„Verschiedene Unterhaltungsformen für Wochenendausnutzer“

Von wegen, in Cafés gemütlich Zeit verbringen. Ich wanderte durch die Innenstadt und hatte dabei eine gute Zeit. Durch meinen Lieblingsbuchladen bin ich auch auf und ab gewandert. Bücher, die bei mir hätten einziehen können, gab es dutzende. Erstaunlicherweise konnte ich mir einen Buchkauf verkneifen. Ein Buch ist ja auch noch unterwegs, das ich fü...
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„Warum sieht man um 4 Uhr 11 keine Fliegen, weil die da vernünftigerweise schlafen“

Es ist genau 4 Uhr 11. Bis vor fünfunddreißig Minuten saß ich an zu bearbeitenden Bildern. Bilder, auf die manche Menschen seit fast zehn Monaten warten. Wobei sie (die Menschen) wahrscheinlich gar nicht mehr daran denken, dass sie diese Veranstaltungsfotos noch nicht gesehen haben. Wie kann das sein? Bei uns – ich will nicht sagen: „starben gelieb...
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„Tut tut antut“

Zeit: 16 Uhr 55 Ort: „Eiscafé Adami", Worms So viele Schritte wie heute habe ich ewig nicht in der Wormser Innenstadt zurückgelegt. – Das Ganze bei frühlingshaften Temperaturen. Gestern Abend bin ich an einer „37 °C"-Reportage hängengeblieben, die kaum länger als zwanzig Minuten dauerte. Darin berichtete eine Frau, dass sie zweimal während ihrer Ar...
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„Hoffnungserhöhung“

Nach dem Alltag und nach dem Training, das tipptopp war, fehlte mir zu fast allem die Energie. Mit den Eltern im frei empfangbaren TV das Fußballspiel zwischen Köln und Bayern München (1:3) anzuschauen, gelang mir nur mittelprächtig. Auf dem Sofa fielen mir die Augen immer wieder für einige Minuten zu. Vielleicht hat mir auch das Schreiben der Kran...
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„Dienstag (fast) abgehakt, Mittwoch angefragt“

Eine geradezu absurde Leidenschaft entwickle ich momentan dafür, mir Rezensionen über gerettete Restaurants aus TV-Sendungen anzuhören. Woher das kommt? Keine Ahnung. Ich finde es jedoch – zurzeit – sehr unterhaltsam. Zumal ich die Ausstrahlungen im TV selbst gar nicht gesehen habe. Die Zeiten, in denen meine Eltern und ich gerne „Rach, der Restaur...
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„Schneeschipper-Sprinter“

„Schneekoppe!" Oh Moment – das war falsch. Papa rief nicht „Schneekoppe", sondern: „Schnee schippen!" Papa und ich beseitigten noch, bevor der Alltag losging, den Schnee auf der Straße - der Länge des Grundstücks nach. Beide Höfe. Also den von meinem Bruder und den der Eltern. Den Weg zum Briefkasten und zu den Mülltonnen. Ebenso den Pfad, der die ...
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„Eingeteilter Sonntag“

Samstagnacht habe ich bis sechs Uhr in der Früh für die nächsten Trainingswochen etwas vorgearbeitet. – Klingt gut, war jedoch nur so mittelgut. Dabei lauschte ich Hörspielen aus der Reihe „Pietje Puck" – dessen Hochzeit sogar schon länger vor meiner Zeit lag. Dennoch mochte ich das speziell gestern Nacht sehr, es ist so harmlos, dass es diese warm...
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„Ein Spritzer voll Wintergefühle“

Ich stand in der Wormser Innenstadt – unweit der „Bäckerei Görtz" – und vom Himmel spritzten Schneeflocken herab. Dazu biss mir ein eisiger Wind ins Gesicht. Ohren und Haare waren, wie seit November eigentlich immer, unter meiner Wintermütze verborgen. Im Gegensatz zu vor einigen Tagen blieb ich diesmal nicht emotionslos. Ein echtes Wintergefühl ma...
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„Winter Times“

Zeit: 14 Uhr 56 Ort: „Times", Worms Schon fast eine halbe Stunde lasse ich diese rustikale, menschennahe Atmosphäre auf mich wirken. Drei Tische rechts von mir unterhalten sich zwei Frauen über Spät- und Nachtschich.t – Krankenschwestern? Zwei Tische weiter rechts spielen Männer – ich nenne sie mal nach ihren bestellten Getränken: „Alkoholfrei &...
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„Grau und grau“

Zeit: 15 Uhr 18Ort: Eiscafé Adami, Worms Feststellung: Es gibt zwei Arten von Tagesgrau! Einmal dieses dunkle Langweilergrau, dass jede Minute in die Länge zieht, dem Tag – und einem selbst – die Energie raubt. Wo man erst gar nicht aus dem Bett möchte. Und hat man es dann mühsam herausgeschafft, fehlt der Antrieb. Man bekommt es nicht hin, sich au...
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„Schnief, schnief“

Ich schniefe herum. Und zwischendurch – so in drei bis vier Stunden Abständen – entfährt mir ein vier bis sechsfaches niesen. Das Training war nicht mehr abzusagen. Aber wir stellten eine Regel in der Halle auf, ich bleibe in der eine Hallenhälfte stehen, meine Trainingsteilnehmer in der anderen – das funktionierte erstaunlich gut. – Aber ich wollt...
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„Umtauschfieber“

Datum: Dienstag, 6. Januar 2026 Zeit: 15 Uhr 16 Ort: „Eiscafé Adami", Worms In der Nacht auf Dienstag hatte es geschneit. Nicht wenig. Der weiße Zauber liegt auf dem Rasen, der Straße, hat die Dächer eingekleidet und hier in Worms sämtliche Plätze bedeckt. Ich war mir sicher, der Schnee würde in mir irgendwelche Puderzucker-Emotionen entfachen. Doc...
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„Ad vitam cotidianam“

Eltern sind nicht so fit, wie ich dachte. Mama schwächelt und Papa sieht man auch an, dass er längst nicht mehr bei vollen Kräften ist. Es tat gut, mal wieder vor einer Sportgruppe zu stehen. Zumal diese nach fast drei Wochen auch richtig Lust hatten, beim Sport mitzumachen. Mit achtzehn Trainingsteilnehmern war meine Abteilung gut besucht. Was mir...
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„Eisheiß vor dem Alltag“

Ich fühle mich wie ein Schulbub nach langen Ferien. Ein wenig Furcht, ein wenig Anspannung, aber auch ganz viel Vorfreude auf Alltag und meine Sportgruppen – alles gleichzeitig in mir vorhanden. Mit einem gewissen Graus sah ich an diesem Sonntag auf das Mobilphone. Vier Veranstaltungen hätte ich fotografieren dürfen – alle terminiert auf den 31. Ja...
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„Kapuze schreibt man nicht mit „t“ - weder zum Jahresanfang noch am Jahresende“

Wer derzeit versucht, mich auszumachen, dem gelingt es leicht: Ich trage einen leuchtend orangen Hoodie (Kapuzenpullover) mit einem fetten lila Aufdruck. Außerdem ist mir eben, nach über 45 Jahren auf Erden, bewusst geworden, dass man Kapuze nicht mit „t" schreibt. Warum ich das „t" immer mitspreche, obwohl es gar nicht drinsteht? Keine Ahnung. Oka...
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„Wahr im Neujahr“

Um spätestens 11 Uhr wollte ich am Neujahrstag am Frühstück sitzen. Ein wenig chillen. Einen Film schauen. Lesen, während durch die Sanduhr der blaue Sand rieselt. Einen Neujahrsspaziergang machen. Mit Vater Skispringen schauen – auch wenn Skispringen bei mir, mit Ausnahme von Olympia, nur eine sehr oberflächliche Begeisterung auslöst. Hinz und Kun...
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„Silvesterfenster“

Gerade eben, Punkt 3 Uhr 5, habe ich mein Mobilphone zur Seite gelegt. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass das erste längere „WhatsApp"-Tippseln mit einer meiner Blognachbarinnen im Jahr 2026 stattfindet. Hauptsächlich ging es dabei um Empathie und Menschlichkeit. Und da habe ich in dieser Silvesternacht tatsächlich etwas mit herausgenommen. D...
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„Nicht ausgewachsen“

Datum: Dienstag, 30. Dezember 2025 Zeit: 15 Uhr 43 Ort: „Eiscafé Adami", Worms Das Eiscafé ist bis auf den letzten Platz besetzt. Das Stimmendurcheinander hat mehr Chaos in sich als mein zurückgelassenes Schlafzimmer. Die Stimmen wirken, als würde man sie in dreifacher Geschwindigkeit abspielen – oder als hätte man ein Treffen sämtlicher Micky Mäus...
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„Wunderschöne Langweilertage“

Möglicherweise sollte ich mich langweilen, da überhaupt nichts Aufregendes passiert – doch ich bin meilenweit davon entfernt, diese Ruhe gegen eine Aufregung jeglicher Art eintauschen zu wollen. Das Tagesgeschehen ähnelt den vorangegangenen Tagen: • Ausschlafen • Lesen von „Secret of Secrets" (natürlich rieselte dazu die Sanduhr durch) • gemütlich ...
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„Harmoniewolke“

Bereits um 9 Uhr 30 war ich wach. Wann ich zuletzt an einem Sonntag um 9 Uhr 30 wach war? Das war ein liebenswerter Sonntag. Nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird – sieht man davon ab, dass ich am Abend mit Papa eine „Musketier"-Verfilmung ansah. Der Film hatte tolle Bilder, Kostüme und Action zu bieten. Die Geschichten rund um die Muske...
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