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Jazz in the Space Age - Full Album

George Allan Russell (* 23. Juni 1923 in Cincinnati, Ohio; † 27. Juli 2009 in Boston, Massachusetts) war ein...
George Allan Russell (* 23. Juni 1923 in Cincinnati, Ohio; † 27. Juli 2009 in Boston, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Jazz-Musiker, Komponist und Musiktheoretiker.

Russell, dessen Vater Musik-Professor am Oberlin College war, erhielt seine Ausbildung als Schlagzeuger u. a. an der Wilberforce University. 1941 komponierte er sein erstes Werk, New World, für Benny Carter und wurde Mitglied von dessen Band. Nach der Einberufung im Zweiten Weltkrieg bekam er Tuberkulose, weswegen er längere Zeit in Hospitälern verbrachte. Wegen seiner Krankheit musste er auch seine Karriere als Schlagzeuger beenden – er wandte sich dann später dem Klavierspiel zu. Im Krankenhaus begann er sich intensiv mit Musiktheorie zu beschäftigen. Später ging er nach New York City, wo er Kompositionsschüler von Stefan Wolpe wurde und mit Musikern wie Miles Davis, Gerry Mulligan, Max Roach, Johnny Carisi und Charlie Parker zusammenkam. Er erhielt den Auftrag, für Dizzy Gillespies Orchester ein Stück zu komponieren. Es entstand Cubano Be/Cubano Bop, ein Stück, in dem er afro-kubanische Musik mit Jazzmusik verschmolz. Es wurde 1947 in der Carnegie Hall aufgeführt und machte ihn bekannt. 1949 nahm Buddy DeFranco Russells Stück Bird in Igor’s Yard auf, in dem er Einflüsse von Charlie Parker mit denen von Igor Strawinsky verband.

1953 erschien Russells musiktheoretisches Werk Lydian Chromatic Concept of Tonal Organization, das wesentlich zur Entstehung des modalen Jazz beitrug und wichtige Jazzplatten wie Kind of Blue (Miles Davis, 1959) oder A Love Supreme (John Coltrane, 1965) vorbereitete. Mitte der 1950er Jahre nahm er mit einem Sextett, dem neben Russell auch Bill Evans (über den Russells Theorien auch Miles Davis beeinflussten) und Art Farmer angehörte, The Jazz Workshop, sein erstes Album als Bandleader, auf. Für das Brandeis Jazz Festival schrieb er All about Rosie, New York, New York nach einer Dichtung von Jon Hendricks; es wurde von New Yorker Jazzgrößen wie Bill Evans, Max Roach, John Coltrane, Milt Hinton, Bob Brookmeyer und Art Farmer aufgeführt. Anfang der 1960er Jahre entstand sein Album Ezz-Thetic mit Eric Dolphy, Don Ellis und Steve Swallow. 1961 arrangierte er All About Rosie neu für die Gerry Mulligan Concert Jazz Band.

1964 ging Russell nach Europa. Er hielt sich länger in Norwegen und Schweden auf, wo er für das Schwedische Radio unter Bosse Broberg arbeitete und u. a. mit den jungen Musikern Jan Garbarek, Terje Rypdal und Jon Christensen auftrat. Er spielte aber auch mit den in Europa lebenden US-Amerikanern Don Cherry, Cameron Brown, und Al Heath. 1969 kehrte er auf Einladung von Gunther Schuller in die USA zurück, um am New England Conservatory of Music eine Jazz-Abteilung aufzubauen.

Daneben trat er mit seinem vierzehn Musiker umfassenden Orchester in den USA und Europa auf. Das Album The African Game von 1985 erhielt zwei Grammy-Nominierungen. Auf Einladung des Contemporary Music Network of the British Council unternahm er 1986 eine Tournee, in deren Gefolge das The International Living Time Orchestra entstand, mit dem Russell seitdem arbeitete. Dem Orchester gehören die Keyboarder Brad Hatfield und Steve Lodder, der Gitarrist Mike Walker, der Bassist Bill Urmson, die Schlagzeuger Billy Ward und Pat Hollenbeck, die Trompeter Stanton Davis, Tiger Okoshi und Stuart Brooks, die Saxophonisten Andy Sheppard und Chris Biscoe, der Klarinettist Pete Hurt und die Posaunisten Dave Bargeron und Richard Henry an.

Seit den späten 1980er Jahren entstand eine Reihe größerer Kompositionen wie Uncommon Ground (auf der CD The London Concert enthalten), An American Trilogy und die dreistündige Symphonie Time Line für Orchester, Jazzband, Chor, Rockmusiker und Tänzer.

Russell starb an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung.


Quelle : Wikipedia
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New Blues

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In Your Own Sweet Way

Don Friedman (* 4. Mai 1935 in San Francisco; † 30. Juni 2016) war ein amerikanischer Jazzpianist.

Friedman,...
Don Friedman (* 4. Mai 1935 in San Francisco; † 30. Juni 2016) war ein amerikanischer Jazzpianist.

Friedman, dessen musikalisches Talent sehr früh erkannt wurde, spielte schon im Alter von vier Jahren auf dem elterlichen Klavier. Ab 5 erhielt er Privatunterricht bei Katherine Swint. Im Alter von 15 zog er mit seiner Familie ins San Fernando Valley; er verweigerte nun den Unterricht, da der Erwartungsdruck sehr hoch war.

Mit 17 Jahren entdeckte Friedman durch einen Freund den Jazz; er besuchte das Hollywood Palladium, um Bands wie die von Les Brown, Stan Kenton und Billy May, zu hören. Die Kenton-Solisten Lee Konitz, Conte Candoli und Frank Rosolino erwiesen sich als prägend für seine Musik. Er studierte am Los Angeles City College. Mitte der 1950er Jahre spielte er im Raum Los Angeles mit diversen Gruppen, darunter Shorty Rogers, Chet Baker, Buddy Collette, Ornette Coleman und Scott LaFaro. Seine erste Aufnahme machte er mit den Trompetern Hank DeMano und Jack Millman. 1956 engagierte Buddy DeFranco Friedman für eine Tournee, darunter Auftritte im Birdland und Basin Street in New York City.

Friedman zog zurück nach Kalifornien und lebte dort ungefähr ein Jahr. In Los Angeles machte er Bekanntschaft mit dem Kontrabassisten Scott LaFaro. 1958 ging er nach New York City und tourte mit DeFranco. Weiter spielte Friedman in vielen Zusammensetzungen, darunter seinem eigenen Trio und mit Künstlern wie Pepper Adams, Booker Little, Jimmy Giuffre (New York Concerts: The Jimmy Giuffre 3 & 4, 1965), Charles Lloyd, Chuck Wayne, Herbie Mann und Dave Pike. Er machte seine ersten Aufnahmen als Leiter für den Produzenten Orrin Keepnews bei Riverside Records von 1961 bis 1964. Die ersten drei Platten waren mit seinem Trio und das vierte war ein Quartett ("Dreams and Explorations") mit dem Gitarristen Attila Zoller (an dessen in Berlin realisierter Aufnahme The Horizon Beyond er auch beteiligt war). Die Aufnahmen bekamen eine sehr gute Kritik: Drei von ihnen gewannen 5 Sterne, das Top-Rating bei Down Beat, während die vierte 4 Sterne erhielt. 1965 gewann Friedman einen neuen Star Award in Down Beat’s annual Critics’ Poll. In den 60ern begann Friedman eine Verbindung mit Clark Terry, um in seiner Big Band zu arbeiten. Friedman lehrte auch an der New York University und leitete dort ein Jazz Ensemble.

Seit den 60ern, in denen er in New York City, als Jazzpianist und Pianolehrer arbeitete, tourte er mit vielen verschiedenen Gruppen häufig durch die USA, Europa und Japan. Positive Kritik bekam er für seinen lyrischen Stil sowie seine technische Virtuosität. Friedman spielt in breiter stilistischer Breite von Mainstream Jazz mit Ruby Braff, Clark Terry zum Modern Creative Jazz mit Attila Zoller und Lee Konitz (Thingin, 1996) oder dem Bandprojekt Reflexionen mit Urs Leimgruber und Bobby Burri. In den USA meist unterbewertet, verfügt er in Japan über einen hohen Bekanntheitsgrad. So wurden viele Aufnahmen ausschließlich dort veröffentlicht. Jüngere Aufnahmen und Konzerte realisierte Friedman mit dem Bassisten Martin Wind und im Trio mit Ed Schuller und Reuben Hoch.

Für das deutsche Label ACT nahm er im Jahr 2005 im Rahmen der Serie Piano Works eine Attila Zoller gewidmete Soloplatte (A to Z) auf.

Friedman war mehrfach Gast des Festivals Jazz Baltica, wo er im Jahr 2009 Eigenkompositionen mit seinem Jazztrio und einem Streichquartett vorgestellt hat (The Composer Enja).

Quelle : Wikipedia
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Lunacy

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Last Visit Home

Joey Calderazzo (* 27. Februar 1965 in New Rochelle, New York) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist.
Calderazzo,...
Joey Calderazzo (* 27. Februar 1965 in New Rochelle, New York) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist.
Calderazzo, dessen älterer Bruder der Schlagzeuger Gene Calderazzo ist, begann im Alter von acht Jahren klassisches Klavier zu studieren und war später Schüler von Richie Beirach. 1987 wurde er Mitglied des Quartetts von Michael Brecker. Er arbeitete unter anderem als Sideman von Bob Belden, Bruce Gertz, Bob Mintzer, John Blake, Dave Stryker, Chuck Bergeron, Arturo Sandoval, George Garzone, Cæcilie Norby, Chris Minh Doky, Vincent Herring, Eugene Pao, Terumasa Hino und Jeff "Tain" Watts. 1998 wurde er Nachfolger von Kenny Kirkland im Quartett von Branford Marsalis. Weiterhin nahm er auch mehrere Alben als Bandleader und Co-Leader auf.

Quelle : Wikipedia
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Blues for Alvina

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Gaslight

Columbus Calvin Jr. „Duke“ Pearson (* 17. August 1932 in Atlanta, Georgia; † 4. August 1980 ebenda) war ein...
Columbus Calvin Jr. „Duke“ Pearson (* 17. August 1932 in Atlanta, Georgia; † 4. August 1980 ebenda) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, -Produzent und -Komponist.

Duke Pearson beherrschte fünfjährig das Klavierspiel, spielte außerdem Mellophon, Tenorhorn und Trompete mit zwölf. Zunächst spielte er 1953–54 als Trompeter in der US-Army (u. a. mit Wynton Kelly und Phineas Newborn), 1954–57 Klavier in lokalen Orchestern. Pearson hatte ein eigenes Trio und spielte im Quintett von Louis Smith 1957–58. Anfang 1959 kam Pearson nach New York City und spielte ab Ende 1959 mit Donald Byrd. In dieser Zeit entstand auch seine erste Solo-LP Profile. Für Byrd schrieb er u. a. die Stücke Noah, March Children, Christo Redentor und Chant. 1960 spielte er mit Art Farmer und Benny Golson in deren Jazztet und ging 1961 mit Nancy Wilson auf Tournee.

Nachdem er mit Fred Norsworthy und Dave Bailey das kurzlebige Label Jazztime Records initiiert hatte, auf dem seine Alben Reaching Out und Hush mit Donald Byrd und Johnny Coles erschienen waren, war er von 1963 bis 1970 auch Produzent und musikalischer Direktor des Plattenlabels Blue Note als Nachfolger des verstorbenen Ike Quebec. Bei Blue Note war er an den Einspielungen der Platten von Hank Mobley, Dakota Staton, Lee Morgan, Stanley Turrentine, Bobby Hutcherson, Grant Green und Flora Purim auch als Pianist oder Komponist beteiligt. Selbst nahm er bei Blue Note das Album Sweet Honey Bee auf, an dem u. a. Freddie Hubbard, James Spaulding, Joe Henderson, Ron Carter und Mickey Roker mitwirkten. 1967 bekam er die Gelegenheit, für Blue Note ein Big Band-Album mit Randy Brecker, Jimmy Cleveland, Julian Priester, Garnett Brown, Pepper Adams und Jerry Dodgion aufzunehmen.

1971 kehrte Pearson nach Atlanta zurück, wo er als Lehrer am Clark College arbeitete und später die Ehrendoktorwürde erhielt. Eine Erkrankung an Multipler Sklerose beendete seine musikalischen Aktivitäten.


Quelle : Wikipedia
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Blue Frenzy

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Body and Soul

Frederick Dewayne „Freddie“ Hubbard (* 7. April 1938 in Indianapolis, Indiana; † 29. Dezember 2008 in Sherman Oaks,...
Frederick Dewayne „Freddie“ Hubbard (* 7. April 1938 in Indianapolis, Indiana; † 29. Dezember 2008 in Sherman Oaks, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter und -Kornettist.

In seiner Jugend spielte Hubbard mit unterschiedlichen Musikern in Indianapolis, dazu zählten Wes Montgomery und dessen Brüder. Er studierte Musik in seiner Heimatstadt und ging danach nach New York.

Hubbards Karriere begann 1958 in New York City. Dort arbeitete er mit Ornette Coleman (auf dessen Album Free Jazz: A Collective Improvisation), mit John Coltrane (auf dessen Album Ascension 1965), mit Eric Dolphy (mit dem er 18 Monate zusammenwohnte und von dem er das „intervallische“ Spielen lernte mit Sprüngen von zwei Oktaven), Slide Hampton, J. J. Johnson, Philly Joe Jones, Quincy Jones (Soundtrack zum Film The Pawnbroker von Sidney Lumet), Oliver Nelson sowie Sonny Rollins zusammen und wurde durch sein Zusammenspiel mit Art Blakey und dessen Jazz Messengers 1961 bis 1964 bekannt. Hubbard spielte bei Blue Note Records 1960 bis 1965 acht Alben als Bandleader ein, sowie achtundzwanzig als Sideman. Die meisten dieser Aufnahmen gelten heute als Klassiker. 1970 etablierte ihn seine feurige, melodische Improvisation und seine phänomenale Technik als einen der führenden Trompeter seiner Zeit; allerdings brachte ihm eine Serie kommerziell orientierter Smooth-Jazz-Alben auch negative Kritiken ein.

Viele seiner Platten haben ganze Generationen von Trompetern beeinflusst. Stilistisch bewegten sich die Veröffentlichungen von Hubbard teilweise im Hard Bop-, teilweise im Fusion-Lager. Aus chronologischer Perspektive spiegeln seine Plattenveröffentlichungen die Entwicklung des Jazz vom Hardbop über das „freie“ Spiel in den 60er-Jahren hin zum elektrischen Sound der 70er-Jahre wider. Das Album The Hub Of Hubbard (MPS 1970) mit Stücken wie The Things We Did Last Summer (von Jule Styne) gilt als Meisterwerk des Jazz. Das in Villingen am 9. Dezember 1969 aufgenommene Album, produziert von Joachim Ernst Behrendt, war ein „Nebenprodukt“ der damaligen Europatournee. Seine wohl bekanntesten Werke sind die bei CTI Records erschienenen Fusion-Alben Red Clay von 1970 und das California Concert von 1971, bei dem er mitwirkte. Darüber hinaus ist das unter demselben Label erschienene Album First Light zu erwähnen, für welches er 1973 den Grammy in der Kategorie „Best Jazz Performance by a Group“ bekam. Die kongenialen Arrangements und Orchestrationen für Kammerorchester stammen aus der Feder des Arrangeurs und Komponisten Don Sebesky.

Mit Wayne Shorter, Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams, den Mitgliedern des berühmten zweiten Miles Davis Quintetts, bildete er seit 1976 die Gruppe V.S.O.P., die auch in Europa auf Tournee war und mehrere Alben einspielte.

Ein Lippenriss in der Oberlippe mit anschließender Infektion (der Verdacht eines Lippenkarzinoms bestätigte sich nach einer Biopsie nicht) lähmte ab 1993 für lange Zeit sein künstlerisches Wirken. Mit dem Album „New Colors“ (2001), das er mit dem New Jazz Composers Octet um David Weiss einspielte, gelang ihm ein Comeback am Flügelhorn (das weniger Lippenspannung verlangt).

2006 erhielt Hubbard die NEA Jazz Masters Fellowship.

Freddie Hubbard starb am 29. Dezember 2008 an Herzversagen in einem Krankenhaus in Los Angeles, wo er im November des Jahres wegen eines Herzinfarktes eingeliefert worden war.


Quelle : Wikipedia
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Rainbow Sign

Ron Miles (* 9. Mai 1963 in Indianapolis, Indiana) ist ein US-amerikanischer Trompeter des Modern Jazz. Er ist...
Ron Miles (* 9. Mai 1963 in Indianapolis, Indiana) ist ein US-amerikanischer Trompeter des Modern Jazz. Er ist zugleich einer der wenigen Kornettisten, die es heute noch in der Jazzszene gibt.

Miles wuchs in seiner Jugendzeit in Denver auf und begann mit der Trompete unter dem Einfluss der Musik von Dizzy Gillespie und Maynard Ferguson. Er studierte und arbeitete 1981 bis 1985 an der University of Colorado mit John Gunther, und 1986 graduierte er an der Manhattan School of Music. Er wurde dann Assistant Professor für Musik an Denvers Metropolitan State College. 1986 nahm er zwei Alben unter eigenem Namen auf (Distance for Safety und Witness). 1992 spielte er in einem Theater-Orchester, das durch Italien tourte und dann in dem von Mercer Ellington geleiteten Ellington Orchestra. Ab Mitte der 1990er Jahre arbeitete er mit Ginger Baker (Coward of the County, 1999) sowie mit Bill Frisell auf dessen Album Quartet (1996) und 1999 auf The Sweetest Punch mit Frisells Arrangements von Kompositionen Elvis Costellos und Burt Bacharachs. 2001 dann nahm er mit Frisell das Duo-Album Heaven (auf dem Label Sterling Circle). Im gleichen Jahr wirkte er auf The Anomaly von DJ Logic mit. 2002 folgte Laughing Barrel in Quartettbesetzung mit dem Gitarristen Brandon Ross, dem Bassisten Anthony Cox und dem Schlagzeuger Rudy Royston. Miles nahm außerdem Alben mit dem Tenorsaxophonisten Fred Hess, dem Sänger Joe Henry und Wayne Horvitz auf. 2016 wirkte er bei Matt Wilsons Lyrik & Jazz-Produktion Honey and Salt: Music Inspired by the Poetry of Carl Sandburg mit.

Die Autoren Richard Cook und Brian Morton sehen keine ausdrücklichen Bezüge beim „Namensvetter“ Miles Davis; vielmehr integriere Ron Miles besonders auf seinem Quartett-Album Laughing Barrel, das sie mit der höchsten Bewertung auszeichneten, Einflüsse von King Oliver (Parade) bis zu Dave Douglas.

Der Titel des Albums Rainbow Sign (2020) ist auch eine Referenz an ein Lied der Carter Family. Es enthält neun neue, eigene Kompositionen und wurde erneut mit einem All-Star-Quintett eingespielt.

Quelle : Wikipedia
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Late Night

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My Funny Valentine

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Blues for Charlie

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Blue and Sentimental

Ike Abrams Quebec [ˈkjuːbɛk] (* 17. August 1918 in Newark, New Jersey; † 16. Januar 1963 in New York City) war ein...
Ike Abrams Quebec [ˈkjuːbɛk] (* 17. August 1918 in Newark, New Jersey; † 16. Januar 1963 in New York City) war ein amerikanischer Jazz-Tenorsaxophonist und Musikproduzent.

Quebec hatte in seiner Jugend Klavierunterricht erhalten und seine berufliche Laufbahn auf diesem Instrument begonnen; darüber hinaus war er in den 1930er Jahren auch als professioneller Tänzer aktiv gewesen. Zu seinem späteren Hauptinstrument, dem Tenorsaxophon, fand er erst um 1940. Wie die meisten seiner Kollegen formte er seinen Instrumentalstil am Vorbild von Coleman Hawkins, dem „Vater des Tenorsaxophons“. Eine bedeutendere Rolle als bei „Bean“ nahm in Quebecs Spiel allerdings von Anfang an die melodische Sprache des Blues ein: dieses expressive Musizierideal floss besonders in seine Balladeninterpretationen ein, was in den 40er Jahren noch recht ungewöhnlich war. Quebecs Kollege und Mentor Ben Webster, dessen Balladenstil ähnlich geprägt ist, lobte das „gute Feeling“ des Jüngeren und präzisierte: „[...] ein anderes Feeling als die meisten [...]. Natürlich hörte damals jeder auf Bean, aber Quebec hatte eine ganz eigene Sache laufen.“

Obwohl Quebec auf seinem Instrument kein ausgesprochener Virtuose war, machten ihn seine hohe Professionalität zu einem gefragten Studiomusiker und Sideman auf längeren Konzert-Tourneen, von denen er zahlreiche mit den Größen der Swing-Ära absolvierte – zu seinen prominenten Arbeitgebern zählten beispielsweise Ella Fitzgerald, Benny Carter und insbesondere Cab Calloway. Unter eigenem Namen spielte Quebec 1944 mit Musikern wie Tyree Glenn, Tiny Grimes, Milt Hinton und Oscar Pettiford einige Singles für Blue Note ein, darunter „Blue Harlem“, der ein Juke Box-Hit wurde.

Der Niedergang der Big Bands Ende der 40er Jahre stellte Quebec vor berufliche und schließlich auch persönliche Probleme. Aufgrund seiner Drogenabhängigkeit verbrachte er den größten Teil der 1950er Jahre in weitgehender musikalischer Inaktivität. Hilfreich zur Seite stand ihm unter diesen schwierigen Umständen sein Freund Alfred Lion, der Mitbegründer des Plattenlabels Blue Note Records. Der Saxophonist wurde für die kleine Firma zunächst als Talentscout aktiv; auf seine Empfehlung hin kamen beispielsweise die heute berühmten Aufnahmesitzungen mit den Pianisten Bud Powell und Thelonious Monk zustande, deren Ergebnisse als Meilensteine im Werk dieser beiden Musiker gelten.

Da sich Quebec bei den ihm gestellten Aufgaben bewährte, betraute Lion den Musiker (der seine Drogenprobleme schrittweise in den Griff bekam) mit zusehends verantwortungsvolleren Aufgaben: Vom bloßen Vermittler avancierte er bald zum Artists and Repertoire-Manager von Blue Note, und schließlich konnte er auch Aufnahmesitzungen in eigener Regie leiten (darunter unter anderem Produktionen mit Dexter Gordon). Im gesellschaftlichen Klima der USA während der späten 1950er Jahre war die vertrauensvolle und freundschaftlich geprägte Zusammenarbeit von Lion und Quebec ein deutliches Signal zur Überwindung der noch weitverbreiteten Rassentrennung in der Musikindustrie.

Der etwa zur selben Zeit als Subgenre des Hard Bop entstandene Soul Jazz kam den musikalischen Vorlieben Quebecs entgegen, der nunmehr seine Tätigkeit als Instrumentalist wieder aufnahm. Das eben mit einigen relativ erfolgreichen Plattenaufnahmen – wie dem Album Blue and Sentimental mit Grant Green – begonnene Comeback fand jedoch ein abruptes Ende, als bei Quebec im Jahre 1962 Lungenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wurde. Die Krankheit zwang ihn zur erneuten Aufgabe seiner musikalischen Arbeit. Ike Quebec verstarb, erst 44-jährig, im Januar 1963 und erlebte die Veröffentlichung des größeren Teils seiner späten Aufnahmen nicht mehr.

Quelle : Wikipedia
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Dear Old Stockholm

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Yesterdays

Paul Laurence Dunbar Chambers Jr. (* 22. April 1935 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 4. Januar 1969 in New York) war...
Paul Laurence Dunbar Chambers Jr. (* 22. April 1935 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 4. Januar 1969 in New York) war ein amerikanischer Jazz-Bassist.

Paul Chambers, der anfänglich noch Baritonhorn und Tuba spielte, begann mit 14 Jahren Kontrabass zu spielen. Nach einem Umzug nach Detroit spielte er recht bald mit lokalen Musikern wie Thad Jones, Barry Harris oder Kenny Burrell zusammen. Mit Paul Quinichette kam er 1955 nach New York City, um dort in allen wichtigen Jazzclubs der Stadt zu spielen. Noch im selben Jahr wurde er von Miles Davis für dessen Quintett engagiert. Zu seinen besonders herausragenden Leistungen zählt das Mitwirken als Bassist auf Kind of Blue 1959. Er spielte bis 1963 in der Band von Davis, wirkte nebenher an Aufnahmen von John Coltrane, Cannonball Adderley, Sonny Rollins oder Kenny Dorham mit. Zudem nahm er Ende der 1950er Jahre unter eigenem Namen einige Alben für Blue Note und Vee Jay auf. 1956 wirkte er bei Quincy Jones’ Debütalbum This Is How I Feel About Jazz mit. In den Jahren 1964/1965 spielte er zusammen mit Wynton Kelly und Jimmy Cobb im Trio und machte u. a. Aufnahmen mit Wes Montgomery. Aufgrund seiner Heroinsucht verstarb er 1969 an Tuberkulose im Alter von knapp 34 Jahren.

Chambers war ein herausragender Bassist, ein Begleiter im Stil des Bebop, der handfeste Walking-Bass-Lines unter die Soli seiner Mitmusiker legte und ihnen damit die Sicherheit für ihre Improvisationen gab. Zudem setzte Chambers bei seinen Soli den Bogen gekonnt ein, was zu seiner Zeit äußerst selten war und ihn von seinen Kollegen, welche die Saiten auch solistisch nur zupften, abhob. Auf dem Album Giant Steps von Coltrane, auf dem Chambers mitspielt, befindet sich ein Coltrane-Song namens Mr. P.C. Dieses ihm gewidmete Stück wird heute als Jazzstandard gesehen.

Quelle : Wikipedia
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Ben Webster meets Oscar Peterson 1972

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Slowly

Sheldon „Shelly“ Manne (* 11. Juni 1920 in New York City, New York; † 26. September 1984 in Los Angeles) war ein...
Sheldon „Shelly“ Manne (* 11. Juni 1920 in New York City, New York; † 26. September 1984 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schlagzeuger, Bandleader und Komponist des Swing und des West Coast Jazz.

Vater und Onkel von Manne waren Schlagzeuger; in seiner Jugend bewunderte er die großen Swingdrummer der Zeit, Jo Jones und besonders Dave Tough, der sein Vorbild und Mentor wurde. Er spielte bereits als Jugendlicher in den Clubs auf der 52. Straße in Manhattan. Weitere Vorbilder waren „Big Sid“ Catlett und Kenny Clarke. Er nahm bereits früh mit Stars wie Coleman Hawkins, Charlie Shavers und Don Byas auf, aber auch mit Musikern des Duke Ellington Orchestra, wie Johnny Hodges, Harry Carney, Lawrence Brown und Rex Stewart.

Manne arbeitete bereits früh auch mit Bebop-Musikern wie Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Flip Phillips, aber auch mit Charlie Ventura, Lennie Tristano und Lee Konitz zusammen.

Manne wurde dann als Mitglied der Bigbands von Woody Herman und Stan Kenton in den späten 1940ern und frühen 1950er Jahren bekannt, gewann Preise und war anschließend an der Entwicklung des West Coast Jazz beteiligt. Dabei spielte er mit Shorty Rogers, Hampton Hawes, Red Mitchell, Art Pepper, Russ Freeman, Frank Rosolino, Chet Baker, Leroy Vinnegar, Pete Jolly, Howard McGhee, Bob Gordon, André Previn, Conte Candoli, Howard Rumsey, Sonny Criss und The L. A. 4. Zu seiner eigenen Gruppe Shelly Manne & His Men, die er 1955 gründete, gehörten beispielsweise die Bläser Joe Gordon, Richie Kamuca, Bassist Monty Budwig und Pianist Victor Feldman. Später hatte er einen eigenen Jazzclub in Los Angeles (The Manne Hole) und war auch an Aufnahmen mit Ornette Coleman, Tom Waits sowie Third Stream-Experimenten beteiligt. Weiterhin arbeitete er häufig als Schlagzeuger für die Studios, schrieb aber auch selbst Filmmusik, beispielsweise für die Fernsehserie Daktari.

Er verstarb einige Wochen nach einem scheinbar harmlosen Reitunfall an einer Fettembolie.


Quelle : Wikipedia
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Ma Blues

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