dem begnadeten Arrangeur und Dirigenten ihres Irving Berlin Songbook-Albums, zusammenarbeitete.


Quelle : jpc
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Yesterdays - Hal Overton / Phil Woods

Hall Overton (* 23. Februar 1920 in Bangor, Michigan; † 24. November 1972 ) in New York City, New York) war ein...
Hall Overton (* 23. Februar 1920 in Bangor, Michigan; † 24. November 1972 ) in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge.

Overton wuchs in Grand Rapids in Michigan auf und studierte von 1940 bis 1942 am „Chicago Musical College“ und – unterbrochen vom Wehrdienst im Zweiten Weltkrieg, wo er den Jazz kennenlernte – von 1947 bis 1951 an der New Yorker Juilliard School (Komposition bei Vincent Persichetti) und 1953 bei Darius Milhaud. Er komponierte Kammermusik und eine Sinfonie, beschäftigte sich seit 1946 jedoch auch mit Jazz, spielte als Pianist bei Aufnahmen von Teddy Charles, Stan Getz, Phil Woods, Duke Jordan, Oscar Pettiford und Jimmy Raney mit.

Thelonious Monk beauftragte ihn mit der Orchestrierung einiger seiner Stücke für Bigband; sie wurden am 28. Februar 1959 live in der New Yorker Town Hall aufgeführt und erschienen unter dem Titel The Thelonious Monk Orchestra at Town Hall. Seine Zusammenarbeit mit Monk wurde vom Fotografen W. Eugene Smith in Bild- und Ton-Dokumenten festgehalten, die 2009 im Jazz Loft Project veröffentlicht wurden. Monk nahm 1963 noch ein weiteres Live-Album mit Orchesterarrangements von Hall Overton im New Yorker Lincoln Center auf. Es erschien 1964 unter dem Titel Big Band and Quartet in Concert.

Für John Lewis und das Orchestra U. S. A. komponierte er 1964 das Stück „Sonorities“. 1972 wurde seine Oper „Huckleberry Finn“ einen Monat vor seinem Tod von der Juilliard Opera Company aufgeführt.

Daneben hat sich Hall Overton als Komponist, Lehrer (Schüler waren Wendell Marshall, Mark Levine und Teddy Charles) und Musiktheoretiker einen Namen gemacht. Er arbeitete ab Anfang der 1950er Jahre an der Juilliard School of Music und zusätzlich an der Yale School of Music sowie ab 1962 an der New School for Social Research. Neben bekannten Jazzmusikern zählte die Milliardärin Doris Duke zu seinen Schülern. Sein Loft in der 6th Avenue war ein beliebter Treffpunkt für Jamsessions.

Er war seit 1949 mit Nancy Swain verheiratet und hatte zwei Söhne; einer ist der Komödiant und Schauspieler Rick Overton.

Quelle : Wikipedia
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Red Rodney - You Better Go Know

Red Rodney (* 27. September 1927 in Philadelphia, Pennsylvania, als Robert Roland Chudnick; † 27. Mai 1994 in...
Red Rodney (* 27. September 1927 in Philadelphia, Pennsylvania, als Robert Roland Chudnick; † 27. Mai 1994 in Boynton Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Jazztrompeter des Bebop.

Rodney wurde schon mit 15 Jahren Profimusiker und arbeitete zunächst in den Swing-Bands von Jimmy Dorsey und Benny Goodman, später bei Gene Krupa, Claude Thornhill und 1948/49 in der Woody Herman Band. Bekannt wurde er im Umfeld der Bebop-Revolution von Charlie Parker und Dizzy Gillespie; er war wohl der einzige weiße Jazz-Trompeter, der daran maßgeblichen Anteil hatte. Mit Parker spielte er so bedeutende Titel wie Blues For Alice, Si Si, Swedish Schnapps und Back Home Blues ein. Charlie Parkers Band gehörte er 1949 und 1950 an. Bei den Tourneen der Parker Band durch die amerikanischen Südstaaten musste Red als (schwarzer) „rothaariger Albino“ durchgehen, um wegen der strikten Rassentrennung dieser Zeit keine Probleme zu bekommen. Dies wird eindrucksvoll in Clint Eastwoods Film Bird von 1988 dargestellt.

Zwischen 1950 und 1951 spielte er bei Charlie Ventura, dann bei Oscar Pettiford. Zum Niedergang des Bebop kamen bei Rodney gesundheitliche und Drogenprobleme; einen großen Teil der 1950er Jahre verbrachte er im Gefängnis, verschwand lange Zeit von der Jazz-Bildfläche und betätigte sich in Las Vegas als Musiker. 1980 kehrte er mit beachtenswerten Aufnahmen zurück: Er spielte mit Ira Sullivan und Charles McPherson, später mit Chris Potter, Dick Oatts und Gerry Dial Schallplatten ein. Bis in die 1990er Jahre blieb er musikalisch aktiv.


Quelle : Wikipedia
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Balcony Rock - Dave Brubeck Quartet

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Judith Owen - Blossom´s Blues

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Jonas Timm - Der kleine Prinz

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Arnett Cobb - Black Velvet

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Jazz in Black and White - Sonny Rollins 1968

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Miles Davis / Hank Mobley - Old Folks

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Hank Mobley - Justine

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Hank Mobley - Falling in Love With Love

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Hank Mobley - Madelaine

Henry „Hank“ Mobley (* 7. Juli 1930 in Eastman, Georgia; † 30. Mai 1986 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein...
Henry „Hank“ Mobley (* 7. Juli 1930 in Eastman, Georgia; † 30. Mai 1986 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Tenorsaxophonist und Komponist des Hard Bop und Soul Jazz. Mit seiner melodischen Spielweise beeinflusste er zahlreiche Musiker, wie Junior Cook, George Coleman und in gewissem Grade auch Joe Henderson. Er nahm zwischen 1955 und 1970 insgesamt 25 Alben unter eigenem Namen für Blue Note Records auf.

Laut Rolling-Stone-Musikmagazin gehört Hank Mobleys selbstbetiteltes Album von 1957 mit der Katalognummer BLP 1568 zu den „50 wertvollsten Vinyl-Platten der Welt“. Mit veranschlagten 6250,00 US-Dollar für die Originalpressung steht Hank Mobley in der Liste auf Platz 16.

Mobley wuchs in Elizabeth, New Jersey, nahe Newark, in einer musikalischen Familie auf. Da fast alle Mitglieder der Familie Klavier spielten, wurde das auch Hanks erstes Instrument; er wechselte jedoch im Alter von 16 Jahren zum Tenorsaxophon. Er war Autodidakt und lernte, auf Empfehlung seines Onkels, von den Platten Lester Youngs, von Don Byas, Dexter Gordon und Sonny Stitt. Seine ersten Auftritte hatte Mobley in Rhythm and Blues Bands, wie der des Pianisten Paul Gayton (1949–51). In der Gayton-Band spielten damals auch Cecil Payne, Clark Terry, Aaron Bell und Sam Woodyard, die aus dem Duke Ellington Orchestra stammten und Mobley 1953 kurzzeitig als Ersatz für den erkrankten Jimmy Hamilton in die Ellington Band holten; allerdings ist Mobley auf Plattenaufnahmen aus dieser Zeit als Solist nicht zu hören.

Mobley hatte sein Debüt als Jazzmusiker in der Hausband eines Newarker Nachtklubs. Dieser Job gab ihm die Gelegenheit, mit Miles Davis, Dexter Gordon, Billie Holiday, Bud Powell und Lester Young zu spielen. Max Roach engagierte Mobley und Walter Davis Jr. nach einem Engagement in diesem Newarker Klub und brachte beide in die New Yorker Clubs und ermöglichte ihnen im April 1953, bei einem Aufnahmetermin bei Debut Records in seinem Sextett mit Idrees Sulieman und Gigi Gryce zu spielen. Mobley spielte dann Anfang 1954 bei Tadd Dameron, Milt Jackson und J. J. Johnson; in der zweiten Hälfte des Jahres war er Mitglied der Band von Dizzy Gillespie und wirkte an dessen Sessions für Norman Granz’ Norgran Label mit. Im September 1954 verließ er die Gillespie-Band, um im Quartett des Pianisten Horace Silver zu arbeiten, das im Minton’s Playhouse auftrat; eine Gruppe, die durch den Bassisten Doug Watkins und den Schlagzeuger Arthur Edgehill und später dann durch Art Blakey komplettiert wurde.

Am 13. November 1954 fand die erste Aufnahmesession für das Label Blue Note Records statt, an der Mobley mitwirkte; er sollte in den nächsten 14 Jahren diesem Label verbunden bleiben. Das Horace Silver Quartett war die Keimzelle der Jazz Messengers; Mobley gehörte mit ihm zu den Mitbegründern der damals populären Richtung im Jazz, des Hardbop. Die Ergebnisse dieser Sessions wurden unter dem Titel Horace Silver and the Jazz Messengers veröffentlicht. Mobleys lyrikreicher, bluesiger Stil und Silvers Funkansätze unterschieden sich deutlich vom Cool Jazz. Als die Jazz Messengers sich 1956 spalteten, machte Mobley für kurze Zeit zusammen mit dem Pianisten Silver weiter, obgleich er einige Jahre später wieder mit Blakey zusammenarbeitete.

Nachdem schon im März 1955 Aufnahmen mit Silvers Quartett unter Mobleys Namen erfolgten, nahm der Saxophonist im Juli 1956 unter eigenem Namen einige Titel in Quintett- und Sextett-Besetzung auf, an denen Donald Byrd und Jackie McLean mitwirkten (Mobley's Message). Im November hatte er ein Sextett mit den Trompetern Lee Morgan und Donald Byrd; außerdem wirkte er an einer New Jazz/Prestige-Session mit Art Farmer mit. Aus der Zusammenarbeit mit den beiden Trompetern kam er mit Prestige Records in Kontakt; in der Folge wirkte er an einigen Studiositzungen mit, wie den Aufnahmen mit den Prestige All Stars, u. a. mit Al Cohn, John Coltrane und Zoot Sims, die dann unter dem Titel Tenor Conclave veröffentlicht wurden. Außerdem nahm er unter eigenem Namen für Savoy Records auf.

Ende der 1950er Jahre entstanden Alben wie Hank Mobley and His All-Stars mit Milt Jackson am Vibraphon (1957), Peckin' Time (1958) mit Lee Morgan und Hank mit John Jenkins. 1958 erweiterte er seine Band zum Septett um den Posaunisten Curtis Fuller. Während dieser Jahre war Hank Mobley ein vielbeschäftigter Musiker in Rudy Van Gelders Studio; er spielte bei den Blue Note-Aufnahmen von Kenny Burrell, Jimmy Smith, Johnny Griffin, Curtis Fuller und immer wieder mit Horace Silver. Außerdem arbeitete er mit dem Pianisten Sonny Clark, so bei dessen Album Dial 'S' for Sonny. Zum Jahreswechsel 1957/58 ging er dreimal mit Max Roach ins Studio und wirkte bei dessen Alben Max Roach + 4 & More, The Max Roach 4 Plays Charlie Parker und Max Roach – MAX mit.

1959 nahm Mobley keine Platten unter eigenem Namen auf; er wurde zusammen mit Lee Morgan erneut Mitglied von Art Blakeys Jazz Messengers und fungierte zeitweilig als deren musikalischer Leiter. Im März 1959 nahm er mit Sonny Clark My Conception auf. 1960 trennte er sich von den Messengers und arbeitete mit Freddie Hubbard zusammen, mit dem er unter verschiedenen Namen drei Alben einspielte, zuerst als Freddie Hubbard Quintet Goin' Up, dann unter eigenem Namen Roll Call und dann als Kenny Drew Quintet Undercurrent.

In den 1960er Jahren arbeitete Mobley hauptsächlich als Leiter eigener Ensembles. Im Februar 1960 entstand sein Album Soul Station mit Blakey, Wynton Kelly und Paul Chambers als Rhythmusgruppe; ein Jahr wirkte der Gitarrist Grant Green mit, der auch auf Mobleys Album Workout zu hören ist.

Außerdem verbrachte Mobley 1961 eine kurze Zeit mit Miles Davis, während dieser einen Ersatz für John Coltrane suchte. Mobley ist auf dem Album Someday My Prince Will Come (neben Coltrane, der für die Aufnahme des Titelstücks sowie den Titel „Teo“ zurückkehrte und zwei Soli spielte) und bei manchen Liveaufnahmen (In Person: Live at the Blackhawk und At Carnegie Hall) zu hören.

Er musste bald wegen Drogenmissbrauchs und der damit verbundenen Gefängnisstrafe ein Jahr pausieren und ging erst wieder im Januar 1963 mit Donald Byrd ins Studio; es entstand das Album A New Perspective, bei dem er einen Gospelchor mit dem Sound einer Jazzformation verband. Um 1963/64 entstanden seine eigenen Alben No Room For Squares, The Turnaround und Straight No Filter; außerdem wirkte er bei Herbie Hancocks Blue Note-Album My Point of View mit. Von März bis Oktober entstand eines von Mobleys bedeutendsten Alben, No Room For Squares, mit Morgan, Byrd, der jungen Blue-Note-Entdeckung Andrew Hill und Herbie Hancock. Es ist ein Album mit ausschließlich Kompositionen von Hank Mobley.

Im Jahr 1964 musste Mobley erneut wegen seiner Drogenproblematik die Karriere unterbrechen, kam aber 1965 auf die Jazzszene zurück und nahm die relativ routinierten Soul-Jazz-Platten Dippin’ und A Caddy for Daddy auf. Im März ging er dann mit Grant Green ins Studio und spielte eine Platte, die sich dem Publikumsgeschmack der Zeit anpasste, I Want to Hold Your Hand.

Mitte der 1960er Jahre spielte er mit Lee Morgan (Cornbread), Elvin Jones und Donald Byrd (Mustang). 1968 entstand unter eigenem Namen Reach Out! mit Woody Shaw, Lamont Johnson und George Benson, wiederum ein Album mit starken Zugeständnissen an den Zeitgeschmack. 1968/69 lebte Mobley für fast zwei Jahre in Europa: 1968 spielte er häufig in Ronnie Scott’s Jazz Club in London;1969 war er in Paris: Dort wirkte er an Archie Shepps Poem for Malcolm mit und spielte sein Blue Note-Album The Flip mit Dizzy Reece und Philly Joe Jones ein.

1970 kehrte er nach New York zurück, wo er als freischaffender Musiker arbeitete und mit Cedar Walton eine Band gründete; im September 1970 entstand die (erst posthum veröffentlichte) letzte Blue Note-LP Thinking Of Home mit Walton und Woody Shaw, das eine von Mobley komponierte dreiteilige Suite enthält, das einzige längere von ihm erhaltene Werk.

Im Februar 1972 entstanden noch Aufnahmen des Cedar Walton/Hank Mobley Quintetts mit dem Saxophonisten Charles Davis, Sam Jones und Billy Higgins. 1973 gastierte Mobley in Chicago. Mobley war Mitte der 1970er-Jahre wegen Lungenproblemen gezwungen sich zurückzuziehen; 1975 zog er nach Philadelphia.

Seine letzte Aufnahmesitzung fand am 22. März 1980 mit dem Trio von Tete Montoliu mit George Mraz und Al Foster für das Label SteepleChase statt (ein Stück auf dem Album I Wanna Talk About You). In diesem Jahr sprach der Melody Maker von „einer halbinvaliden Verfassung Mobleys“ auf Grund von Drogenproblemen. 1985 arbeitete er kurz mit Duke Jordan zusammen; 1986 war er auf dem Blue Note-Festival anwesend, ohne jedoch zu spielen. Er starb schließlich am 30. Mai 1986 an einer Lungenentzündung.

Quelle : Wikipedia
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Tigran Hamasyan - All the Things you are

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Archie Shepp - Dollar Brand - Left Alone

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Ronnell Bright Trio - Gone with the Wind

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Ronnell Bright Trio - If I´m Lucky

Ronnell Bright (* 3. Juli 1930 in Chicago; † 12. August 2021[1]) war ein US-amerikanischer Jazzpianist, Arrangeur...
Ronnell Bright (* 3. Juli 1930 in Chicago; † 12. August 2021[1]) war ein US-amerikanischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist des Modern Jazz. Er arbeitete für Carmen McRae und Sarah Vaughan.

Ronnell Bright wollte ursprüngliche klassischer Pianist werden; mit neun Jahren gewann er einen Preis und spielte mit dem „Chicago Youth Piano Symphony Orchestra“. Er studierte an der Juilliard School und schloss in den frühen 1950er Jahren seine Studien ab. Seine erste Begegnung mit Jazz hatte er in einer US-Navy-Band. Später arbeitete er in Chicago mit dem Bassisten Johnny Tate (mit dem 1955 erste Aufnahmen entstanden) und war Mitte der 1950er Jahre Begleitpianist der Sängerin Carmen McRae. Seit dieser Zeit spielte er einen groovenden leichten Swingstil.

1955 zog Bright nach New York, wo er mit Rolf Kühn auftrat und Platten aufnahm, u. a. mit Frank Wess. Unter eigenem Namen nahm er im Trio mit Wilbur Wynne (Gitarre) und Willard Nelson (Bass) den Titel „Bright’s bounce“ auf; er erschien 1957 auf dem Epic-Sampler After Hours Jazz. 1957 war er Mitglied der Big Band von Dizzy Gillespie; im selben Jahr hatte er auch ein eigenes Trio mit Richard Davis und dem Schlagzeuger Art Morgan. Ab 1958 war er Begleiter und Leiter des Orchesters für Sarah Vaughan, Lena Horne und Gloria Lynne. 1964 wurde er Nancy Wilsons Arrangeur, Pianist und musikalischer Direktor und zog nach Los Angeles. Dort arbeitete Bright vorwiegend in den Hollywood-Studios. 1972 wurde er für zwei Jahre Mitglied der Formation Supersax. Danach unterrichtete er ein Jahr an der High School.

Ronnell Bright arbeitete als Komponist mit dem Texter Johnny Mercer zusammen und schrieb Songs, die von Sarah Vaughan, Cal Tjader, Horace Silver und Blue Mitchell gespielt wurden. Außerdem war er an Plattenaufnahmen von Coleman Hawkins, Anita O’Day, Shirley Scott und Lorez Alexandria beteiligt.

Anfang der 1990er Jahre ließ er sich in Denver nieder, gab sich den Titel eines „Doctor of Divinity“ und produzierte mit seiner Ehefrau Rev. Dianne Bright Jazz-Programme für ihre eigene Kirchengemeinde, die Harmony Church, in der auch häufig lokale Musiker als Gäste des Harmony Orchestra auftraten. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1955 und 1996 an 56 Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt mit Buddy Collette (Jazz for Thousand Oaks).

Da seine Leistungen in den 1960ern, vor allem als gesuchter Begleiter, sonst wohl in Vergessenheit geraten wären, hat Marc Myers ihn 2007 nach intensiver Suche mit einem ausführlichen Blogartikel wieder in Erinnerung gerufen, worüber Bright sich sehr freute. Bright starb 2021 im Alter von 91 Jahren an den Folgen der Alzheimer-Krankheit.

Quelle : Wikipedia
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